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Die vier Etappen des Wildnis-Trails

Der Wildnis-Trail besteht aus vier Etappen zwischen 18 und 25 Kilometern Länge. Die mehrtägige Wanderung lässt sich optimal durch eingeschobene Faulenzertage ergänzen. Was Sie unterwegs sowie an den jeweiligen Etappenstartpunkten und -zielen erwartet, erfahren Sie bei den einzelnen Etappenbeschreibungen.

Insgesamt liegen 1.891 Höhenmeter Anstieg und 2.251 Höhenmeter Gefälle vor Ihnen.

In vielen Teilen des Nationalparks wird die Natur bereits sich selbst überlassen. Hier stellt sich Wildnis ein. Bis zu einer flächendeckenden Wildnis muss allerdings noch eine Menge Zeit vergehen. Der Nationalpark Eifel ist ein "Entwicklungs-Nationalpark", der erst seit 2004 besteht. Bitte haben Sie daher Verständnins für in Teilen noch recht breite Wege oder unumgängliche Arbeiten im Wald (zum Beispiel Renaturierungsarbeiten oder Entnahme nicht heimischer Bäume).

Die bei den einzelnen Etappen herunterladbaren GPS-Koordinaten basieren auf der eGoTrek-Kartengrundlage im Maßstab 1:2000. Weitere Informationen zum GPS-Wandern in der Eifel, Kartengrundlagen und GPS-Koordinaten touristischer Ziele finden Sie auf der Seite von eGoTrek. Ein Konvertierungsprogramm zur Umwandlung der Dateien in *.gdb-Format finden Sie hier.

 
 

Erste Etappe: Monschau-Höfen bis Simmerath-Einruhr

Die Etappe von Höfen nach Einruhr ist die anspruchvollste der vier Etappen des Wildnis-Trails. Neben den vergleichsweise vielen Kilometern, die Sie zurücklegen, überwinden Sie etliche Höhenmeter.

Höfen (540 Meter ü NN) - Einruhr (280 Meter ü. NN)

  • Länge: 24,7 Kilometer
  • Höhenmeter: ↑ 483 Meter, ↓ 743 Meter
  • Höchster Punkt: 628 Meter ü. NN (Wahlerscheid)
  • Niedrigster Punkt: 280 Meter ü. NN (Einruhr)
  • Höhenprofil zum Ausdrucken
  • GPS-Koordinaten zum Herunterladen

Interessante Stationen unterwegs
Faulenzertage in Höfen
Nationalpark-Gastgeber in Höfen
Faulenzertage in Einruhr
Nationalpark-Gastgeber in Einruhr

Interessante Stationen unterwegs

  • die kostenlose und barrierefreie, mehrsprachige Ausstellung im Nationalpark-Tor Höfen zu Narzissenwiesen und Waldwandel
  • romantische Wiesentäler, die im Frühjahr mit einem gelben Meer aus Wildnarzissen und im Sommer durch duftende Wildkräuter faszinieren
  • das idyllische Erkensruher Tal
  • die Naturwaldzelle "Im Brand"
  • die Anfänge der weiten Dreiborner Hochfläche
  • den abenteuerlichen Höhenpfad bei Hirschrott
  • den schönen Ausblick über den Obersee
  • den Nationalpark-Infopunkt Einruhr

Tipps für einen Faulenzertag in Monschau-Höfen

  • Bummeln Sie durch die Altstadt der früheren Tuchmacherstadt Monschau mit historischen Fachwerkhäusern oder probieren Sie den bekannten Senf der dortigen Senfmühle.
  • Außerdem lädt das Nationalpark-Tor Höfen zu einem interessanten und kostenlosen Besuch ein. Die Ausstellung zu Narzissenwiesen und Waldwandel ist mehrsprachig und barrierefrei, das heißt auch für Menschen mit Behinderungen geeignet.

