Nationalpark Eifel

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Persönliche Berichte, saisonale Höhepunkte und mehr

Ranger Sascha Wilden erzählt Ihnen in lockerer Abfolge, was er gerade saisonal Besonderes im Nationalpark Eifel erlebt. Oder er antwortet auf Fragen, die ihm Gäste während seiner Arbeit im Schutzgebiet immer wieder stellen. Es handelt sich hierbei um sehr persönliche Berichte. Lesen Sie selbst!

Wenn Sie direkten Kontakt mit Ranger Sascha aufnehmen möchten, schreiben Sie ihm eine E-Mail. Ranger Sascha freut sich auf Post.

 

Was blüht denn da so gelb?

Mai 2010. Gemeint ist mit dieser Frage ausnahmsweise nicht die Gelbe Wildnarzisse. Diesem Frühlings-Höhepunkt des Nationalparks, dem ganze Feste gewidmet werden, möchte ich heute nicht meine Aufmerksamkeit schenken. Die Farbe Gelb scheint jedoch der Natur zur Frühlingszeit besonders zu gefallen. An den verschiedensten Stellen leuchten uns die strahlend gelben Frühlingsboten entgegen. Ich möchte Euch diesmal einige davon vorstellen.

 

Mit Ranger Sascha unterwegs - Spurendetektive aufgepasst

Februar 2010. Frost und ein Schnee haben in der Eifel für eine herrliche Winterlandschaft gesorgt. Wir finden eine geschlossene Schneedecke bis in die tiefsten Lagen vor. Letztes Mal habe ich Euch noch von Tieren im Wald berichtet, die ihren Energiehaushalt bis auf ein Minimum zurückfahren. Die Tiere stellen unnötige Bewegung ein und ziehen sich ganz in ruhigere Gebiete zurück. Doch wo bitte kommen dann die ganzen Tierspuren her, die wir jetzt im Schnee sehen können?

 

Tiere im Winter

November 2009. Milde Temperaturen haben uns dieses Jahr einen besonders langen farbenprächtigen Herbst bereitet. Doch alles geht einmal vorbei und der Winter steht kurz bevor. Habt Ihr Euch auch schon einmal gefragt, wie sich die Tiere auf den Winter vorbereiten und diesen verbringen? Sie verhalten sich zum Teil sehr unterschiedlich. Da gibt es wahre Überlebenskünstler und einige erstaunliche Ideen der Natur, die ich Euch nicht vorenthalten möchte!

 

Ein gutes Schmetterlingsjahr

September 2009. Der Monat August ist vorbei und damit auch die heißeste Zeit des Jahres. Für uns bedeutet das, dass wir uns langsam von unseren bunten Insektenfreunden, den Schmetterlingen, verabschieden müssen. Ich hatte den Eindruck, dass wir in diesem Jahr sehr viele Schmetterlinge beobachten konnten. Das hatte mehrere Gründe...

Jetzt wird's ernst!

Juli 2009. „Spazieren gehen, immer an der frischen Luft, immer mit netten Leuten in Kontakt kommen... Was Ihr Ranger da macht, das ist doch echt ein Traumjob!" So oder so ähnlich hört es sich mindestens einmal am Tag an, wenn ich auf Besucher des Nationalparks Eifel treffe. Ich müsste lügen, wenn ich etwas anderes behaupten wollte. Manchmal ist jedoch nicht alles nur rosig. Zum Beispiel sind wir Ranger auch dafür verantwortlich, dass die „Spielregeln" des Schutzgebietes, also die Ge- und Verbote, kontrolliert und eingehalten werden.

 

Die Dreiborner Hochfläche erstrahlt in Eifelgold

Juni 2009. Es ist wieder so weit. Die Eifel erstrahlt in goldgelber Farbe. Das Eifelgold hat bereits auf vielen Freiflächen seine Blüten geöffnet. Gemeint ist damit der Gewöhnliche Besenginster. Durch Windwurf, Borkenkäferbefall oder auch durch die Entfernung der nicht heimischen Douglasie sind im Nationalpark Eifel Offenflächen entstanden. Auf diese ist der Sonne liebende Strauch besonders angewiesen. Schatten mag der Ginster überhaupt nicht.

 

Wie wird man eigentlich RangerIn?

März 2009. Dies ist eine der am häufigsten gestellten Fragen bei den Rangerführungen. Prompt war die Frage nach meinem Berufsbild auch das erste Thema meiner kürzlich eingerichteten Ranger-E-Mail-Adresse. Zeit also, wie ich finde, einmal einen Bericht dieser Frage zu widmen...

 

Ein Naturhörspiel der besonderen Art…

Februar 2009. ..kann man zurzeit am Obersee und Urftsee erleben. Die Minustemperaturen der vergangenen Wochen haben den Urftsee und den Obersee, den kleineren Teil der Rurtalsperre, komplett zufrieren lassen. Doch Achtung: Das Wetter der letzten Tage fühlt sich kälter an als es ist. Um die -3°C bis +3°C fühlen sich durch den Ostwind eher an wie -10°C. So mögen die Seen zwar recht einladend für Schlittschuhläufer und andere Besucher aussehen, die sich gerne aufs Eis trauen. Doch das ist absolut nicht empfehlenswert. Im Gegenteil: Es ist unbedingt davon abzuraten, die Eisfläche zu betreten! Es besteht LEBENSGEFAHR!!

 

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum…

Dezember 2008. Es weihnachtet sehr, und es stellt sich sicherlich auch bei Euch wie jedes Jahr die Frage: Wo bekommen wir unseren Weihnachtsbaum her? Wie im Lied heißt der Weihnachtsbaum in der Eifel gern Tannenbaum. Doch ist der Weihnachtbaum auch wirklich ein Tannenbaum? Nicht nur zum Fest im Dezember wird - begrifflich korrekt - oft etwas durcheinander geschmissen. Auch zu anderen Jahreszeiten bezeichnet manch ein Besucher bei Rangerführungen alle Bäume mit Nadeln als Tanne. Gerne helfen wir Ranger dann weiter und machen die Unterschiede deutlich.

 

Wir pflücken uns einen "Gallapfel" ;-)

November 2008. Die ersten stürmischen Herbstwinde fegen die letzten Blätter und Früchte von den Bäumen. Schon bald werden diese in ihrem nackten Winterkleid dastehen. Dann wird das Bestimmen der einzelnen Baumarten für viele Waldbesucher etwas komplizierter. Auch ich habe dann so meine Schwierigkeiten. Gut, dass das Laub nicht gleich vom Erdboden verschwunden ist. Im Herbst und Winter schaue ich deshalb gerne unter den Bäumen nach den abgeworfenen Blättern, um die Baumart zu bestimmen.

Doch nicht in jeder Hinsicht wird es momentan schwieriger, etwas im Wald zu bestimmen. Wer jetzt im Herbst die letzten bunten Blätter betrachtet hat mit großer Wahrscheinlichkeit schon einmal solch merkwürdige Kugeln an verschiedenen Blättern festgestellt. Diesem Geheimnis wollen wir heute auf die Spur kommen...

 
 



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