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Die Wildkatze - scheuer "Eifeltiger" mit Platzbedürfnis

Während die süße Hauskatze im Mehrfamilienhaus zur Not mit 50 Quadratmetern auskommt, braucht ihre wilde Schwester mindestens das 40.000-fache. Das Revier der „kleinen Eifeltiger“, wie die Wildkatze auch genannt wird, ist mindestens zwei Million Quadratmeter groß (200 ha). Die Reviere der Kuder (männliche Wildkatzen) können bis zu 20-mal so groß sein.

Wildkatzen streifen im Nationalpark Eifel am liebsten durch die naturnahen Laubwälder. Und da der Anteil an Buche wächst, und ihr Anteil stets zunimmt, verbessern sich die Lebensbedingungen der Wildkatze im Nationalpark zusehends. Das Eifel-Ardennen-Gebiet beherbergt mit rund 1.000 Wildkatzen die größte Population Mitteleuropas. Allein im Nationalpark gibt es ungefähr 50 Exemplare.

Äußerlich unterscheidet sich die Wildkatze erst auf den zweiten Blick von ihrer zahmen Verwandten. Das Fell der Wildkatze ist dicker, und sie hat eine charakteristische Musterung mit dem typischen dunklen Strich auf dem Rücken und den schwarzen Ringen am Schwanz. Mehr über die Wildkatze erfahren Sie in der Ausstellung „Waldgeheimnisse“ im Nationalpark-Tor Heimbach.

Audiodatei zum Thema:

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Wildkatze
 
 
 
 



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