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Pressemitteilungen des Nationalparks Eifel

Willkommen auf der Presseseite des Nationalparks Eifel! Lesen Sie hier alle bisher erschienenen Pressemitteilungen seit Eröffnung des Parks am 1. Januar 2004.

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Was schwimmt denn da?

Bild 1: Der Auszubildende Robin Klemp beim Entleeren der Reusen in der Urfttalsperre. (Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/A. Simantke)

LANUV erfasst Fischarten in der Urfttalsperre im Nationalpark Eifel

Schleiden-Gemünd, 27. Juli 2016. Fischereifachleute vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) waren in den vergangenen Tagen auf der Urfttalsperre im Nationalpark Eifel unterwegs. Sie zählten dabei mit verschiedenen Methoden (E-Befischung, Reusen, Netzfang) Fische, bestimmten Arten und untersuchten Mageninhalte, um Schlüsse auf das Futterverhalten ziehen zu können. Einmal im Jahr kommt Fischwirtschaftsmeister Sven Hüttemann mit seinem Team in das Großschutzgebiet, um das so genannte Fischmonitoring für die Nationalparkverwaltung und den Wasserverband Eifel-Rur durchzuführen. Der Fischbestand hat große Bedeutung für die Wasserqualität.

„Wie schon in den Vorjahren konnten wir auch 2016 hauptsächlich Flussbarsche feststellen“, so Hüttemann. Da es sich bei der Urfttalsperre um ein künstliches Gewässer mit starken Wasserstandsschwankungen handelt, haben es verschiedene Fischarten, insbesondere die für die Wasserqualität wichtigen Raubfischarten Hecht und Zander, nicht leicht, sich natürlich zu vermehren.

 

Neue Leitung für den Nationalpark Eifel

Dr. Michael Röös heißt der neue Leiter des Nationalpark Eifel. (Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/ A.Simantke)

Dr. Michael Röös übernimmt die Geschicke in Nordrhein-Westfalens Nationalpark

Schleiden-Gemünd, den 21. Juli 2016. Er ist einer der letzten „forstlichen Enzyklopädisten“, wie ihn sein langjähriger Kollege Dr. Jochen Spors freundschaftlich beschreibt, „einer, der die Dinge gerne ganzheitlich betrachtet“. Die Rede ist von Forstdirektor Dr. Michael Röös, dem neuen Leiter des Nationalparkforstamtes Eifel Wald und Holz NRW. Der 58jährige leitete bislang das Fachgebiet Forschung und Dokumentation in der Nationalparkverwaltung. Dr. Röös ist von Anfang an dabei: Seit 2003 leistete er mit dem ehemaligen, im April ausgeschiedenen Leiter Henning Walter, und einem kleinen Stab von Mitarbeitern die Aufbauarbeit vor und nach der Nationalparkgründung 2004.

Andreas Wiebe, Leiter von Wald und Holz NRW, bringt es auf den Punkt: „Mit Dr. Michael Röös übernimmt ein erfahrener Forstmann von Wald und Holz NRW die Nationalparkleitung. Er hat schon in der Vergangenheit gezeigt, dass er sehr sachkundig über den rein forstlichen Tellerrand hinausblicken kann. Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, mit Dr. Michael Röös einen engagierten Naturschützer zu verpflichten, der die Naturschätze der Eifel liebt und der für eine kontinuierliche Fortführung der Arbeit im bisher einzigen Nationalpark des Landes NRW steht."

 

Nationalpark Eifel seit elf Jahren bei Fahrtziel Natur

Anlässlich des 15jährigen Jubiläums von Fahrtziel Natur präsentierten sich die Großschutzgebiete im historischen Kaiserbahnhof Potsdam. Foto: (c) Deutsche Bahn AG; jet-foto_Ralf Kranert

Präsentation bei 15-jährigem Jubiläum in Potsdam

Schleiden-Gemünd/Potsdam, 15. Juli 2016. Nachhaltiges Reisen in die deutschen Großschutzgebiete sowie mobil sein vor Ort in Kombination mit den Naturerlebnisangeboten in Nationalparken, Naturparken und Biosphärenreservaten. Das ist das Ziel von „Fahrtziel Natur“, dem Kooperationsprojekt der Deutschen Bahn mit den deutschen Naturschutzverbänden Nabu, Bund und dem Verkehrsclub Deutschland. Der Nationalpark Eifel ist seit 2005 Mitglied bei Fahrtziel Natur. Die Zielgebiete erhalten durch die Kooperation eine Steigerung ihres Bekanntheitsgrades. Dieses Jahr feierte das Projekt gemeinsam mit seinen mittlerweile 23 teilnehmenden Schutzgebieten in Potsdam sein 15jähriges Jubiläum.

