Persönliche Berichte, saisonale Höhepunkte und mehr
Ranger Sascha Wilden erzählt Ihnen in lockerer Abfolge, was er gerade saisonal Besonderes im Nationalpark Eifel erlebt. Oder er antwortet auf Fragen, die ihm Gäste während seiner Arbeit im Schutzgebiet immer wieder stellen. Es handelt sich hierbei um sehr persönliche Berichte. Lesen Sie selbst!
Wenn Sie direkten Kontakt mit Ranger Sascha aufnehmen möchten, schreiben Sie ihm eine E-Mail. Ranger Sascha freut sich auf Post.
Die Ruhe nach dem Sturm - von wegen!
Februar 2007:
Nach Tage langen Vorwarnungen war es am Donnerstag, dem 18. Januar, so weit: Das Tiefdruckgebiet Kyrill zog über Deutschland hinweg. Nordrhein-Westfalen hat es besonders schlimm erwischt. Hier blies der Orkan mit Geschwindigkeiten bis zu 150 Kilometer pro Stunde über Land und Wald. Was zurückblieb war eine Schneise der Verwüstung.
Natur Natur sein lassen ... mit kleinen Ausnahmen
Januar 2007
Weltweit ist die Philosophie der Nationalparke, den natürlichen Prozessen freien Lauf zu lassen. Dies nennt man Prozessschutz. Doch es gibt fast keinen Nationalpark, in dem es nicht kleine Ecken gibt, in denen der Mensch dauerhaft oder vorübergehend Hand anlegt. Im Nationalpark Eifel gibt es solche Bereiche.
Nationalpark Eifel, ein Erlebnis für Alle
November 2006
Seit Bestehen des Nationalparks Eifel ist es unser Ziel, die Natur für alle Besucher erlebbar zu machen. Aus diesem Grund sind wir Ranger bereits im ersten Nationalparkjahr umfangreich im Bereich barrierefreies Naturerleben geschult worden.
Es wurden erste Verbindungen zu verschiedene Institutionen geknüpft, die mit gehandicapten Menschen arbeiten. Darunter die Anna–Freud–Schule in Köln.
Brunftgeräusche im Nationalpark Eifel
Oktober 2006
Es ist wieder so weit: Das größte Säugetier unserer Wälder, der Rothirsch, macht sich lautstark bemerkbar. Über viele Kilometer hinweg kann man, mit etwas Glück, die Brunftschreie hören. Doch was hat es mit der Brunft auf sich?
Das große Krabbeln
September 2006
So schnell kann es gehen. Die Zeit der Schmetterlinge ist wohl für dieses Jahr vorbei. Der Monat August zeigte sich überwiegend von einer kühlen und nassen Seite. Doch wie heißt es so schön: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Wir Ranger haben bereits an der steigenden Besucherzahl bei unseren Rangertouren festgestellt, dass die schon etwas herbstlichen Temperaturen geradezu zum Wandern einladen.
Ein sehr sonnenliebendes Volk im Nationalparkwald hat sich ebenfalls wenig vom untypischen Augustwetter beeindrucken lassen – die Kleine Rote Waldameise.
"Warum in die Ferne schweifen ..."
Juli/ August 2006
"... wenn das Gute liegt so nah?"
So kann man es in Anbetracht des heißen Wetters sagen. Ein sonniger Urlaub ist in diesem Jahr auch in der Eifelregion möglich, warum also erst stundenlang in den Süden reisen?
Über mangelnden Sonnenschein brauchen wir uns nicht zu beschweren. Im Gegenteil, an vielen Stellen lassen die Pflanzen schon ihre Blätter hängen. Für verschiedene Blumenarten fängt die Blütezeit jedoch gerade erst an.
Blumenpracht und Kuckucksspucke
Juli 2006
Wenn das mal kein Monatsauftakt nach Maß ist! Der Juli lädt die Urlauber der Region geradezu ein, die Nationalparkregion Eifel zu besuchen. Um bei Euch noch ein bisschen mehr die Neugierde auf die Natur des Nationalpark Eifel zu wecken, habe ich mal wieder etwas genauer hingeschaut und ein paar interessante Dinge festgehalten.
Unbekanntes Flugobjekt im Nationalpark Eifel
Zur Zeit befindet sich mein zu betreuendes Nationalparkrevier auf der Dreiborner Hochfläche. Dort kann ich mich über abwechslungsreiche Besucher wirklich nicht beklagen. Sowohl Besucher auf zwei als auch auf vier Beinen zeigen sich dem Ranger immer wieder. Was sich allerdings vergangenen Sonntag meinen Augen bot, war eine Begegnung, die sicher nicht alltäglich ist.
Gelber Dunst im Nationalpark Eifel
Mai 2006
Qualmt es im Nationalpark? Diese Frage stellten sich letzte Woche viele Nationalparkbesucher. Doch was selbst aus der Ferne aussah wie Rauch, entpuppte sich bei genauem Hinsehen als Blütenstaub- Teppich.
Von Narzissen und Kröten
April 2006
Hallo Nationalpark Freunde!!
Es hat lange gedauert. Der Winter ist nun erst einmal Geschichte. Der April ist bisher zwar alles Andere als frühlingshaft, doch so ist er nun mal. Und auch in der Eifel macht der April, was er will.
Durch den lange liegen gebliebenen Schnee hat sich in der Natur alles etwas länger hingezogen. Selbst die Narzissen wollen an einigen Stellen noch immer nicht so recht ihren Kopf raus stecken. Ich muß schon sagen daß die meisten Osterglocken Ostern verschlafen haben!
