Nationalpark Eifel

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Persönliche Berichte, saisonale Höhepunkte und mehr

Ranger Sascha Wilden erzählt Ihnen in lockerer Abfolge, was er gerade saisonal Besonderes im Nationalpark Eifel erlebt. Oder er antwortet auf Fragen, die ihm Gäste während seiner Arbeit im Schutzgebiet immer wieder stellen. Es handelt sich hierbei um sehr persönliche Berichte. Lesen Sie selbst!

Wenn Sie direkten Kontakt mit Ranger Sascha aufnehmen möchten, schreiben Sie ihm eine E-Mail. Ranger Sascha freut sich auf Post.

 

Nicht heimische Pflanzen: Im Nationalpark Eifel sind nicht alle "Gäste" willkommen!

Juli 2007

Nationalparke sind Gebiete, in denen die Natur in besonderem Maße geschützt wird. Dies betrifft Pflanzen wie Tiere und deren Lebensräume. Diese Aufgaben sind gesetzlich in der jeweiligen Nationalpark-Verordnung festgehalten. Hierin ist der Schutz heimischer Tiere und Pflanzen ein wesentlicher Bestandteil. Wie, wann und wo das geschehen soll, ist im Nationalparkplan festgeschrieben. Nicht heimischen Neulinge, so genannte Neophyten, hätten es niemals bis in den Nationalpark Eifel geschafft, wenn der Mensch ihnen nicht, gewollt oder ungewollt, dabei geholfen hätte. Einige von ihnen gefährden nicht nur natürlich vorkommenden Arten sondern auch den Menschen.

 

Alles Neue macht der Mai …

Mai/ Juni 2007

… das kann man dieses Jahr wirklich behaupten. Der April hat uns mit sehr warmen Temperaturen und ungewöhnlich vielen Sonnenstunden verwöhnt. Es ist uns fast entgangen, dass es beinahe zu viel des Guten war. Wenn man zurück schaut, dann hat es Gebietsweise bis zu sechs Wochen keinen Tropfen geregnet. Viele Pflanzen sind dieses Jahr durch die warmen Temperaturen besonders zeitig aus ihrem Winterschlaf erwacht. Sie haben ihre Blatt- und Blütenpracht zum Teil ungewöhnlich früh entfaltet. Beispielsweise blühte der Besenginster, auch Eifelgold genannt, bereits kurz nach dem Schwarzdorn. Normalerweise liegen zwischen der Blüte beider Sträucher einige Wochen.

 

So viele Ranger! Da muss irgendwo ein Nest sein ...

März/ April 2007

Manch ein Nationalparkbesucher hat sich letzte Woche verwundert die Augen gerieben und dachte wohl an eine mysteriöse Rangervermehrung. Dem war nicht so, auch wenn es im ersten Augenblick so aussah. Vielmehr hatten bundesweit ein Teil der RangerInnen ihre Schutzgebiete verlassen, um sich den Nationalpark Eifel einmal genauer anzuschauen. Sie waren dem Aufruf des Bundesverbandes Naturwacht e.V. nachgekommen.

 

Die Ruhe nach dem Sturm - von wegen!

Februar 2007:

Nach Tage langen Vorwarnungen war es am Donnerstag, dem 18. Januar, so weit: Das Tiefdruckgebiet Kyrill zog über Deutschland hinweg. Nordrhein-Westfalen hat es besonders schlimm erwischt. Hier blies der Orkan mit Geschwindigkeiten bis zu 150 Kilometer pro Stunde über Land und Wald. Was zurückblieb war eine Schneise der Verwüstung.

 

Natur Natur sein lassen ... mit kleinen Ausnahmen

Januar 2007

Weltweit ist die Philosophie der Nationalparke, den natürlichen Prozessen freien Lauf zu lassen. Dies nennt man Prozessschutz. Doch es gibt fast keinen Nationalpark, in dem es nicht kleine Ecken gibt, in denen der Mensch dauerhaft oder vorübergehend Hand anlegt. Im Nationalpark Eifel gibt es solche Bereiche.

 

Nationalpark Eifel, ein Erlebnis für Alle

November 2006

Seit Bestehen des Nationalparks Eifel ist es unser Ziel, die Natur für alle Besucher erlebbar zu machen. Aus diesem Grund sind wir Ranger bereits im ersten Nationalparkjahr umfangreich im Bereich barrierefreies Naturerleben geschult worden.
Es wurden erste Verbindungen zu verschiedene Institutionen geknüpft, die mit gehandicapten Menschen arbeiten. Darunter die Anna–Freud–Schule in Köln.

 

Brunftgeräusche im Nationalpark Eifel

Oktober 2006

Es ist wieder so weit: Das größte Säugetier unserer Wälder, der Rothirsch, macht sich lautstark bemerkbar. Über viele Kilometer hinweg kann man, mit etwas Glück, die Brunftschreie hören. Doch was hat es mit der Brunft auf sich?

 

Das große Krabbeln

September 2006

So schnell kann es gehen. Die Zeit der Schmetterlinge ist wohl für dieses Jahr vorbei. Der Monat August zeigte sich überwiegend von einer kühlen und nassen Seite. Doch wie heißt es so schön: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Wir Ranger haben bereits an der steigenden Besucherzahl bei unseren Rangertouren festgestellt, dass die schon etwas herbstlichen Temperaturen geradezu zum Wandern einladen.

Ein sehr sonnenliebendes Volk im Nationalparkwald hat sich ebenfalls wenig vom untypischen Augustwetter beeindrucken lassen – die Kleine Rote Waldameise.

 

"Warum in die Ferne schweifen ..."

Juli/ August 2006

"... wenn das Gute liegt so nah?"

So kann man es in Anbetracht des heißen Wetters sagen. Ein sonniger Urlaub ist in diesem Jahr auch in der Eifelregion möglich, warum also erst stundenlang in den Süden reisen?

Über mangelnden Sonnenschein brauchen wir uns nicht zu beschweren. Im Gegenteil, an vielen Stellen lassen die Pflanzen schon ihre Blätter hängen. Für verschiedene Blumenarten fängt die Blütezeit jedoch gerade erst an.

 

Blumenpracht und Kuckucksspucke

Juli 2006

Wenn das mal kein Monatsauftakt nach Maß ist! Der Juli lädt die Urlauber der Region geradezu ein, die Nationalparkregion Eifel zu besuchen. Um bei Euch noch ein bisschen mehr die Neugierde auf die Natur des Nationalpark Eifel zu wecken, habe ich mal wieder etwas genauer hingeschaut und ein paar interessante Dinge festgehalten.

 
 



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