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Bird Watching Station am Urftsee

Zwischen Gemünd-Malsbenden und der Urftstaumauer lädt eine Beobachtungsstation dazu ein, den weiten Blick über die Talsperre und seine Vogelwelt genauer durch ein Fernrohr zu erkunden. Mit etwas Glück lassen sich von dort nicht nur Graureiher, Haubentaucher und Enten entdecken, sondern auch eine Brutkolonie von Kormoranen beobachten. Zwei hochwertige Fernrohre mit 15facher Vergrößerung sind dort in unterschiedlichen Höhen fest installiert. Somit ist dieses Naturerlebnisangebot auch Rollstuhlfahrern zugänglich. Zudem gibt eine unterfahrbare Informations-Tafel Auskunft über die Landschaft und Besonderheiten der Vogelwelt vor Ort.

Die vielfältige Landschaft des Nationalparks Eifel macht ihn zur Heimat unterschiedlichster Tierarten. Verschiedene Spechtarten fühlen sich in den geschützten Waldflächen wohl und nicht selten kann man z.B. die Brutvogelarten Roter und Schwarzer Milan sowie den Schwarzstorch an der Urfttalsperre beobachten. An den Seen, Flüssen und Bächen sind Graureiher, Kormorane und andere Vögel zu finden. In Nordrhein-Westfalen brüten Kormorane an 20 Stellen. Er bevorzugt flache Randmeere, Binnenseen und größere Flüsse mit ungestörten Baumgruppen oder Wäldern als Brutkolonie oder Schlaf- und Ruheplätze in der näheren Umgebung. All das findet er im Nationalpark Eifel. Jahrhunderte lang wurde der Kormoran verfolgt und war im westdeutschen Binnenland nach dem 2. Weltkrieg ausgestorben. Aufgrund nationaler und internationaler Schutzbestimmungen haben sich seine Bestände in Deutschland und Mitteleuropa gut erholt. Mittlerweile gilt der Kormoran nicht mehr als gefährdet und ist nicht mehr in der Roten Liste geführt.

>> Einen Kurzfilm zur Bird Watching Station finden Sie beim youtube-Kanal des Nationalparks Eifel

 



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