Auf Wildnis-Trail-Bezwinger eingerichtete 
Nationalpark-Gastgeber in Höfen und Umgebung

Tipps für einen Faulenzertag in Simmerath-Einruhr

  • Im Heisteinhaus im Ortskern Einruhrs lohnt der Nationalpark-Infopunkt Einruhr samt Wanderraststation einen Besuch. 
  • Im Hof des Heilsteinhauses sprudelt die Heilsteinquelle, auf deren eisenhaltiges Wasser manch ein Einheimischer schw ört. Kosten Sie es selbst!
  • Erfrischen Sie sich im Naturfreibad.
  • Nutzen Sie von April bis einschließlich Oktober die Elektrofähren der Rursee-Schifffahrt für eine Fahrt auf dem Obersee oder dem Rursee. 
  • Mit den Elektrobooten erreichen Sie ganz ohne eigene Muskelkraft beispielsweise Rurberg mit dem Nationalpark-Tor Rurberg samt kostenloser Ausstellung zu „Lebensadern der Natur“.
  • Auch die bekannte Urftstaumauer ist eine Station der Elektroboote.

Auf Wildnis-Trail-Bezwinger eingerichtete 
Nationalpark-Gastgeber in Einruhr und Umgebung

 
 

Zweite Etappe: Simmerath-Einruhr bis Schleiden-Gemünd

Auf der zweiten Etappe von Einruhr bis Gemünd erleben Sie herrliche Ausblicke über die offene Dreiborner Hochfläche und die Seenlandschaft, über der Vogelsang thront. 

Einruhr (280 Meter ü. NN) – Gemünd (335 Meter ü. NN)

  • Länge: 20,5 Kilometer
  • Höhenmeter: ↑ 551 Meter ↓ 496 Meter
  • Höchster Punkt: 520 Meter ü. NN (Wollseiffen)
  • Niedrigster Punkt: 280 Meter ü. NN (Einruhr)
  • Höhenprofil zum Ausdrucken
  • GPS-Koordinaten zum Herunterladen

Interessante Stationen unterwegs
Faulenzertage in Gemünd
Nationalpark-Gastgeber in Gemünd

Interessante Stationen unterwegs

  • Sie starten am Nationalpark-Infopunkt Einruhr.
  • Enge Pfade entlang der steilen Hänge des Obersees vermitteln natürliche Ruhe.
  • Genießen Sie den Ausblick von der Urftstaumauer aus, ehemals Europas größte Talsperre.
  • Besuchen Sie die Wüstung Wollseifen.
  • Besichtigen Sie die ehemalige Nazi-Ausbildungsstätte Vogelsang. Hier sind Führungen mit zertifizierten Referenten möglich, die Ihnen Einblicke in die militärische Vergangenheit Vogelsangs geben.
  • Auf dem Aussichtspunkt Kickley haben Sie eine schöne Aussicht auf die Urft und Gemünd.
  • An der Eifel-Blick-Station "Modenhübel" haben Sie einen Panoramablick über den gesamten Kermeter.
  • Ziel ist das Nationalpark-Tor Gemünd.

Tipps für einen Faulenzertag in Schleiden-Gemünd

(Tipps für Simmerath-Einruhr finden Sie bei der ersten Etappe):

  • Besuchen Sie die kostenfreie Ausstellung im Nationalpark-Tor Gemünd „Knorrige Eichen, bunte Spechte und spannende Waldgeschichte(n)“.
  • Das „Rosenfreibad“ bietet Ihnen Erfrischung.
  • Das Kunsthaus zeigt die Werke Eifeler Künstler.

Auf Wildnis-Trail-Bezwinger eingerichtete 
Nationalpark-Gastgeber in Gemünd und Umgebung

 
 

Dritte Etappe: Schleiden-Gemünd bis Heimbach

Auf der dritten Etappe von Gemünd bis Heimbach durchwandern Sie den Kermeter. Dieser Höhenrücken mit seinen alten Buchenwäldern war der entscheidende Grund für die Ausweisung des Nationalparks.

