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Persönliche Berichte, saisonale Höhepunkte und mehr

Ranger Sascha Wilden erzählt Ihnen in lockerer Abfolge, was er gerade saisonal Besonderes im Nationalpark Eifel erlebt. Oder er antwortet auf Fragen, die ihm Gäste während seiner Arbeit im Schutzgebiet immer wieder stellen. Es handelt sich hierbei um sehr persönliche Berichte. Lesen Sie selbst!

Wenn Sie direkten Kontakt mit Ranger Sascha aufnehmen möchten, schreiben Sie ihm eine E-Mail. Ranger Sascha freut sich auf Post.

 

Was ist denn hier los? Ranger Sascha zum Schicksal der Douglasien

Hier seht ihr ein Maßnahmenschild am Rande einer Fläche im Nationalpark, wo Douglasien gerade gefällt wurden. Die Schilder bestehen aus bedruckten Kunststofftafeln. Der Rahmen und der Ständer sind aus Douglasienholz. Foto: S. Wilden

Dezember 2011. "Was ist denn hier los?" lautet die Frage vieler Nationalparkbesucher, wenn sie einem Ranger begegnen. Deshalb haben die Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung Eifel schon vor einigen Monaten auf die am häufigsten gestellten Fragen reagiert. „Was ist denn hier los?" lautet auch die Überschrift der Schilder an verschiedenen Stellen im Nationalpark, wo wir mit bestimmten Maßnahmen noch in die Natur eingreifen müssen. Danach erst können wir sie, gemäß des Nationalparkmottos „Natur Natur sein lassen", sich selbst überlassen.

 

Vermisstenanzeige: Wo ist der Urftsee geblieben?

Wo ist er geblieben, der Urftsee? Gähnende Leere wohin man schaut. Foto: S. Wilden

Ranger Sascha auf der Suche nach einem verschwundenen Gewässer

September 2011. Wer in letzter Zeit am Urftstausee entlang gewandert oder geradelt ist, hat vielleicht nicht schlecht gestaunt. Denn wo sonst der See beginnt, ist zurzeit nur ein schmaler Fluss übrig geblieben. Da stellt sich vielen Besuchern des Nationalparks Eifel die Frage, warum der Wasserstand momentan so extrem niedrig ist. Andere Wanderer möchten wissen, ob der Stausee bei weiterer Trockenheit eventuell ganz verschwindet. Grund genug, einmal etwas genauer nachzufragen.

 

Ein Notruf aus dem Nationalpark Eifel? Kein Problem!

Diese beiden Herren machen es richtig. Sie lesen sich den Text auf dem großen Nationalpark-Eingangsschild durch. Dort steht genau beschrieben wie sich der Besucher im Schutzgebiet verhalten soll. Foto: S. Wilden

Ranger Saschas neuer Brief ist ein "Wegweiser" zur Beschilderung im Nationalpark

Mai 2011. Das anhaltende warme Wetter lockt wieder mehr Wanderer in die Natur des Nationalparks. Wenn ich dann unterwegs bin, um den Besuchern Rede und Antwort zu stehen, kommt es nicht selten vor, dass sie Fragen zur Beschilderung im Nationalpark stellen. Ist da jemand an unseren großen Eingangsschildern vorbei gewandert, ohne einen Blick darauf zu werfen? Hmm...in der Euphorie, die Natur nach einer mitunter langen Anreise endlich erleben zu können und loszumarschieren, übersehen einige gerne die Erklärungen auf den Schildern. Doch steht auf diesen auch nicht alles, was es zu erklären gibt. Deshalb möchte ich euch heute die Beschilderung im Nationalpark Eifel etwas näher erklären.

 

Ranger Sascha fragt: Wer spinnt denn da im Nationalpark Eifel?

Auf der Waldfläche, die auf diesem Bild zu sehen ist, hat eine Baldachin-Spinnenart ihre beeindruckend großen Netze gewebt. Foto: S. Wilden

März 2011. Wer kennt es nicht, dieses Phänomen, das sich Wanderern zeigt, die schon früh morgens unterwegs sind: Eine ganze Lichtung ist mit Spinnweben eingedeckt. Hunderte einzelne Netze ergeben ein beeindruckendes Bild, das eine Fläche so groß wie ein Fußballfeld bilden kann. Dieses Naturschauspiel finden wir besonders häufig im Herbst vor, aber auch, etwas seltener, im Frühling. Habt ihr Euch auch schon mal gefragt: „War das gestern auch schon da? Warum ist das gerade heute so zu sehen?" Die Antworten auf diese Fragen sind natürlich mal wieder nicht so ganz einfach. Einige Voraussetzungen müssen gleichzeitig erfüllt werden, damit wir uns an diesem beeindruckenden Bild erfreuen dürfen.

