Nationalpark Eifel

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Der Biber - mit der Lizenz zum Fällen

Eigentlich werden im Nationalpark keine Laubbäume mehr gefällt, weil sie zur natürlichen Vegetation der Eifel gehören. Der einzige, der auch heute noch die ausdrückliche Erlaubnis dazu hat, ist der Biber. Er benötigt das Holz um seine Burgen zu bauen, falls kein Stauteich vorhanden ist, und um sich von der Rinde der Bäume zu ernähren.

Der Biber war in der Eifel schon ausgestorben, als die Landesforstverwaltung Nordrhein-Westfalen Anfang der 80er Jahre einige Exemplare des Europäischen Bibers aus Polen im Hürtgenwald aussetzte. Von hier aus hat der Biber sich wieder erfolgreich in weiten Teilen der Eifel angesiedelt. Der Nationalpark bietet ihm heute eine Vielfalt an geeigneten Lebensräumen entlang der zahlreichen Fließgewässer. Sie können sich auf eine weitere Ausbreitung dieses größten heimischen Nagetiers freuen.

Der Biber ist ein Leittier des Nationalpark-Tors Rurberg. Dessen Nationalparkausstellung nimmt unter dem Titel „Lebensadern der Natur“ Fließ- und Stillgewässer unter die Lupe.

Audiodatei zum Thema:

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Biber: Hören Sie Kontaktlaute, Jungtiere und Nagegeräusche
 
 
 
 



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