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Nationalpark-Tor in Rurberg mit über 1 Millionen Besucher

Rurberger Familie erhielt Eintrittskarte für Erlebnisausstellung "Wildnis(t)räume" im Nationalpark-Zentrum Eifel

Simmerath-Rurberg, 19. Januar 2018. Seit mehr als 4000 Tagen zieht das bei Touristen und Einwohnern beliebte Nationalpark-Tor in Rurberg mit seiner Nationalpark-Ausstellung „Lebensadern der Natur“ zahlreiche Besucher in seinen Bann. Jetzt ist die Millionengrenze geknackt: Der millionste Gast, Manfred Dederichs mit Enkelin Klara und Tochter Andrea Bach. Die gebürtigen Rurberger erhielten eine Urkunde sowie eine Eintrittskarte für den Besuch der neuen, großen Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ im Nationalpark-Zentrum Eifel in Vogelsang. Am 18. Oktober 2005 hatte das Nationalpark-Tor – eine Kombination aus Tourist-Information und kleiner Nationalpark-Ausstellung - als erstes seiner Art in dem Großschutzgebiet seine Pforten geöffnet.

Manfred Dederichs kommt oft in das Nationalpark-Tor. Der 70jährige Rurberger schätzt die moderne Ausstellung und ist bekennender Nationalpark-Fan. In seiner Anlage mit dem Rurberger Minigolfplatz informiert er seine Gäste auch über den Nationalpark mit seinen Erlebnisangeboten.

In der 110 Quadratmeter großen Ausstellung „Lebensadern der Natur“ erfahren Interessierte nicht nur viel zum Thema Nationalpark allgemein, sondern auch über die örtlichen Nationalpark-Besonderheiten. Dies sind die Lebensräume der Fließ- und Stillgewässer, deren Tier- und Pflanzenwelt sowie Ökologie. Dazu gehört der Blick aus der Flug-Perspektive eines Milans. Flusskrebs, Perlmuschel und Biber zeigen die Bedeutung des Nationalparks Eifel für Mensch und Natur. Im September 2016 hatte die Nationalparkverwaltung die Ausstellung auf vier Sprachen sowie thematisch erweitert und hinsichtlich der Barrierefreiheit wesentlich optimiert. Da zog auch der Biber in die Ausstellung ein, ein prächtiges präpariertes Exemplar. Alleine um ihn zu sehen, muss die 1,5jähjrige Enkelin Klara immer wieder in die Ausstellung und begrüßt ihr Tier, das auch Leittier des Nationalpark-Tores in Rurberg ist, freudig mit „Biber, Biber“!

Die Tourist-Info wird – wie alle Nationalpark-Tore – von der jeweiligen Nationalpark-Kommune oder ihrer touristischen Organisation betrieben, hier von der Rursee-Touristik der Nationalpark-Gemeinde Simmerath. Hingegen zeichnet die Nationalparkverwaltung Eifel für die Einrichtung der Ausstellung verantwortlich sowie dauerhaft für ihre inhaltliche Aktualisierung und technische Unterhaltung.

Die Servicekräfte der Rursee-Touristik in der angeschlossenen Tourist-Info sind sowohl touristisch als auch nationalparkspezifisch bestens geschult und betreuen Gäste individuell, 365 Tage im Jahr und geben Auskünfte und Tipps für ihren Ausflug in Nordrhein-Westfalens Nationalpark und sein Umfeld.

„Unsere damaligen Erwartungen und Hoffnungen an die Einrichtung des Nationalparks Eifel und das Nationalpark-Tor Rurberg haben sich mehr als erfüllt. Das Nationalpark-Tor hat sich zu einem wahren Besuchermagneten entwickelt", freut sich Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns von der Gemeinde Simmerath.

„Neben unserem Nationalpark-Zentrum Eifel mit seiner 2.000 Quadratmeter großen Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ spielen ebenso die um den Nationalpark herum angeordneten Nationalpark-Tore mit ihren kleineren Ausstellungen für die Lenkung, Sensibilisierung und Information der Nationalparkbesucher eine entscheidende Rolle“, ergänzt der verantwortliche Fachgebietsleiter Michael Lammertz von der Nationalparkverwaltung Eifel. „Ich führe den Erfolg des Nationalpark-Tors Rurberg auf die „Symbiose“ zurück, in die hier zwei Partner ihre Stärken einbringen: Die Rursee-Touristik mit ihrem hervorragenden touristischen Service und wir mit unserer kleinen, aber feinen Nationalparkausstellung und der wöchentlichen hier startenden Rangertour“, so Lammertz.  

