Nationalpark Eifel

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Persönliche Berichte, saisonale Höhepunkte und mehr

Ranger Sascha Wilden erzählt Ihnen in lockerer Abfolge, was er gerade saisonal Besonderes im Nationalpark Eifel erlebt. Oder er antwortet auf Fragen, die ihm Gäste während seiner Arbeit im Schutzgebiet immer wieder stellen. Es handelt sich hierbei um sehr persönliche Berichte. Lesen Sie selbst!

Wenn Sie direkten Kontakt mit Ranger Sascha aufnehmen möchten, schreiben Sie ihm eine E-Mail. Ranger Sascha freut sich auf Post.

 

Zwei Pilz bitte...

Oktober 2008. ...oder so ähnlich könnte eine Bestellung im Steinzeitsupermarkt gelautet haben. Denn bereits unsere Vorfahren vor vielen Jahrhunderten kannten sich gut mit Pilzen aus. Zwei Exemplare möchte ich mir deshalb heute mit euch genauer ansehen: Zunderschwamm und Birkenporling.

 

Neue Vogelart im Nationalpark Eifel?

Juli 2008. Was blüht denn da? Heißt es zur Zeit immer wieder bei den Rangerführungen. Klar, denn in den Sommermonaten kann man die meisten Pflanzen in voller Blütenpracht bewundern - bis in den Herbst hinein. Pflanzen zu erkennen und deren Namen zu behalten gehört zu den Pflichten eines Rangers. Mindestens genau so interessant ist es, etwas mehr über die Gewächse am Wegesrand zu erfahren. Giftig oder nicht? Wozu wurde die Pflanze früher, oder wird sie sogar heute noch verwendet? Auch die Mythologie bestimmter Pflanzen ist interessant.

 

Die Wanne ist (fast) voll

Wer zuletzt am Rursee unterwegs war hat feststellen können, dass der Stausee sehr voll ist. Besonders in Rurberg, am Paulushofdamm fällt auf, dass die Rurtalsperre Schwammenauel und Obersee zeitweise eine Wasserfläche darstellen. Der Paulushofdamm trennt die beiden Stauseeteile von einander. Ist der Wasserstand des unteren Rurseeteils niedriger, so stürzt das Wasser aus dem Oberseeteil über die Staumauer meist einige Meter in den unteren Teil herab. Das ist zur Zeit nicht der Fall.

 

Taschenkontrolle beim Ranger!!

April 2008:

Ranger in einem Schutzgebiet wie dem Nationalpark Eifel zu sein, bedeutet nicht etwa nur seine Pausenbrote durch die Gegend zu tragen ...

Gerne lasse ich die Besucher einmal raten, was ein Ranger alles dabei hat. Manch einer staunt, was dann alles zu Tage tritt.

 

Ein winterliches Waldgeheimnis…

März 2008. Der Himmel ist klar und es ist kalt. Das ist genau der richtige Zeitpunkt, Kraft in der winterlichen Natur zu tanken. Schnell kann das Wetter zu dieser Jahreszeit wieder grau und ungemütlich werden. Viele Spaziergänger nutzen das schöne Wetter der letzten Tage. Mit Temperaturen um den Gefrierpunkt ist es nicht wirklich eiskalt. Nur ein stetiger Wind lässt die gefühlte Temperatur einige Grad kälter erscheinen.

 

So manche Rotbuche hat es schwer!

Januar 2008:

Winterzeit ist angesagt im Nationalpark Eifel. Leider kamen Schlitten bisher noch nicht zum Einsatz. Die Witterung ist zwar teilweise recht frostig, aber Niederschläge fallen zur Zeit eher in Form von Regen. Dieses ungemütliche Wetter läd nicht Jeden gerade zu ausgedehnten Spaziergängen in die Natur ein. Die Weihnachts- und Karnevalszeit sind erfahrungsgemäß ruhige Zeiten für uns Ranger.

Dies heißt , dass wir unseren Aufgabenbereich in den praktischen Bereich verlagern. Wie ich berichtet habe, helfen wir der Rotbuche im Süden des Nationalparks durch Pflanzungen etwas auf die Sprünge. Obwohl dort die Fichte vorherrscht gibt es Flächen, auf denen es die Rotbuche auf natürliche Weise schafft, sich anzusäen. Diese so genannte Naturverjüngung stammt von den im Südbereich selteneren Altbuchen.

Eifelranger unterwegs

Dezember 2007:

Der Austausch von Erfahrungen ist sehr wichtig. Im April 2007 hatte ich über einen solchen berichtet: das Treffen von mehr als 100 RangerInnen des Bundesverbands Naturwacht e.V..  Die Kommunikation mit anderen Naturschutzgebieten ist wichtiger Bestandteil eines solchen Austausches. Deshalb besuchten 26 Ranger des Nationalparks Eifel im Rahmen der jährlich statt findenden Fortbildungen den Nationalpark Sächsische Schweiz im Osten Deutschlands.

 

Pilz - Sammelsurium im Nationalpark Eifel

November 2007

Gesammelt werden dürfen im Nationalpark Eifel nur die Eindrücke der Natur: So ist es auf den Hinweisschildern und in der Verordnung des Nationalparks Eifel zu lesen. Doch wem fiel diese Regel in den vergangenen Wochen nicht schwer? Wo wir doch in diesem Jahr ein zum Teil sehr üppiges Erntejahr genießen konnten. Nicht nur für den Gaumen war der ausklingende Herbst ein Fest. Auch das Auge war begeistert. Und da habe ich meine digitalen Möglichkeiten mal wieder ausgespielt und den einen und anderen Fund am Wegesrand für Euch festgehalten. Diesmal habe ich mich von der Welt der Pilze faszinieren lassen.

 

Was macht ihr da eigentlich immer ...?

September 2007

Das war er also. Der Sommer, der doch irgendwie gar keiner war. So schnell wie er im April gekommen, so rasch ist er im September verschwunden. Hauptsächlich merken wir es an den sich sehr früh verfärbenden Blättern. Ein wahrer Samenregen fällt zurzeit auf den Waldboden. Diese massenhafte Nachkommenproduktion hat die Bäume zusätzlich ausgepowert. Der Kreislauf der Natur hat sich für die Bäume dieses Jahr geschlossen. Kühle Temperaturen läuten zusätzlich den Herbst unwiderruflich ein. Das bedeutet für uns, dass die bunte Jahreszeit begonnen hat. Also nichts wie los, die herrliche Herbstluft und den farbenprächtigen Herbstwald genießen. Halt: Vorher aber noch den Rangerbericht lesen!!

 

Klein aber oho!

August 2007

Nicht alles was in unseren Wäldern klein und unscheinbar ist, ist auch ungefährlich. Um Gefahren zu meiden oder damit umzugehen gibt es hier ein paar einfache Hinweise.

Gefahren in der Natur können unterschiedlichste Dinge sein. Ein Holzsplitter oder ein Dorn im Finger. Ein Wespenstich oder eine Ameise, die sich nicht mit dem ungebetenen Mensch anfreunden will. Diese Dinge sind in den meisten Fällen eher harmlos. Doch Insektengift kann bei dem einen oder anderen auch allergische Reaktionen auslösen.

 
 



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