Nationalpark Eifel

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Felsen

Oftmals entdeckt man beim Wandern durch den Nationalpark Felsen.
Manchmal sind sie gut versteckt und mit Moos überwachsen. Manchmal sind sie unübersehbar groß - fast so wie kleine Berge. Am auffälligsten sind sie am Wanderweg entlang der Urftalsperre.

Früher wurden die Felsen von den Menschen für viele Dinge benutzt:
zum Beispiel für den Bau von Wegen und Straßen und der Urfttalsperre.

Es gibt viele verschiedene Steine die auch unterschiedliche Namen haben:
zum Beispiel Tonschiefer, Grauwacke und Sandstein.

Lebensraum auf den Felsen - mal kalt mal warm

Felsen haben ganz unterschiedliche Lebensräume:
Es gibt Stellen auf den Felsen, wo es recht schattig ist. Dort wachsen zum Beispiel Moose und Farne.
Auf der anderen Seite scheint oft die Sonne.
Hier können nur Tiere und Pflanzen leben, die nicht so viel Schatten brauchen. Sie müssen im Sommer auch warme Stein vertragen können.

Diese Wärme mögen manche Reptilien (Eidechsen, Blindschleichen und als Schlangenart die Natter) gerne. Wenn man Glück hat, kann man an sonnigen Tagen im Sommer kleine Eidechsen sehen, die auf den warmen Felsen liegen.

Wie können Pflanzen auf den Felsen wachsen?

Es gibt in den Felsen große oder kleine Risse und Löcher. Dort sammelt sich mit Hilfe des Windes ein bisschen Erde. In diese kleinen Risse wachsen die Wurzeln der Pflanzen hinein. Dadurch werden sie nicht vom Wind weggeweht oder vom Regen fortgespült.

Viele Pflanzen, die auf den Felsen wachsen können, haben dicke und behaarte Blätter, in denen sie Wasser speichern. Andere Pflanzen wachsen ja auf der feuchten Erde, die ihnen über ihre Wurzeln immer genug Wasser gibt. Steine können jedoch für die darauf wachsenden Pflanzen kein Wasser speichern.

Die kleinen Pflanzen, die auf den Felsen wachsen, sind sehr empfindlich. Das liegt daran, weil sie nur ganz winzige, zarte Wurzeln haben. Wenn man auf diese Pflanzen tritt, gehen sie schnell kaputt. Deshalb darf man im Nationalpark auch nicht auf die Felsen klettern.

 
 



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