Nationalpark Eifel

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Wettbewerbsverfahren

Der Wettbewerb zur Gestaltung fand in der ersten Jahreshälfte 2009 statt. Als sogenannter beschränkter Wettbewerb lehnte sich das Verfahren an die „Regeln für die Auslobung von Wettbewerben auf den Gebieten der Raumplanung, des Städtebaus und des Bauwesens" an (RAW 2004). Das Architekturbüro "scheuvens + wachten" aus Dortmund unterstützte die Nationalparkverwaltung bei der Durchführung des umfangreichen Projektes.

Zunächst wurde ein Bewerbungsverfahren vorgeschaltet, auf das sich 80 Büros beziehungsweise Arbeitsgemeinschaften bewarben, die Erfahrung mit der Konzeption und Realisierung von Ausstellungen haben. Unter diesen wählte ein Fachgremium acht qualifizierte Büros für die eigentliche Teilnahme am Wettbewerb aus.

Die teilnehmenden Büros und das Preisgericht bekamen die Aufgabenstellung bei einem Einführungskolloquium am 27. März 2009 vor Ort ausführlich erläutert. Dabei wurden Standort und Räumlichkeiten sowie inhaltliche und didaktische Konzeption der Ausstellung vorgestellt. Bereits wenige Wochen später, am 23. April 2009, führten die Büros dem Preisgericht in einem Zwischenkolloquium erste Gestaltungsideen vor und erhielten gezielte Empfehlungen für die weitere Bearbeitung ihrer Entwürfe.

Die vollständigen Wettbewerbsbeiträge mussten bis zum 22. Mai, 17 Uhr an neutraler Stelle, das heißt beim koordinierenden Architekturbüro "scheuvens+wachten", abgegeben werden. Als Hilfestellung für das Preisgericht folgte eine Vorprüfung, bei der die Angaben und Unterlagen der Teilnehmenden vergleichbar und ohne Wertung dokumentiert wurden.

Am 9. Juni 2009 schließlich fand die entscheidende Jurysitzung statt, bei der sechs "im Rennen gebliebene" Büros ihre Konzeptionen anhand von Plänen, Visualisierungen, Modellen und Vorträgen präsentierten. In einem sorgfältigen und vertraulichen Entscheidungsprozess wählte die Jury unter dem Vorsitz von Herrn Prof. Meinrad Morger einen ersten und einen zweiten Gewinnerentwurf aus. Neben den Preisgeldern von 9.000 Euro erhielten alle teilnehmenden Büros eine Reisekostenpauschale und Bearbeitungshonorare.

 
 



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