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Pressemitteilungen des Nationalparks Eifel

Willkommen auf der Presseseite des Nationalparks Eifel! Lesen Sie hier alle bisher erschienenen Pressemitteilungen seit Eröffnung des Parks am 1. Januar 2004.

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Fichten sollen einer heimischen Pflanzenwelt Platz machen

Bild 1: Zur Vorstellung der Bachrenaturierungsmaßnahmen fanden sich die Projektbeteiligten am Sauerbach ein. Foto: Nationalparkverwaltung

Renaturierungsmaßnahmen entlang von Bächen tragen zur Förderung von Laubwäldern im Nationalpark bei

Schleiden-Vogelsang, 18. Januar 2012. Wanderer im Nationalpark Eifel können derzeit entlang von Bachläufen die Entnahme von Fichten beobachten. So haben auch am Sauerbach auf der Dreiborner Hochfläche die Baumfällungen begonnen. „Hier werden nicht heimische Bäume wie die Fichte und andere Nadelbäume auf einem bis zu zehn Meter breiten Bachuferbereich mit Harvestern entfernt. Diese Vollerntemaschinen fällen und entasten die Bäume, deren Stämme dann abgefahren und verwertet werden," erklärt Markus Vollmer, der als Mitarbeiter des Bundesforstbetriebs für die Maßnahmen auf dieser Fläche verantwortlich ist. „Das Geäst bleibt liegen, jedoch außerhalb des Bachuferbereiches."

 

Die Freizeitplanung für 2012 kann beginnen - Der neue Nationalpark-Veranstaltungskalender ist da!

Bild 1: Der Veranstaltungskalender 2012 ist ab sofort kostenlos in den Nationalpark-Toren und -Infopunkten oder hier zum Download erhältlich. Foto: Nationalparkverwaltung

Schleiden-Gemünd, 21. Dezember 2011. 664 Naturerlebnis- und Umweltbildungsangebote enthält der Veranstaltungskalender 2012 für den Nationalpark Eifel. Der druckfrische Kalender bietet während des ganzen Jahres wöchentlich mindestens acht kostenfreie Rangerführungen mit unterschiedlicher Länge und Dauer an, für die keine Anmeldung nötig ist. Für Kinder und Jugendliche gibt es spezielle Programme wie Familientage, mehrtägige Wildnis-Camps oder geführte Touren mit Junior-Rangern. Für individuelle Führungen können sich Gruppen einen der speziell für den Nationalpark ausgebildeten Waldführer buchen.

Um den Nationalpark möglichst allen Menschen zugänglich zu machen, hat die Nationalparkverwaltung Eifel zahlreiche Angebote für Menschen mit Behinderung im Programm, z.B. Rangertouren mit Gebärdensprache, Kutschfahrten für Rollstuhlfahrer oder Rangertouren auf einem Schiff für in ihrer Mobilität eingeschränkte Nationalpark-Gäste.

 

Wildnis unter'm Weihnachtsbaum

Bild 1: Beim Wildnis-Trail im Nationalpark Eifel sind keine Altersgrenzen gesetzt. Die vorläufig jüngste Bezwingerin war erst acht Wochen alt. Foto: I. Rütten

Gutschein für Wanderarrangement "Wildnis-Trail" als Weihnachtsgeschenk

Simmerath-Rurberg, 14. Dezember 2011. Einen ungewöhnlichen Weihnachtstipp hat die Monschauer-Land-Touristik für alle Geschenkesuch-Muffel: Wie wäre es mit einer Portion Wildnis unter dem Weihnachtsbaum, verpackt in einer viertägigen Wanderung auf dem Wildnis-Trail im Nationalpark Eifel? Die 85 Kilometer lange Strecke durchquert das Schutzgebiet einmal vollständig von Süden nach Norden und führt durch seine sämtlichen Landschaftstypen. Einen passenden Gutschein, der Übernachtungen bei eigens zertifizierten Nationalpark-Gastgebern, Wanderbuch und Wanderkarte, Ticket für den Rücktransport mit dem „Trail-Express" zum Ausgangspunkt, Wanderpass, Ansteck-Pin und Urkunde für erfolgreiche „Wildnis-Bezwinger" umfasst, gibt es telefonisch bei der Wildnis-Trail-Buchungsstelle Monschauer-Land-Touristik unter Telefon 02473-93770 oder hier schon ab 169 Euro.

