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Pressemitteilungen des Nationalparks Eifel

Willkommen auf der Presseseite des Nationalparks Eifel! Lesen Sie hier alle bisher erschienenen Pressemitteilungen seit Eröffnung des Parks am 1. Januar 2004.

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Freiwillger Einsatz für naturnahe Wälder im Nationalpark Eifel

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Würzburg/Schleiden-Gemünd, den 26.08.2016. Das Bergwaldprojekt ist erneut zu Gast im Nationalpark Eifel. Vom 28.08 bis 3.09.2016 kommen 18 freiwillige TeilnehmerInnen aus ganz Deutschland in die Wälder des Entwicklungs-Nationalparks, wo sie bei verschiedenen Arbeiten helfen, um einen persönlichen Beitrag für die natürliche Entwicklung des Waldes zu leisten und dabei das faszinierende Ökosystem des Buchenwalds näher kennen zu lernen. Ziel des Einsatzes ist es zudem, die Teilnehmenden auch über die Projektwoche hinaus für einen schonenden Umgang mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen zu sensibilisieren.

Unter der Anleitung von Projektförsterin Anna Helms und unter der Regie von Julian Mauerhof, dem Fachgebietsleiter des Biotop- und Wildtiermanagements im Nationalparkforstamt Eifel, werden die Freiwilligen bei einer Bachrenaturierung standortfremde junge Fichten zupfen und Totholzstrukturen fördern sowie die kanadische Hemlocktanne entfernen und Feuchtwiesen mähen. Neben der praktischen Arbeit ist auch ein Exkursionsnachmittag in der Woche vorgesehen, um die vielfältigen Aspekte des Waldes, die sukzessiv natürlichen Abläufe in einem Nationalpark und deren Bedeutung für den Menschen näher zu beleuchten und theoretisch zu untermauern.

 

Sumpfspitzmaus - Rarität im Nationalpark Eifel entdeckt

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Nationalparkforstamt Eifel und Museum Koenig aus Bonn starteten umfassende Untersuchungen

Schleiden-Gemünd, 23. August 2016. Sie liebt es nass und gut geschützt. Auf ihrem Speiseplan stehen Wassertiere allerlei Art. Mit ihrem Drüsengift betäubt sie ihre Beute bevor sie in den Magen wandert. Die Rede ist von der Sumpfspitzmaus (Neomys anomalus). Im Westen Europas ist sie kaum zuhause. Auf der Suche nach tierischen Verkehrsopfern im Nationalpark Eifel stieß eine Praktikantin für die Umwelt im vergangenen Jahr auf dem Urftseerandweg im Nationalpark auf eine Spitzmaus. Diese ließ sich zunächst nicht genau bestimmen. Im Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn wurde das Tier schließlich als Sumpfspitzmaus identifiziert – eine Rarität in Nordrhein-Westfalen. Nun wollen es die Forscher des Nationalparkforstamts Eifel, Wald und Holz NRW, in Kooperation mit dem Museum genauer wissen: Sie starteten in diesem Sommer detaillierte Untersuchungen in dem Großschutzgebiet.

 

Bürgerwanderung zur aktuellen Waldentwicklung in Dedenborn

Bürgerfragen zum Nationalpark Eifel - am 28. August in Dedenborn (Foto: Nationalparkverwaltung Eifel) Käseberg)

Sonntag, 28. August: Bürgerfragen zum Nationalpark Eifel werden vor Ort beantwortet

Schleiden-Gemünd, 22. August 2016. Wie entwickeln sich die Nationalparkwälder im Süden des Nationalparks? Welche Naturschutzarbeiten und Waldentwicklungsmaßnahmen stehen in diesem Herbst an? Anwohner und Interessierte erfahren alles über den aktuellen Stand der Waldentwicklung am 28. August bei einer Wanderung im Nationalparkbezirk Dedenborn.

Ob Renaturierung von Bächen, Pflege und Entwicklung von Talwiesen oder Maßnahmen zur Waldentwicklung: Im Süden des Nationalparks Eifel können Anwohner und Besucher des Großschutzgebietes die Umsetzung notwendiger Aktivitäten der Nationalparkverwaltung Eifel verfolgen. Ziel dieser Maßnahmen ist es, wertvolle Lebensräume zu erhalten bzw. zu verbessern und bestehende Wälder mit nicht heimischen Baumarten zu naturnahen Laubwäldern zu entwickeln.

 

Mediterraner Einwanderer liebt Höhenlagen im Nationalpark Eifel

Bild 1: Durch die individuelle Kombination von bunten Ringen können Wissenschaftler diesen Vogel immer wieder erkennen, ohne ihn einzufangen. (Foto: Oliver Käseberg)

Orpheusspötter im Nationalpark Eifel heimisch

Schleiden-Gemünd, 1. August 2016. Der Orpheusspötter (Hippolais polyglotta) ist eigentlich eine mediterran verbreitete Vogelart, dennoch fühlt er sich seit einigen Jahren auch im Nationalpark Eifel in Höhenlagen über 500 Metern heimisch. Benannt ist der Orpheusspötter nach dem sagenhaften antiken Sänger, der so schön gesungen haben soll, dass er sogar die Felsen zum Weinen brachte.