Gemünd (335 m ü. NN) – Heimbach (215 m ü. NN)

  • Länge: 22,4 Kilometer
  • Höhenmeter: ↑ 427 Meter, ↓ 547 Meter
  • Höchster Punkt: 527 Meter ü. NN (Feuerwachturm Wolfgarten)
  • Niedrigster Punkt: 215 Meter ü. NN (Heimbach)
  • Höhenprofil zum Ausdrucken
  • GPS-Koordinaten zum Herunterladen

Interessante Stationen unterwegs
Faulenzertage in Heimbach
Nationalpark-Gastgeber in Heimbach

Interessante Stationen unterwegs

  • Sie starten am Nationalpark-Tor Gemünd.
  • Beeindruckende Buchen- und Eichenwälder des Höhenzugs "Kermeter" begleiten Sie.
  • Sie erwartet ein toller Ausblick über wogende Baumwipfel auf dem Feuerwachturm in Wolfgarten.
  • Legen Sie eine Pause beim Nationalpark-Gastgeber Hotel-Restaurant „Kermeterschänke“ ein.
  • Am Kloster Mariawald können Sie eine stärkende Pause einlegen und das einzige Trappistenkloster männlichen Zweiges in Deutschland besichtigen.
  • Lassen Sie sich von der Naturwaldzelle „Wiegelskammer" beeindrucken.
  • Ziel ist das Nationalpark-Tor Heimbach.

Tipps für einen Faulenzertag in Heimbach

(Tipps für Schleiden-Gemünd finden Sie bei der zweiten Etappe):

  • das Nationalpark-Tor Heimbach im Bahnhof mit kostenloser Ausstellung zu den Geheimnissen des Buchenwalds mit begehbarem Hörspiel
  • die Burg Hengebach in Heimbach
  • eine Kajak- oder Kanufahrt von Heimbach nach Hürtgenwald-Zerkall auf der Rur (vom 15. Juli bis zum 28. Februar möglich)
  • das Jugendstilkraftwerk, dessen Stollen nach wie vor das Wasser des Urftsees nach Heimbach transportiert
  • das Wasser-Info-Zentrum Eifel, eine interaktive Ausstellung

Auf Wildnis-Trail-Bezwinger eingerichtete 
Nationalpark-Gastgeber in Heimbach und Umgebung

 
 

Vierte Etappe: Heimbach bis Hürtgenwald-Zerkall

Die Wanderung von Heimbach bis Zerkall ist eine kurze, relativ einfache Etappe durch den Norden des Nationalparks.

Heimbach (215 m ü. NN) – Zerkall (180 m ü. NN)

  • Länge: 17,7 Kilometer
  • Höhenmeter: ↑ 430 Meter, ↓ 465 Meter
  • Höchster Punkt: 405 Meter ü. NN (Neuenhof)
  • Niedrigster Punkt: 180 Meter ü. NN (Zerkall)
  • Höhenprofil zum Ausdrucken
  • GPS-Koordinaten zum Herunterladen

Interessante Stationen unterwegs
Faulenzertage in Zerkall
Nationalpark-Gastgeber in Zerkall

Interessante Stationen unterwegs

Tipps für einen Faulenzertag in Hürtgenwald-Zerkall

(Tipps für Heimbach finden Sie bei der dritten Etappe):

  • Machen Sie eine Kajak- oder Kanufahrt von Heimbach nach Zerkall auf der Rur (vom 15. Juli bis zum 28. Februar möglich).
  • Besuchen Sie den Nationalpark-Infopunkt Zerkall.
  • Besuchen Sie das Nationalpark-Tor in Nideggen. Hier erwartet Sie die "Schatzkammer der Natur" in einer barrierefreien, mehrsprachigen Ausstellung. 
  • Besichtigen Sie die Burg Nideggen.
  • Besuchen Sie die Ausstellung "Rur und Fels" im Bahnhof Nideggen-Brück.

Auf Wildnis-Trail-Bezwinger eingerichtete
Nationalpark-Gastgeber in nächster Nähe

 
 
 



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