Mit einer regionalen Trägergruppe, bestehend aus Partnern der Region, wie Eifel Tourismus, vier Touristische Arbeitsgemeinschaften und dem Naturpark Nordeifel startete die Nationalparkverwaltung Eifel 2005 in das Kooperationsprojekt Fahrtziel Natur mit einem intensiven Bewerbungsjahr: Dazu gehörten zum Beispiel Werbemaßnahmen wie großflächige Banner an zentralen Hauptbahnhöfen, eine Pressereise, eine Reportage im deutschlandweit am meisten gelesenen Magazin db mobil, einer festen Internetpräsenz sowie zahlreichen Medienkooperationen.

 

Sommerferienangebote 2016 im Nationalpark Eifel

Bild 1: Familientag mit Waldführerin Irmgard Ehlert (Foto: Heinz Erler)

Das Schuljahr ist rum, die Zeugnisse sind vergeben - also ab in den Nationalpark Eifel was erleben!

Schleiden-Gemünd, 15. Juli 2016. Endlich schulfrei! Das Schulbankdrücken hat jetzt erst einmal für sechs Wochen ein Ende. Was stellt man nun mit seiner Freizeit an? Ganz klar, ab in den Nationalpark Eifel!

Zum Beispiel gibt es für Kinder und Jugendliche die Familientage, die in den Sommerferien dienstags und donnerstags um 14 Uhr stattfinden. Da gibt es für Groß und Klein viel zu erleben. Auf kleinen Wanderungen von etwa vier Kilometern Länge erwartet Mädchen und Jungen zusammen mit ihren Familien ein dreistündiges und kostenfreies Mitmach-Programm zu verschiedenen Themen der Natur. Das Programm richtet sich vor allem an Kinder im Grundschulalter mit und ohne Einschränkungen. Die fünf Nationalpark-Tore sind die Treffpunkte, welche in jeder Woche wechseln. Nach Anmeldung im Nationalparkforstamt einfach zum jeweiligen Nationalpark-Tor kommen und Spaß haben.

 

Mehr Totholz im Nationalparkforstamt Eifel als im Landesdurchschnitt

Totholz steckt voller Leben und bildet wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen.

Landeswaldinventur mit neuen Zahlen zu regionalen Wäldern in NRW

Schleiden-Gemünd, 13. Juli 2016. Das Nationalparkforstamt Eifel weist mit 26 Kubikmetern Totholz pro Hektar landesweit überdurchschnittliche Werte auf. Dies bestätigen die brandneuen Zahlen aus der 2. Landeswaldinventur, die das NRW Umweltministerium heute veröffentlicht. „Mit insgesamt 323.922 Kubikmetern ist das Nationalparkforstamt Eifel auf einem guten Weg, allerdings noch deutlich von Totholzvorräten in Naturwäldern entfernt“, freut sich der kommissarische Leiter der Nationalparkverwaltung Eifel, Dr. Michael Röös.

Für die zweite Landeswaldinventur wurden von sechs Teams an landesweit 9.300 Stichprobenpunkten mehr als 60.000 Bäume vermessen. Dabei wurde das Raster der Bundeswaldinventur von vier mal vier Kilometern auf zwei mal zwei Kilometer verdichtet.

 

Seltener Langstreckenflieger im Nationalpark Eifel gesichtet

Der seltene Wachtelkönig Crex, crex, gesichtet im Nationalpark Eifel

Wachtelkönig liebt Mosaik aus Flächen in natürlicher Entwicklung und gepflegten Wiesen auf Dreiborner Hochfläche

Schleiden-Dreiborn, 7. Juli 2016. Crex, crex – der Wachtelkönig ist wieder da: Er wurde im Nationalpark Eifel auf der Dreiborner Hochfläche beobachtet. Der Wachtelkönig ist eine in Deutschland stark gefährdete Art und gilt in Nordrhein-Westfalen sogar als vom Aussterben bedroht.

Wachtelkönige sind typische Wiesenvögel. Sie leben eher versteckt in hoher Gras- und Krautvegetation. Die Offenlandflächen des ehemaligen Truppenübungsplatzes Vogelsang auf der Dreiborner Hochfläche bieten inzwischen ein Mosaik aus Prozessschutzflächen in freier Entwicklung und dauerhaft nach Naturschutzkriterien gepflegte Wiesen und Weiden. Diese Lebensräume sind entsprechend für verschiedenste Vogelarten geeignet, so hoffentlich auch langfristig für den Wachtelkönig.

 

In allen Nationalpark-Toren sorgen mobile Ringschleifen für störungsfreie Gespräche

Auf jedem Beratungscounter der fünf Nationalpark-Tore befindet sich nun ein mobiles Ringschleifensystem.