Im Nationalpark Eifel konnten in diesem Jahr sechs Reviere dieser Art auf der Dreiborner-Hochfläche festgestellt werden. Einige Orpheusspötter sind dort inzwischen schon mit ihren Jungvögeln unterwegs.

 

Was schwimmt denn da?

Bild 1: Der Auszubildende Robin Klemp beim Entleeren der Reusen in der Urfttalsperre. (Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/A. Simantke)

LANUV erfasst Fischarten in der Urfttalsperre im Nationalpark Eifel

Schleiden-Gemünd, 27. Juli 2016. Fischereifachleute vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) waren in den vergangenen Tagen auf der Urfttalsperre im Nationalpark Eifel unterwegs. Sie zählten dabei mit verschiedenen Methoden (E-Befischung, Reusen, Netzfang) Fische, bestimmten Arten und untersuchten Mageninhalte, um Schlüsse auf das Futterverhalten ziehen zu können. Einmal im Jahr kommt Fischwirtschaftsmeister Sven Hüttemann mit seinem Team in das Großschutzgebiet, um das so genannte Fischmonitoring für die Nationalparkverwaltung und den Wasserverband Eifel-Rur durchzuführen. Der Fischbestand hat große Bedeutung für die Wasserqualität.

„Wie schon in den Vorjahren konnten wir auch 2016 hauptsächlich Flussbarsche feststellen“, so Hüttemann. Da es sich bei der Urfttalsperre um ein künstliches Gewässer mit starken Wasserstandsschwankungen handelt, haben es verschiedene Fischarten, insbesondere die für die Wasserqualität wichtigen Raubfischarten Hecht und Zander, nicht leicht, sich natürlich zu vermehren.

 

Neue Leitung für den Nationalpark Eifel

Dr. Michael Röös heißt der neue Leiter des Nationalpark Eifel. (Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/ A.Simantke)

Dr. Michael Röös übernimmt die Geschicke in Nordrhein-Westfalens Nationalpark

Schleiden-Gemünd, den 21. Juli 2016. Er ist einer der letzten „forstlichen Enzyklopädisten“, wie ihn sein langjähriger Kollege Dr. Jochen Spors freundschaftlich beschreibt, „einer, der die Dinge gerne ganzheitlich betrachtet“. Die Rede ist von Forstdirektor Dr. Michael Röös, dem neuen Leiter des Nationalparkforstamtes Eifel Wald und Holz NRW. Der 58jährige leitete bislang das Fachgebiet Forschung und Dokumentation in der Nationalparkverwaltung. Dr. Röös ist von Anfang an dabei: Seit 2003 leistete er mit dem ehemaligen, im April ausgeschiedenen Leiter Henning Walter, und einem kleinen Stab von Mitarbeitern die Aufbauarbeit vor und nach der Nationalparkgründung 2004.

Andreas Wiebe, Leiter von Wald und Holz NRW, bringt es auf den Punkt: „Mit Dr. Michael Röös übernimmt ein erfahrener Forstmann von Wald und Holz NRW die Nationalparkleitung. Er hat schon in der Vergangenheit gezeigt, dass er sehr sachkundig über den rein forstlichen Tellerrand hinausblicken kann. Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, mit Dr. Michael Röös einen engagierten Naturschützer zu verpflichten, der die Naturschätze der Eifel liebt und der für eine kontinuierliche Fortführung der Arbeit im bisher einzigen Nationalpark des Landes NRW steht."

 

Nationalpark Eifel seit elf Jahren bei Fahrtziel Natur

Anlässlich des 15jährigen Jubiläums von Fahrtziel Natur präsentierten sich die Großschutzgebiete im historischen Kaiserbahnhof Potsdam. Foto: (c) Deutsche Bahn AG; jet-foto_Ralf Kranert

Präsentation bei 15-jährigem Jubiläum in Potsdam

Schleiden-Gemünd/Potsdam, 15. Juli 2016. Nachhaltiges Reisen in die deutschen Großschutzgebiete sowie mobil sein vor Ort in Kombination mit den Naturerlebnisangeboten in Nationalparken, Naturparken und Biosphärenreservaten. Das ist das Ziel von „Fahrtziel Natur“, dem Kooperationsprojekt der Deutschen Bahn mit den deutschen Naturschutzverbänden Nabu, Bund und dem Verkehrsclub Deutschland. Der Nationalpark Eifel ist seit 2005 Mitglied bei Fahrtziel Natur. Die Zielgebiete erhalten durch die Kooperation eine Steigerung ihres Bekanntheitsgrades. Dieses Jahr feierte das Projekt gemeinsam mit seinen mittlerweile 23 teilnehmenden Schutzgebieten in Potsdam sein 15jähriges Jubiläum.

