Nationalpark Eifel

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Moore

Jeder kennt Gruselgeschichten, die im nebligen, dunklen Moor spielen. Ein Moor ist sehr selten und wunderschön. Es steckt voller Geheimnisse.

Moore bestehen aus vielen flachen Tümpeln, die vom Rand und vom Boden her mit Pflanzen zuwachsen. Vor allem das Torfmoos mag diese Nässe und wächst dort sehr gut.

Was ist „Torf“?

Die unteren Teile des Torfmooses sterben ab, während die Pflanze nach oben weiter wächst. Aus diesen abgestorbenen Pflanzenteilen entstand das sogenannte „Torf“, das man auch heute noch für Blumenerde verwendet. Früher hat man diesen Torf benutzt, um Häuser daraus zu bauen oder um damit ein offenes Feuer zu heizen. Vor über 300 Jahren lernte der Mensch, wie er diese Moore trocken legen konnte, um daraus Ackerflächen für den Gemüseanbau zu gewinnen.

Was ist mit den „Moorleichen“?

Das Moorwasser enthält eine Säure. Diese Säure erhält die Körper von Menschen, die vor langer Zeit im Moor versunken sind, so dass man sie auch nach über 1000 Jahren noch gut erkennen kann.

Wo findet man in der Eifel Moore?

Im Süden des Nationalparks, in der Nähe von Wahlerscheid, findet man kleinere Moorgebiete. Sie sind die Vorboten des berühmten Moorgebietes des „Hohen Venns“. Tiere und Pflanzen der Moore Außer dem Torfmoos gibt es noch ganz besondere Pflanzen im Moor: die fleischfressenden Pflanzen, wie zum Beispiel der Sonnentau. Auch das Wollgras ist leicht an den „Wattebäuschen“ zu erkennen. Libellen, Schmetterlinge und Jagdspinnen sind häufige Bewohner der Moorgebiete. Die Jagdspinne kann sogar auf dem Wasser laufen, ohne unterzugehen!

 
 



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