Nationalpark Eifel

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Heiden

Die Natur im Nationalpark sollte sich möglichst ohne den Einfluss des Menschen entwickeln können. Allerdings hat der Mensch vor vielen Jahren selbst ein kleines Stückchen Natur, also einen Lebensraum, geschaffen. Diesen Lebensraum nennt man "Heide".

Wie ist die Heide entstanden?
Vor über 150 Jahren benutzten die Menschen bestimmte Gebiete als Weidelandschaft für ihre Tiere. Schafe, Ziegen, Schweine und Rinder fraßen über einen langen Zeitraum hinweg immer wieder die jungen Bäume und Büsche ab.
Auch heute noch ist die Heide ein sehr offenes Land, also ohne Bäume und größere Büsche.

Wo finden sich Heidelandschaften?
Heidelandschaften finden sich in der Umgebung des Nationalparks in der sogenannten "Drover Heide" oder "Schavener Heide". Hier können nur solche Pflanzen wachsen, die einen sandigen Boden und viel Trockenheit vertragen können. Diese Heide nennt man deshalb auch "trockene Heide".

Es gibt auch "feuchte Heiden". Hier findet man in einer bestimmten Bodentiefe eine Tonschicht. Ton lässt kein Wasser durch, deshalb ist der Boden oberhalb der Tonschicht sehr, sehr feucht. Feuchte Heiden findet man oft in der Nähe von Mooren.

Pflanzen und Tiere der Heiden

Glockenheide und Besenheide sind zwei kleine Straucharten, die typisch für Heidelandschaften sind. In den feuchten Heiden kann man oft Libellen beobachten oder manchmal auch die Jagdspinne. Sie kann sogar auf dem Wasser laufen, ohne unterzugehen! Grasfrosch und Erdkröte kann man dort im Frühling deutlich quaken hören.
 

 
 



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