Klare Worte finden ihren Weg - jetzt auch zu hörgeschädigten Besuchern

Schleiden-Gemünd, 29. Juni 2016. Seit vergangener Woche brauchen stark hörgeschädigte Besucher des Nationalparks Eifel den Kontakt mit den kompetenten Beratern in den Tourist-Infos der Nationalpark-Tore nicht mehr zu scheuen. Von jetzt an sorgen so genannte mobile Ringschleifen in jedem der fünf Tore für eine klare Verständigung: Das einfach aussehende Gerät auf dem Counter erzeugt ein induktives Feld im näheren Bereich, so dass eine saubere Übertragung des Gesprochenen auch bei den Besuchern, die nicht gut hören, ankommt. Dazu benötigen sie lediglich ein Hörgerät, das auf die Position T oder MT eingestellt ist.

Das kompakte mobile Ringschleifensystem wird in Form eines viereckigen unauffälligen Kästchens einfach zwischen die Gesprächspartner gestellt. Eine weitere Installation ist nicht nötig. So nimmt das Gerät den erzeugten Schall beim Gespräch über ein eingebautes Mikrofon auf und überträgt entsprechende Induktiv-Signale auf die integrierte Ringschleife.

 

Kurzfristig Freiwillige für das Ökologische Jahr 2016 / 2017 gesucht

Naturinteressierte können sich jetzt für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr im Nationalpark Eifel bewerben. (Foto: Nationalparkverwaltung Eifel)

Für ein Jahr in den Nationalpark Eifel

Schleiden-Gemünd, 20. Juni 2016. Die Nationalparkverwaltung Eifel bietet die Möglichkeit für Jugendliche, ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) zu absolvieren. Gesucht werden Jugendliche mit Mittlerer Reife oder ohne Schulabschluss. Sie sollten Interesse an der heimischen Tier- und Pflanzenwelt, Spaß an praktischer Arbeit sowie am Umgang mit Kindern und Jugendlichen haben.  

Die Nationalparkverwaltung Eifel bietet abwechslungsreiche und vielseitige Einblicke in Umweltbildung, Verwaltung, Forschung, Besucherlenkung sowie naturschutzfachliche und handwerkliche Tätigkeiten im und um den Nationalpark Eifel, wo die FÖJ’ler je nach Fähigkeiten und Interessen eingesetzt werden. So erhalten die Freiwilligen während der Zeit vom 1. August 2016 bis zum 31. Juli 2017 die Möglichkeit der beruflichen und persönlichen Orientierung zwischen Schule und Berufsausbildung. Sie erhalten Unterstützung in der Weiterentwicklung einer Zukunftsperspektive und lernen Verantwortung für sich und die Umwelt zu übernehmen. Es gibt eine Aufwandsentschädigung, Urlaub und geregelte Einsatzzeiten.

 

Nationalparkverwaltung lädt für 18. Juni zur Fragestunde in den Kermeter ein

Die Europarc-Arbeitsgruppe Kommunikation nach dem Erkunden des barrierefreien Naturerkundungspfades „Wilder Weg“.

Mit Experten auf Tour: Einladung zur Bürgerwanderung

Schleiden-Gemünd, 14. Juni 2016. Zwölf Jahre nach der Gründung befindet sich der Nationalpark Eifel in manchen Bereichen noch im „Umbau“: Auf dem Weg zurück zur Wildnis gibt der Mensch hier und da Starthilfe, beispielsweise bei der Renaturierung im Bereich von Bachtälern. Dabei spielt sich der spannende Prozess der Waldentwicklung oft jenseits der öffentlichen Wahrnehmung ab – aus diesem Grund lädt die Nationalparkverwaltung Eifel zu einer Bürgerwanderung ein. Über den Nationalpark ins Gespräch zu kommen und über die Entwicklungen zu informieren – beides steht bei dieser Veranstaltung im Vordergrund.

 

Jahrestreffen der bundesweiten Europarc-AG Kommunikation im Nationalpark Eifel

Die Europarc-Arbeitsgruppe Kommunikation nach dem Erkunden des barrierefreien Naturerkundungspfades „Wilder Weg“.

Kommunikationsexperten der Deutschen Naturlandschaften zum Erfahrungsaustausch in der Eifel

Schleiden-Gemünd, 10. Juni 2016. Erstmals trafen sich die Kommunikationsleiter der Deutschen Naturlandschaften im Rahmen ihres jährlichen Treffens zum Austausch im Nationalpark Eifel. 20 Teilnehmer aus Nationalparken vom Wattenmeer bis Berchtesgaden, Biosphärenreservaten und Naturparken reisten in die Eifel, um sich an zwei Tagen in der Nationalparkverwaltung über gemeinsame Vorgehensweisen abzustimmen, sich gegenseitig auf den aktuellen Stand zu bringen und ihre wertvollen Erfahrungen in den unterschiedlichsten Bereichen der Öffentlichkeitsarbeit auszutauschen. Jedes Jahr richtet ein anderes Schutzgebiet das Treffen im Rahmen der Europarc-Arbeitsgruppen aus, in diesem Jahr hatte der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Michael Lammertz in seinen eigenen Nationalpark eingeladen. Europarc ist der Dachverband für die deutschen Großschutzgebiete wie Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate.

 

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