Nationalpark Eifel

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Die Hauptaufgabe des Nationalparks Eifel ist der Schutz von Pflanzen und Tieren und ihrer Lebensräume im Landschaftsraum Nordeifel. Im Vordergrund der öffentlichen Betrachtung stehen dabei häufig Arten wie die Wildkatze, der Rothirsch, der Schwarzstorch oder die Gelbe Narzisse und der Hirschfarn. Sie sind den Nationalparkgästen oft aus den zahlreichen Broschüren, Presseartikeln und Fernsehberichten um den Nationalpark Eifel und den verschiedenen Naturerlebnisangeboten z. B. der Nationalparkverwaltung bekannt. Soweit mit den Schutzzielen vereinbar, sollen sie für die Nationalparkgäste an exemplarischen Orten der freien Natur erlebbar sein.

Diese Tiere und Pflanzen sind aber Stellvertreter für eine kaum überschaubare Vielzahl im Nationalpark vorkommender, unscheinbarer und weniger bekannter Arten. Während zu manchen Artengruppen wie den Blütenpflanzen oder den Vögeln bereits umfangreiche Daten vorliegen, ist das Wissen über den Bestand anderer Gruppen wie z. B. der Pilze oder der Insekten noch sehr lückenhaft. Um Arten wirksam schützen zu können, müssen ihr Vorkommen im Gebiet und ihre Ansprüche an den Lebensraum bekannt sein.

Die Nationalparkverwaltung wird deshalb ihre Kenntnisse zum Bestand der Pflanzen und Tiere im Nationalpark schrittweise vervollständigen. Dies geschieht durch eigene Untersuchungen, die Beauftragung von Fachleuten, die Vergabe von Diplom- und Doktorarbeiten oder Forschungsaufträge von Universitäten und andere wissenschaftliche Institute sowie durch die Mithilfe ehrenamtlicher Experten.

Bei solchen Untersuchungen ist zu beachten, dass sie durch die Nationalparkverwaltung und die jeweilige Untere Landschaftsbehörde der drei Kreise Aachen, Düren oder Euskirchen zu genehmigen sind, da die Nationalpark-Verordnung zum Beispiel das Sammeln von Pflanzen und Tieren und das Verlassen der Wege untersagt.

Nähere Angaben und Fotos zu ausgewählten Tier- und Pflanzenarten können außerdem den Texten zu den verschiedenen Lebensräumen entnommen werden.

 
 
 



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