Mit einer regionalen Trägergruppe, bestehend aus Partnern der Region, wie Eifel Tourismus, vier Touristische Arbeitsgemeinschaften und dem Naturpark Nordeifel startete die Nationalparkverwaltung Eifel 2005 in das Kooperationsprojekt Fahrtziel Natur mit einem intensiven Bewerbungsjahr: Dazu gehörten zum Beispiel Werbemaßnahmen wie großflächige Banner an zentralen Hauptbahnhöfen, eine Pressereise, eine Reportage im deutschlandweit am meisten gelesenen Magazin db mobil, einer festen Internetpräsenz sowie zahlreichen Medienkooperationen.

 

Sommerferienangebote 2016 im Nationalpark Eifel

Bild 1: Familientag mit Waldführerin Irmgard Ehlert (Foto: Heinz Erler)

Das Schuljahr ist rum, die Zeugnisse sind vergeben - also ab in den Nationalpark Eifel was erleben!

Schleiden-Gemünd, 15. Juli 2016. Endlich schulfrei! Das Schulbankdrücken hat jetzt erst einmal für sechs Wochen ein Ende. Was stellt man nun mit seiner Freizeit an? Ganz klar, ab in den Nationalpark Eifel!

Zum Beispiel gibt es für Kinder und Jugendliche die Familientage, die in den Sommerferien dienstags und donnerstags um 14 Uhr stattfinden. Da gibt es für Groß und Klein viel zu erleben. Auf kleinen Wanderungen von etwa vier Kilometern Länge erwartet Mädchen und Jungen zusammen mit ihren Familien ein dreistündiges und kostenfreies Mitmach-Programm zu verschiedenen Themen der Natur. Das Programm richtet sich vor allem an Kinder im Grundschulalter mit und ohne Einschränkungen. Die fünf Nationalpark-Tore sind die Treffpunkte, welche in jeder Woche wechseln. Nach Anmeldung im Nationalparkforstamt einfach zum jeweiligen Nationalpark-Tor kommen und Spaß haben.

 

Mehr Totholz im Nationalparkforstamt Eifel als im Landesdurchschnitt

Totholz steckt voller Leben und bildet wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen.

Landeswaldinventur mit neuen Zahlen zu regionalen Wäldern in NRW

Schleiden-Gemünd, 13. Juli 2016. Das Nationalparkforstamt Eifel weist mit 26 Kubikmetern Totholz pro Hektar landesweit überdurchschnittliche Werte auf. Dies bestätigen die brandneuen Zahlen aus der 2. Landeswaldinventur, die das NRW Umweltministerium heute veröffentlicht. „Mit insgesamt 323.922 Kubikmetern ist das Nationalparkforstamt Eifel auf einem guten Weg, allerdings noch deutlich von Totholzvorräten in Naturwäldern entfernt“, freut sich der kommissarische Leiter der Nationalparkverwaltung Eifel, Dr. Michael Röös.

Für die zweite Landeswaldinventur wurden von sechs Teams an landesweit 9.300 Stichprobenpunkten mehr als 60.000 Bäume vermessen. Dabei wurde das Raster der Bundeswaldinventur von vier mal vier Kilometern auf zwei mal zwei Kilometer verdichtet.

 

Seltener Langstreckenflieger im Nationalpark Eifel gesichtet

Der seltene Wachtelkönig Crex, crex, gesichtet im Nationalpark Eifel

Wachtelkönig liebt Mosaik aus Flächen in natürlicher Entwicklung und gepflegten Wiesen auf Dreiborner Hochfläche

Schleiden-Dreiborn, 7. Juli 2016. Crex, crex – der Wachtelkönig ist wieder da: Er wurde im Nationalpark Eifel auf der Dreiborner Hochfläche beobachtet. Der Wachtelkönig ist eine in Deutschland stark gefährdete Art und gilt in Nordrhein-Westfalen sogar als vom Aussterben bedroht.

Wachtelkönige sind typische Wiesenvögel. Sie leben eher versteckt in hoher Gras- und Krautvegetation. Die Offenlandflächen des ehemaligen Truppenübungsplatzes Vogelsang auf der Dreiborner Hochfläche bieten inzwischen ein Mosaik aus Prozessschutzflächen in freier Entwicklung und dauerhaft nach Naturschutzkriterien gepflegte Wiesen und Weiden. Diese Lebensräume sind entsprechend für verschiedenste Vogelarten geeignet, so hoffentlich auch langfristig für den Wachtelkönig.

 

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