Besucherbefragung in den fünf Nationalpark-Toren...
...in der Erlebnisregion Nationalpark Eifel
Einführung:
Im Nationalpark Eifel wie in seiner Umgebung entsteht seit 2005 ein Netz von Anlaufstellen und Angeboten zur Besucherinformation und -betreuung. Teil dieses Besucherinformationsnetzwerkes sind die fünf Nationalpark-Tore in Simmerath-Rurberg, in Schleiden-Gemünd, im Bahnhof Heimbach, in Monschau-Höfen und in Nideggen. Nachdem 2007 bereits eine Besucherbefragung stattgefunden hat, soll es in 2010 eine weitere Besucherbefragung geben.
Hintergrundinformationen:
Nationalpark-Tore sind eine Kombination aus touristischer Servicestelle und Themenausstellung zum Nationalpark Eifel. Jede Ausstellung ist thematisch auf das Gebiet abgestimmt, in dessen Umfeld es liegt. So beschäftigt sich beispielsweise das am Ufer des Obersees gelegene Nationalpark-Tor Rurberg mit dem Thema Wasser und trägt den Titel „Lebensadern der Natur“. Die Nationalpark-Tore sollen die Besucher auf ihren Besuch in den Nationalpark vorbereiten und dienen somit als Ausgangspunkte für vielfältige Ausflüge in die Natur. Die Häuser sind in fußläufiger Entfernung zum Nationalpark gelegen. Bei freiem Eintritt sind die Nationalpark-Tore täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Insbesondere bei den beiden jüngsten Nationalpark-Toren in Monschau-Höfen und Nideggen konnte ein Höchstmaß an Barrierefreiheit umgesetzt werden.
2007 hat erstmals ein Student das Konzept der Nationalpark-Tore im Rahmen einer Examensarbeit überprüft. Mit Hilfe eines eigens für diesen Zweck entwickelten Fragenkataloges wurden in den Toren Gemünd, Heimbach und Rurberg rund 300 Besucherinnen und Besucher interviewt. Die Fragen bezogen sich gleichermaßen auf die Besucherzufriedenheit in den Informationshäusern und in den Ausstellungen sowie auf den erzielten Lernerfolg durch die Ausstellungsmodule. Darüber hinaus wurden soziodemographische Daten erhoben und Angaben zum Besucherverhalten analysiert. Die vollständige Studie finden Sie hier.
2010 soll diese Besucherbefragung wiederholt und auf alle fünf Tore ausgeweitet werden.
Bestandteile der Studienarbeit:
- Überarbeitung und Aktualisierung des bestehenden Fragenkataloges
- Erarbeitung von zwei neuen Fragekatalogen für die jüngsten Nationalpark-Tore in Monschau-Höfen und Nideggen
- Durchführung der Befragungen (Stichprobe: mind. 100 Personen / Tor)
- Auswertung des gesammelten Datenmaterials
- Erstellung eines Abschlussberichtes inklusive grafischer Darstellung der wichtigsten Ergebnisse und Formulierung von Handlungsempfehlungen
- Präsentation der Ergebnisse im Rahmen eines PowerPoint Vortrags
Unterstützung durch die Nationalparkverwaltung
- Einführung in den Nationalpark Eifel (u.a. Begleitung durch einen Nationalpark-Ranger)
- Bereitstellung von Grundlagendaten
- Persönliche Betreuung und Beratung während der gesamten Studiendauer
- Vermittlung von relevanten Kontaktpersonen
- Unterstützung bei der Durchführung der Interviews
- Veröffentlichung der Studie auf der Internetseite www.nationalpark-eifel.de
- Veröffentlichung der wichtigsten Ergebnisse in relevanten Medien der Nationalparkverwaltung und Vorstellung in Nationalparkgremien
Eine finanzielle Unterstützung für Reise- und Unterbringungskosten ist leider nicht möglich.
Seitens der (Fach-)Hochschule sollte eine methodisch qualifizierte und engagierte Betreuung gegeben sein.
Interessierte Studierende wenden sich bitte an:
Nationalparkforstamt Eifel
Fachgebiet Kommunikation und Naturerleben
Sylvia Montag
Urftseestraße 34
53937 Schleiden-Gemünd
Telefon: 02444. 9510-67
Fax: 02444. 9510-85
