Nationalpark Eifel

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Ein vollständiger Verzicht auf regulierende Eingriffe käme der Nationalpark-Philosophie „Natur Natur sein lassen" am nächsten. Grundsätzlich ruht die Jagd daher im Nationalpark. Dies ist in der Verordnung über den Nationalpark Eifel rechtlich festgelegt. Allerdings steht dort auch, dass Wildtiere, wenn dies zum Erhalt oder zur Entwicklung natürlicher Waldgesellschaften notwendig ist, reguliert werden können. Dies ist nicht nur im Nationalpark Eifel so, denn in allen deutschen Nationalparken werden insbesondere Rothirsche, aber auch andere Huftiere reguliert (Ausführungen von EUROPARC zur Jagd). Wann und wie dies im Nationalpark Eifel zu geschehen hat, ist wiederum in der Jagdverordnung geregelt. So sind in ausgewählten Gebieten Ruhezonen vorgesehen, (z.B. knapp 1000 Hektar auf der Dreiborner Hochfläche). Auf den übrigen Flächen des Nationalparks findet eine Wildregulation nur dann statt, wenn es aus folgenden Gründen erforderlich ist:

  • zur Bekämpfung von Wildseuchen, 
  • zur Vermeidung von Wildschäden außerhalb des Nationalparks oder 
  • wenn Schutzziele des Nationalparks wie die Entwicklung naturnaher Pflanzengesellschaften durch das Wild gefährdet sind.
 
 



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