Aktuelles
Einen ersten Meilenstein bei der Realisierung der Ausstellung erreichte die Nationalparkverwaltung am 1. März 2010 . Bei einer Pressekonferenz erhielt das Nationalparkforstamt Eifel offiziell das Bewilligungsschreiben der Deutschen Bundesstiftung Umwelt zur Förderung der Ausstellung.
Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am 1. März 2010 teilten das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MUNLV), die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) und der Landesbetrieb Wald und Holz NRW mit dem Nationalparkforstamt Eifel mit, dass die Finanzierung des Informationszentrums gesichert sei. Dabei stellt das MUNLV rund zwei Millionen Euro für den Aufbau der Ausstellung zur Verfügung. Die DBU fördert das Projekt mit zusätzlichen 850.000 Euro.
DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde überreichte offiziell das Bewilligungsschreiben an das Nationalparkforstamt Eifel. "Hier entsteht eine einmalige Begegnungsstätte, die den Erhalt der biologischen Vielfalt und gleichzeitig politisch-historische Fragen thematisiert", so Brickwedde.
Auch NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg unterstrich die Bedeutung des Informationszentrums: "Das Zentrum wird nicht nur ein wichtiges Aushängeschild für die Nationalparkregion sein. Die Ausstellung wird auch einen großen Beitrag zur Umweltbildung im Nationalpark und zur Entwicklung der internationalen Begegnungsstätte Vogelsang leisten." Minister Uhlenberg war erfreut, dass die Nationalparkverwaltung die DBU als Partner gewinnen konnte: "Die DBU hat bereits zahlreiche erfolgreiche Ausstellungen gefördert. Neben der Fördersumme stellen auch die einfließenden Erfahrungen einen Gewinn für das Projekt dar."
Frank-Dietmar Richter, Leiter des Landesbetriebes Wald und Holz NRW, begrüßte den Startschuss: "Personal und Finanzmittel zum Aufbau des Informationszentrums stehen zur Verfügung. Die Arbeit kann jetzt richtig losgehen." Parallel zur Sanierung des Forums Vogelsang möchte die Nationalparkverwaltung die Ausstellung innerhalb von drei Jahren fertig stellen. Als Ziel nannten die Beteiligten rund 100.000 Gäste pro Jahr allein in der Nationalparkausstellung.
Neben dem Informationszentrum des Nationalparks sind im Forum Vogelsang eine NS-Dokumentation und eine regionale Präsentation "SchauFenster Eifel-Ardennen" geplant. Gemeinsam bilden sie das Bildungszentrum des internationalen Platzes "vogelsang ip". "Die Ausstellung des Nationalparks einerseits und die Angebote zur politischen und kulturellen Bildung andererseits werden sich an diesem spannenden Ort gegenseitig ergänzen und den insgesamt rund 300.000 Besuchern Blickwechsel und neue Erfahrungen ermöglichen", so Albert Moritz, Geschäftsführer der vogelsang ip gGmbH.





