Dass die Nationalpark-Tore bei  Touristen und in der Bevölkerung gut ankommen, belegen die Ergebnisse von Besucherbefragungen. Danach wird die Kompetenz des Servicepersonals von 97 Prozent mit gut oder sehr gut beurteilt, die Freundlichkeit sogar mit 98 Prozent. Den Besuch des Tors weiterempfehlen würden ebenfalls 98 Prozent der Gäste. Damit das so bleibt, werden die Informationsmodule stets aktualisiert. Ganzjährig startet jeden Samstag um 11 Uhr unmittelbar am Nationalpark-Tor Rurberg eine Rangertour, kostenfrei und ohne Anmeldung. 

Hintergrund

Das Nationalpark-Tor Rurberg ist eines von insgesamt fünf Nationalparkhäusern dieser Kategorie. Es öffnete am 18. Oktober 2005 seine Pforten, zwei Tage vor der Inbetriebnahme des zweiten Tors in Schleiden-Gemünd. Weitere folgten 2006 in Heimbach, 2007 in Monschau-Höfen und 2009 in Nideggen. Insgesamt besuchten über 2,5 Millionen Gäste die Nationalpark-Tore seit ihrer Eröffnung. 

Die Nationalpark-Tore kombinieren nationalparkspezifische Tourist-Infos, die in einem einheitlichen Design aus rotkernigem Buchenholz eingerichtet sind, mit Ausstellungen zu unterschiedlichen Nationalparkthemen. Die Themen greifen jeweils Phänomene und Besonderheiten des Teils des Nationalparks auf, der in der Nähe der jeweiligen Häuser liegt. Zudem steht in den Ausstellungen jeweils ein unterschiedlicher Leitorganismus des Nationalparks, ein Tier oder eine Pflanze, für die Themen der jeweiligen Ausstellung. In Rurberg ist es der Biber.

In allen Ausstellungen gibt es ein Filmmodul mit einer Auswahl an unterschiedlichen Filmen, auch in verschiedene Sprachen vertont sowie mit Gebärdensprachübersetzung und mit Untertitel.  In allen Toren steht ein dreidimensionales Geländerelief zur Verfügung, auf das per Knopfdruck unterschiedlichste Informationen projiziert werden können.    

Die Nationalparkverwaltung verfolgt mit den Nationalpark-Toren hauptsächlich die Ziele, Gäste über die Nationalparkphilosophie aufzuklären, sie auf Besuche des Nationalparkgeländes vorzubereiten und ihnen dazu das gebotene Naturerlebnis- und Umweltbildungsangebot darzustellen sowie sie für die Verhaltensregeln zu sensibilisieren. Die Servicekräfte werden regelmäßig zu aktuellen Nationalparkthemen geschult.

Die fünf Informationshäuser stehen mit einer Ausstellungsfläche von insgesamt 885 Quadratmetern Besuchern täglich kostenfrei als Anlaufstelle zum Nationalpark zur Verfügung.

Fotos zum Download

Bild 1: Manfred Dederichs (2.v.r.) aus Rurberg wurde gemeinsam mit Enkelin Klara (u.r.) und Tochter Andrea Bach (2.u.r.) als millionster Besucher des Nationalpark-Tores in Rurberg geehrt: Der Bürgermeister der Gemeinde Simmerath, Karl-Heinz Hermanns (2.v.l.) und stellvertretender Leiter der Nationalparkverwaltung Eifel, Michael Lammertz (u.l.) übergaben der Familie eine Urkunde sowie eine Eintrittskarte für die große Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ im Nationalpark-Zentrum Eifel. Die Gemeinde ist Betreiber der Tourist-Info im Nationalpark-Tor, dass durch die Rursee-Touristik mit Geschäftsführerin Astrid Joraschky (rechts) und Geschäftsstellenleiterin Cornelia Freuen (l.) geführt wird. (Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/A.Simantke)

Bild 2: Am Nationalpark-Tor in Rurberg ehrten die Nationalpark-Gemeinde Simmerath und die Nationalparkverwaltung Eifel Familie Dederichs aus Rurberg als millionsten Besucher des Tores.  (Foto:Nationalparkverwaltung Eifel/A.Simantke)

Bild 3:  Das Nationalpark-Tor in Rurberg, gelegen am Rursee und am Nationalpark Eifel wurde 2005 als erstes seiner Art eröffnet und verzeichnete bislang über 1 Million Besucher. (Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/M.Weisgerber)

Bild 4: Das Nationalpark-Tor Rurberg ist bei Touristen und Anwohnern gleichermaßen beliebt.(Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/M.Weisgerber)

 

Kontakt
Annette Simantke
Wald und Holz NRW
Nationalparkverwaltung Eifel
Fachgebiet Kommunikation und Naturerleben
Tel.: 02444. 9510-57
simantke@nationalparlk-eifel.de

 

 

 
 



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