Nationalpark Eifel

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Kleinsäuger im Nationalpark Eifel

Einführung

Der Nationalpark Eifel ist geprägt durch ausgedehnte Laub- und Nadelwälder, große zusammenhängende Offenlandflächen in Plateaulage und zahlreiche Fließgewässer. Hinzu kommen einzelne Stauteiche, eine Talsperre und Felskomplexe. Zum Arteninventar der Säugetiere liegen bisher genauere Daten zu den Fledermäusen sowie zu großen, unter das Jagdrecht fallenden Huftieren vor. Im Hinblick auf die Kleinsäugerfauna wurde 2014 auf der Dreiborner Hochfläche eine erste Untersuchung der Mäuse und Spitzmäuse im Rahmen einer Masterarbeit durchgeführt. Für das überwiegende Restgebiet liegen noch keine genaueren Informationen über Kleinsäuger vor.

Inhalte und Ziele

Durch geeignete, möglichst naturschonende Untersuchungsmethoden wird das Arteninventar der Kleinsäuger, v.a. der Mäuse und Spitzmäuse, in ausgewählten Teilflächen unterschiedlicher Biotopkonstellation (Laubwälder, Nadelwälder, Bachauen, Grünland-Gebüschkomplexe) ermittelt. Die Ergebnisse werden mit den aus dem Nationalpark vorliegenden sowie mit solchen aus dem Umland sowie vergleichbaren Waldkomplexen verglichen und interpretiert.

Darüber hinaus besteht hohes Interesse an einem methodischen Monitoringkonzept zur langfristigen, möglichst naturschonenden Erfassung von Kleinsäugerdichten, insbesondere waldrelevanter Mäusearten (Erd-, Rötel-, Gelbhalsmaus) in repräsentativen Stichprobenflächen. Dieses Konzept muss effektiv, effizient und an den verfügbaren personellen und fachlichen Kapazitäten der Nationalparkverwaltung ausgerichtet sein. Klare und gut strukturierte Vorgaben sollen die Feldarbeit auch durch Personen ermöglichen, die der Nationalparkverwaltung nur befristet zur Verfügung stehen (z.B. Praktikanten, FÖJ, Zivildienst).

Facharbeitstyp: 

Masterarbeit, auch als Projektarbeit mehrerer Bearbeiter/innen, ggf. Dissertation

Unterstützung durch die Nationalparkverwaltung

  • Administrative Voraussetzungen (Genehmigungen Naturschutzbehörde, Eigentümer)
  • Einweisung ins Gebiet
  • Digitale Geodaten (TK, DGK, DGKL, Biotoptypenkarte Umgebung) sowie botanische und faunistische Daten
  • Kontakte zu Experten

Eine finanzielle Unterstützung für Reise- und Unterbringungskosten ist nicht möglich.

Seitens der Hochschule sollte eine methodisch und für die Gruppe der Kleinsäuger qualifizierte und engagierte Betreuung gegeben sein.

Für weitere Informationen

Dr. Andreas Pardey, Tel. 02444-9510-14, andreas.pardey@wald-und-holz.nrw.de
Dr. Michael Röös, Tel.: 02444-9510-43, michael.roeoes@wald-und-holz.nrw.de

 
 
 



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