>> Radiobeitrag "Wildnis-Trail" im Belgischen Rundfunk

 

Zertifizierung von 35 "Nationalpark-Schulen Eifel"

Bild 1: 35 Schulen gehören ab sofort zu den offiziellen Partnern des Nationalparks Eifel und erhielten das offizielle Zertifikat „Nationalpark-Schule Eifel". Foto: Nationalparkverwaltung

Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Nationalparkregion

Schleiden-Gemünd, 9. Dezember 2011. 35 Schulen gehören ab sofort zu den offiziellen Partnern des Nationalparks Eifel. Aus den Händen von Udo Paschedag, Staatssekretär im NRW-Umweltministerium, erhielten sie heute das offizielle Zertifikat „Nationalpark-Schule Eifel". Vorausgegangen war ein zweijähriger Arbeitsprozess, den die Schulen aus der Region gemeinsam mit dem Förderverein Nationalpark Eifel und der Nationalparkverwaltung durchlaufen haben. In dieser Zeit wurden Nationalpark-Themen fächerübergreifend sowohl im Biologieunterricht als auch in weiteren Fächern wie Sport- und Mathematik aufgenommen. Viele Schulen haben die Wildnis nicht nur im Nationalpark, sondern auch vor ihren Haustüren gesucht und erforscht. So entstanden Wildnisbereiche in Schulgärten, Kartierungsprojekte in schulnah gelegenen Wildwiesen und Wäldern und Infoecken zum Nationalpark. Teilgenommen haben Grund-, Haupt-, Real- und Förderschulen sowie Gesamtschulen, Gymnasien und ein Berufskolleg. Mit der Bildungskooperation nimmt der Nationalpark Eifel eine Vorreiterrolle unter den deutschen Nationalparken ein.

 

Verkehrssicherheit geht vor - vereinzelte Baumfällarbeiten entlang der Straßen im Nationalpark notwendig

Bild 1: Alte und brüchige Bäume entlang öffentlicher Straßen im Nationalpark müssen zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer gefällt werden - hier mit an einem Forstschlepper befestigtem Stahlseil. Foto: Nationalparkverwaltung

Heimbach, 25. November 2011. Auf einem Großteil der Nationalpark-Fläche können die Bäume ungestört wachsen, ihr natürliches Alter erreichen und in Würde sterben. Ausnahmen gelten jedoch, wo tote und abstürzende Äste oder Bäume auf die Fahrbahn von öffentlichen Straßen fallen und Menschenleben gefährden könnten. Da Straßenverkehrsteilnehmer nicht mit dieser Gefährdung rechnen, gilt hier eine besondere Verkehrssicherungspflicht. Dieser Pflicht kommen am heutigen Freitag Volker Möller, Leiter der Verkehrssicherung im Nationalpark Eifel, und drei seiner Ranger nach - mit Forstschlepper und Seilwinde finden sich die Nationalparkmitarbeiter mit dem Leiter des Nationalparkbezirks Mariawald, Helmut Nießen, an der B265 ein. „Hier liegt ein akuter Fall von „Gefährdung der Verkehrsteilnehmer" vor: diese abgestorbenen Fichten in Straßennähe drohen auf die Fahrbahn zu fallen und müssen gefällt werden", erklärt Möller.

 

Erfolgswelle der Qualitätsauszeichnung "Gastgeber Nationalpark Eifel" ebbt nicht ab

Sechs neue Nationalpark-Gastgeber erhielten am Mittwoch die begehrte Auszeichnung, zweite Reihe von links: Anke Ebinger (Forsthaus Kermeter und Ferienhaus Hellenthal), Manfred Möhrer (Ferienhaus Rursee), Wolfgang Meyer (Ferienwohnung Malsbenden), Margot R

Sechs weitere Betriebe in der Nationalparkregion erhalten Zertifikat

Heimbach-Hergarten, 23. November 2011. Die Marke „Gastgeber Nationalpark Eifel" steht seit über fünf Jahren für Qualität: insgesamt 46 Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Campingplätze und Restaurants tragen inzwischen die Auszeichnung und sind in Nationalpark-, Umwelt- und Servicefragen bestens aufgestellt. Sechs davon haben die Zertifizierungsrunde 2011 erfolgreich abgeschlossen und sind nun offiziell „Gastgeber Nationalpark Eifel": das Forsthaus Kermeter in Schleiden, das Ferienhaus „Hellenthal" in Hellenthal, die Ferienwohnung Malsbenden in Schleiden-Gemünd, das Fachwerk-Ferienhaus Rothe in Mechernich, das Ferienhaus Rursee (Eifel-Chalet) in Simmerath-Rurberg und die Eifelpension Schebesta in Kall.

 

Wie viele Bucheckern gehen der Nationalparkverwaltung ins Netz?