 

Ranger Sascha bittet um Verständnis für aktuelle Waldarbeiten

Hier seht ihr einen Harvester. Mit dieser Maschine werden die Bäume, die geerntet werden abgesägt, die Äste abgeschnitten und das Holz in die gewünschte Länge kleingeschnitten. Foto: S. Wilden

Januar 2011. Es ist Winterzeit im Nationalpark Eifel. Alles geht etwas gemächlicher und ruhiger zu als zur Sommerzeit. Tiere und Pflanzen haben sich auf die kalte und nahrungsärmere Zeit im Wald eingestellt. Sie haben ihren Energiehaushalt auf das Nötigste zurückgefahren. Auch Wanderer und Spaziergänger sind seltener unterwegs. Schließlich sind die Tage ja auch noch sehr kurz. Doch die Nationalparkbesucher, die zurzeit unterwegs sind, bleiben nicht überall ungestört. Wer jetzt im Wald seine Ruhe sucht, muss in einigen Bereichen mit Maschinengeräuschen und LKWs rechnen, die auf den Waldwegen ebenfalls unterwegs sind. Da fragt sich sicherlich der eine oder andere von euch: Warum ist das so? Muss das denn sein?

 

Warum verlieren Laubbäume im Winter ihr Blätterkleid?

Ein Laubbaum, der sein Blätterkleid verloren hat. Foto: Vincent Focke

November 2011. Die Tage werden immer kürzer und die Nachttemperaturen gehen gegen den Gefrierpunkt. Es ist nicht mehr zu übersehen, der Winter kommt mit großen Schritten. Auch an unseren Laubbäumen macht sich die kalte Jahreszeit bemerkbar. Doch statt sich warm anzuziehen, verlieren die Laubbäume ihre Blätter und stehen nackt da.

 

Mit Ranger Sascha unterwegs - Jetzt krabbeln sie wieder…

Die Raupe des Buchen-Streckfuß ist meist gelb. Kann aber auch pink-orange gefärbt sein. Auffällig sind die pinseligen, gelben und das eine rote Haarbüschel. Foto: S. Wilden

Juli 2010. Wer kennt sie nicht, die Raupe Nimmersatt? Jetzt könnt ihr sie wieder beobachten und an ihren Futterplätzen suchen. Dabei fällt auf, dass sich viele Schmetterlingsraupen Blätter an wehrhaften Pflanzen ausgesucht haben. Zum Beispiel am Grün vom Schwarzdorn oder der Brennnessel fressen sich viele unterschiedliche Raupen satt.

 

Was blüht denn da so gelb?

Der Huflattich hat einen behaarten Stängel. An ihm seht Ihr schuppig aussehende kleine Blättchen. Die Blüte sitzt meist wie auf dem Bild etwas geneigt auf dem Stängel. Foto: S. Wilden

Mai 2010. Gemeint ist mit dieser Frage ausnahmsweise nicht die Gelbe Wildnarzisse. Diesem Frühlings-Höhepunkt des Nationalparks, dem ganze Feste gewidmet werden, möchte ich heute nicht meine Aufmerksamkeit schenken. Die Farbe Gelb scheint jedoch der Natur zur Frühlingszeit besonders zu gefallen. An den verschiedensten Stellen leuchten uns die strahlend gelben Frühlingsboten entgegen. Ich möchte Euch diesmal einige davon vorstellen.

 

Mit Ranger Sascha unterwegs - Spurendetektive aufgepasst

Hier seht Ihr eine Wildschweinspur im Schnee. Sie ist nur wenige Zentimeter tief und doch kann man die typischen, halbmondförmigen Abdrücke der Afterklauen sehr gut erkennen. Foto: S. Wilden

Februar 2010. Frost und ein Schnee haben in der Eifel für eine herrliche Winterlandschaft gesorgt. Wir finden eine geschlossene Schneedecke bis in die tiefsten Lagen vor. Letztes Mal habe ich Euch noch von Tieren im Wald berichtet, die ihren Energiehaushalt bis auf ein Minimum zurückfahren. Die Tiere stellen unnötige Bewegung ein und ziehen sich ganz in ruhigere Gebiete zurück. Doch wo bitte kommen dann die ganzen Tierspuren her, die wir jetzt im Schnee sehen können?

 

Tiere im Winter

Tiere haben für den Winter unterschiedliche Strategien entwickelt, um möglichst wenig Energie zu verbrauchen. Foto: S. Wilden

November 2009. Milde Temperaturen haben uns dieses Jahr einen besonders langen farbenprächtigen Herbst bereitet. Doch alles geht einmal vorbei und der Winter steht kurz bevor. Habt Ihr Euch auch schon einmal gefragt, wie sich die Tiere auf den Winter vorbereiten und diesen verbringen? Sie verhalten sich zum Teil sehr unterschiedlich. Da gibt es wahre Überlebenskünstler und einige erstaunliche Ideen der Natur, die ich Euch nicht vorenthalten möchte!

 
 



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