Nationalpark Eifel

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Unterwegs mit Ranger Sascha: WDR-Beitrag zu Schäfer Hilberath

Oktober 2013. Letzte Woche war es meine Aufgabe, ein Filmteam der WDR-Lokalzeit Aachen auf der Dreiborner Hochfläche zu begleiten. Unser Ziel war der Schäfer Peter Hilberath, dessen Herde von 500 Schafen zur Zeit noch auf der Dreiborner Hochfläche weidet. Aber warum hat er das Interesse des Fernsehens geweckt?

Dazu müsst ihr Folgendes wissen: Von den ursprünglich 1200 Hektar vertraglich genutzter Offenlandfläche des ehemaligen Truppenübungsplatzes soll die Hälfte dauerhaft offen gehalten werden. Die Fläche wird extensiv genutzt. Das bedeutet, dass kein Dünger ausgebracht wird. Den ganzen Sommer über weiden hier zwei Schafherden. Zusätzlich werden die Wiesen einmal im Sommer gemäht. Das Mahdgut wird zu Heu verarbeitet und abgetragen. Dadurch entstehen magere Weiden. Die Gräser, die hier wachsen, sind nicht sehr anspruchsvoll, da sie auf die Nährstoffe, die ja jedes Jahr abgetragen werden, verzichten müssen. Hier entsteht eine sehr spezielle, selten gewordene Vegetation.

Hier kommt nun die Besonderheit des Schäfers Hilberath ins Spiel. Er stellt seit zwei Jahren seine ursprüngliche Schafherde von den Rassen Merino und Schwarzköpfige Fleischschafe auf die Rasse Bentheimer Landschafe um. Diese Rasse kommt, vor allem im Spätsommer und Herbst, besser mit den nährstoffarmen Gräsern klar. Peter Hilberath war bereit, dieses Thema auf seine unnachahmliche Eifeler Art für einen Filmbeitrag zu präsentieren. Landschaftlich schöne Eindrücke kamen dabei auch nicht zu kurz. Selbst das Wetter spielte an diesem Tag hervorragend mit. Nebenbei habe ich ein paar Bilder von den Filmaufnahmen gemacht, die ich Euch hier präsentieren möchte. Neugierig geworden? Hier könnt ihr den Beitrag in der Mediathek der WDR Lokalzeit Aachen anschauen.

Einen schönen Gruß aus dem Nationalpark Eifel,

Euer Ranger Sascha Wilden

Zum Beitrag "Bioschäfer im Nationalpark" in der Mediathek des WDR

Zu den gesammelten Werken von Ranger Sascha 

 
 
 



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