Bild 1: Etwa 800 Netze mit einer Größe von 25 bis 40 Quadratmetern fangen unzählige Bucheckern in den Nationalparkbezirken Dedenborn und Wahlerscheid auf. Foto: Nationalparkverwaltung

Großflächige Auffangnetze am Waldboden sichern kostbaren Genpool

Monschau-Höfen, 11. Oktober 2011. Unzählige Bucheckern, die das Samengut der einzigartigen Rotbuchen-Mischwälder des Nationalparks Eifel in sich tragen, rieseln derzeit von den heimischen Altbuchen. Um die wertvollen Eckern aufzufangen, liegen bis Mitte Oktober rund 800 große Netze auf dem Waldboden der Nationalpark-Bezirke Dedenborn und Wahlerscheid. Die ins Netz gegangenen Samen werden in Baumschulen zu Buchenpflanzen herangezogen und später als zwei- oder dreijährige Bäumchen in den Nationalpark gepflanzt. Dadurch wird die Entwicklung weiterer Rotbuchenwälder unterstützt, die ohne menschlichen Einfluss die Wälder in der Eifel prägen würden.

 

Joseph Cornell fasziniert von Wald, Wasser, Wildnis

Bild 1: Joseph Cornell (vorne links) verwandelte einige Teilnehmer des Workshops in einen Baumriesen. Als Wurzel, Kernholz oder Borke empfinden sie gemeinsam die verschiedenen Prozesse innerhalb eines Baumes nach. Foto: Dr. Gertrud Hein (NUA)

Erfinder der Naturpädagogik unterwegs im Nationalpark Eifel

Heimbach-Düttling, 22. September. Mehr als 40 Umweltbildner und Naturpädagogen nutzten die Chance, die vier Phasen des Naturerlebens in einem eintägigen Workshop unmittelbar von Joseph Cornell zu lernen. Der US-Amerikaner gilt als Vater der Naturpädagogik und veröffentlichte bereits über 750.000 Bücher in 20 Sprachen. Im Jahr 1980 revolutionierte er mit seinem Model des „Fließenden Lernens" das Naturerleben. Seit über 30 Jahren vermittelt er seine Erfahrungen in Vorträgen und Seminaren, um Menschen - egal ob jung oder alt - zu einer innigeren Beziehung zur Natur zu führen.

 

Führung zum Tag des Geotops - Wüste und Watt im Wald

Dr. Martin Salamon erläutert die spannende Geschichte der Gesteine im Nationalpark Eifel.

Mit Nationalpark-Ranger und Geologieexperten um die Abtei Mariawald

Schleiden-Gemünd, 12. September 2011. Entdecken Sie mit uns die werdende Waldwildnis und die Spuren eines 400 Millionen Jahre alten Meeres. Es sind vor allem die Felsen mit Gesteinen aus dem Erdzeitalter des Unterdevons, die uns bei dieser Wanderung begleiten.

Am Sonntag - dem bundesweiten „Tag des Geotops" - geht ein Ranger der Nationalparkverwaltung und ein Experte vom Geologischen Dienst NRW (www.gd.nrw.de) mit Ihnen auf Entdeckungstour. Auf einer etwa fünfstündigen Wanderung um die Abtei Mariawald erfahren Sie Interessantes über die geologischen Besonderheiten im Nationalpark Eifel.

 

Eifel Nationalpark-Gastgeber räumen Barrieren aus dem Weg

Bild 1: Acht Gastgeber des Nationalparks Eifel haben sich durch Teilnahme an einer Fortbildung und betrieblichen Begutachtung durch die Nationale Koordinationsstelle Tourismus für Alle (NatKo) e.V. das „Barrierefreiheit geprüft"-Siegel verdient.

Neue Qualifizierungsrunde bescheinigt acht Unterkunftsbetrieben und Restaurants "Barrierefreiheit: geprüft!"

Schleiden-Gemünd, 7. September 2011. Acht Gastgeber des Nationalparks Eifel haben an einer Zusatzqualifizierung teilgenommen, um ihre Betriebe für Besucher mit Sinnes- und Mobilitätseinschränkungen zugänglich zu machen. Die in Kooperation von Nationalparkverwaltung Eifel und Naturpark Nordeifel e.V. angebotene Qualifizierung besteht aus zwei Bausteinen: Eine betriebliche Fortbildung der Inhaber und Mitarbeiter sensibilisiert für die Anliegen von Menschen mit Behinderung, während eine ausführliche Begutachtung und Beschreibung der Räumlichkeiten durch die Nationale Koordinationsstelle Tourismus für Alle (NatKo) e.V. wichtige Informationen für die entsprechenden Zielgruppen aufbereitet. Nationalpark-Gastgeber aus Mechernich-Firmenich nahmen bereits zum zweiten Mal an der Qualifizierung teil: „Die Teilnahme hat sich schon jetzt gelohnt: wir waren erstaunt, mit wie wenig Veränderungen unser Angebot für Rollstuhlfahrer und andere Zielgruppen verbessert werden konnte."

 

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