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Experten lassen sich für bestimmte Zielgruppen fortbilden

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Wie kann ich meine Führungen gleichermaßen attraktiv für Menschen mit und ohne Behinderungen gestalten?
Welchen Barrieren begegne ich auf meinen Touren und wie kann ich diese abbauen?

Um diese und andere Fragen zu beantworten, haben sich Ranger und WaldführerInnen fortbilden lassen.

Ranger
der Nationalparkverwaltung nahmen an speziellen Fortbildungen von Schulen und Fachinstitutionen des Landschaftsverbandes Rheinland teil, um diese Fragen zu beantworten.

Unter Anleitung von Lehrkräften der Louis-Braille-Schule für Blinde in Düren konnten die Ranger eigene Erfahrungen ohne den visuellen Sinn sammeln. Übungen unter der Augenbinde und mit dem Blinden-Langstock gehörten ebenso dazu wie eine Einführung in die Punktschrift.

Erfahrungen im Rollstuhl machten die Ranger in der Anna-Freud-Schule Köln, einer Schule für Jugendliche mit Körperbehinderungen, chronischen sowie psychosomatischen Erkrankungen.

In Zusammenarbeit mit dem Gehörlosenheim Euskirchen bieten die Ranger darüber hinaus mehrmals pro Jahr Führungen mit Gebärdensprach-Dolmetschung an.

Sowohl Ranger als auch Waldführer erhielten eine Fortbildung im Umgang mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind, durch das Demenz-Servicezentrum Region Köln und südliches Rheinland.

Waldführerinnen und Waldführer
ergänzen diese offenen Umweltbildungsangebote der Ranger um buchbare Führungen für feste Gruppen. Unter den 160 ausgebildeten WaldführerInnen finden sich beispielsweise gebärdensprachlich kompetente Mitarbeiterinnen des Gehörlosenheims Euskirchen oder auch Mitarbeiterinnen der Blindenschule Düren. Ebenso wie die Ranger haben auch einige Waldführer an Fortbildungen zum Thema „Barrierefreiheit“ teilgenommen.

Wie die Ausbildung der Ranger generell aussieht, beschreibt Ihnen Ranger Sascha.
Eine generelle Beschreibung der Qualifizierung der WaldführerInnen finden Sie hier.

 
 



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