Schäferei wie in längst vergangener Zeit - "Eifel Lamm - Bergerie d'autrefois"

Eifelbauern waren arme Bauern. Für Getreide und Rinder war der Boden zu karg, der Kunstdünger noch nicht erfunden. Wo die Milchkuh kümmerte, fraß das Eifelschaf zufrieden. Schafe waren in der Eifel einmal ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Vom einstigen Wohlstand der Wollweber und Tuchhändler zeugen noch heute deren prächtige Häuser in Monschau.
Im 18. Jahrhundert wurden Schafherden aus der Eifel sogar auf die Märkte von Paris getrieben. Große Schafherden bedeuteten Wolle, Tuch und Filz. Allein in Heimbach gab es vier Schäfereien. Hier arbeitete eine Wollspinnerei und eine Walkmühle, lebten Färber und Weber. Das ist lange her - die gute alte Zeit, die oft gar nicht so gut war.
Die Eifel ist keine rückständige Region mehr … Aber die Schafe kehren zurück: als "grasende Naturschützer" erhalten sie die traditionelle Kulturlandschaft, die grünen Täler der Eifel mit Orchideen, Hummeln und bunten Schmetterlingen. An der Peripherie des Nationalparks Eifel beweiden Wiltshire Horn Schafe das Grünland in ausgesuchten Naturschutzgebieten.
Auf den Streuobstwiesen am Haus des Gastes in Heimbach können Sie ganzjährig die Schäferei wie in längst vergangener Zeit und das faszinierende Leben der ältesten europäischen Haustierrasse kennen lernen.




























