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Pressemitteilungen des Nationalparks Eifel

Willkommen auf der Presseseite des Nationalparks Eifel! Lesen Sie hier alle bisher erschienenen Pressemitteilungen seit Eröffnung des Parks am 1. Januar 2004.

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In allen Nationalpark-Toren sorgen mobile Ringschleifen für störungsfreie Gespräche

Auf jedem Beratungscounter der fünf Nationalpark-Tore befindet sich nun ein mobiles Ringschleifensystem.

Klare Worte finden ihren Weg - jetzt auch zu hörgeschädigten Besuchern

Schleiden-Gemünd, 29. Juni 2016. Seit vergangener Woche brauchen stark hörgeschädigte Besucher des Nationalparks Eifel den Kontakt mit den kompetenten Beratern in den Tourist-Infos der Nationalpark-Tore nicht mehr zu scheuen. Von jetzt an sorgen so genannte mobile Ringschleifen in jedem der fünf Tore für eine klare Verständigung: Das einfach aussehende Gerät auf dem Counter erzeugt ein induktives Feld im näheren Bereich, so dass eine saubere Übertragung des Gesprochenen auch bei den Besuchern, die nicht gut hören, ankommt. Dazu benötigen sie lediglich ein Hörgerät, das auf die Position T oder MT eingestellt ist.

Das kompakte mobile Ringschleifensystem wird in Form eines viereckigen unauffälligen Kästchens einfach zwischen die Gesprächspartner gestellt. Eine weitere Installation ist nicht nötig. So nimmt das Gerät den erzeugten Schall beim Gespräch über ein eingebautes Mikrofon auf und überträgt entsprechende Induktiv-Signale auf die integrierte Ringschleife.

 

Kurzfristig Freiwillige für das Ökologische Jahr 2016 / 2017 gesucht

Naturinteressierte können sich jetzt für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr im Nationalpark Eifel bewerben. (Foto: Nationalparkverwaltung Eifel)

Für ein Jahr in den Nationalpark Eifel

Schleiden-Gemünd, 20. Juni 2016. Die Nationalparkverwaltung Eifel bietet die Möglichkeit für Jugendliche, ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) zu absolvieren. Gesucht werden Jugendliche mit Mittlerer Reife oder ohne Schulabschluss. Sie sollten Interesse an der heimischen Tier- und Pflanzenwelt, Spaß an praktischer Arbeit sowie am Umgang mit Kindern und Jugendlichen haben.  

Die Nationalparkverwaltung Eifel bietet abwechslungsreiche und vielseitige Einblicke in Umweltbildung, Verwaltung, Forschung, Besucherlenkung sowie naturschutzfachliche und handwerkliche Tätigkeiten im und um den Nationalpark Eifel, wo die FÖJ’ler je nach Fähigkeiten und Interessen eingesetzt werden. So erhalten die Freiwilligen während der Zeit vom 1. August 2016 bis zum 31. Juli 2017 die Möglichkeit der beruflichen und persönlichen Orientierung zwischen Schule und Berufsausbildung. Sie erhalten Unterstützung in der Weiterentwicklung einer Zukunftsperspektive und lernen Verantwortung für sich und die Umwelt zu übernehmen. Es gibt eine Aufwandsentschädigung, Urlaub und geregelte Einsatzzeiten.

 

Nationalparkverwaltung lädt für 18. Juni zur Fragestunde in den Kermeter ein

Die Europarc-Arbeitsgruppe Kommunikation nach dem Erkunden des barrierefreien Naturerkundungspfades „Wilder Weg“.

Mit Experten auf Tour: Einladung zur Bürgerwanderung

Schleiden-Gemünd, 14. Juni 2016. Zwölf Jahre nach der Gründung befindet sich der Nationalpark Eifel in manchen Bereichen noch im „Umbau“: Auf dem Weg zurück zur Wildnis gibt der Mensch hier und da Starthilfe, beispielsweise bei der Renaturierung im Bereich von Bachtälern. Dabei spielt sich der spannende Prozess der Waldentwicklung oft jenseits der öffentlichen Wahrnehmung ab – aus diesem Grund lädt die Nationalparkverwaltung Eifel zu einer Bürgerwanderung ein. Über den Nationalpark ins Gespräch zu kommen und über die Entwicklungen zu informieren – beides steht bei dieser Veranstaltung im Vordergrund.

 

Jahrestreffen der bundesweiten Europarc-AG Kommunikation im Nationalpark Eifel

Die Europarc-Arbeitsgruppe Kommunikation nach dem Erkunden des barrierefreien Naturerkundungspfades „Wilder Weg“.

Kommunikationsexperten der Deutscher Naturlandschaften zum Erfahrungsaustausch in der Eifel

Schleiden-Gemünd, 10. Juni 2016. Erstmals trafen sich die Kommunikationsleiter der Deutschen Naturlandschaften im Rahmen ihres jährlichen Treffens zum Austausch im Nationalpark Eifel. 20 Teilnehmer aus Nationalparken vom Wattenmeer bis Berchtesgaden, Biosphärenreservaten und Naturparken reisten in die Eifel, um sich an zwei Tagen in der Nationalparkverwaltung über gemeinsame Vorgehensweisen abzustimmen, sich gegenseitig auf den aktuellen Stand zu bringen und ihre wertvollen Erfahrungen in den unterschiedlichsten Bereichen der Öffentlichkeitsarbeit auszutauschen. Jedes Jahr richtet ein anderes Schutzgebiet das Treffen im Rahmen der Europarc-Arbeitsgruppen aus, in diesem Jahr hatte der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Michael Lammertz in seinen eigenen Nationalpark eingeladen. Europarc ist der Dachverband für die deutschen Großschutzgebiete wie Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate.

 

Am Samstag in den Hetzinger Wald

Bild 1: Anwohner des Hetzinger Waldes sind zur Bürgerwanderung in den Nationalpark Eifel am Samstag eingeladen.(Foto: Nationalparkverwaltung Eifel)

Einladung zur Bürgerwanderung in den nördlichen Nationalpark Eifel

Schleiden-Gemünd, 06. Juni 2016. Wie entwickeln sich die Nationalparkwälder im Hetzinger Wald nach den Renaturierungsmaßnahmen der vergangenen Jahre? Warum werden manche Bäume im Nationalpark Eifel geringelt, andere gefällt und wieso lässt man an einigen Stellen den Borkenkäfer fressen? Interessierte Bürger erfahren alles über die aktuelle Waldentwicklung unterschiedlicher Standorte sowie die vollzogenen und noch anstehenden Maßnahmen bei einer Wanderung vor Ort am kommenden Samstag, den 11. Juni.

 

Die Commerzbank Euskirchen begrüßt Umweltpraktikanten des Nationalparks Eifel

Bild 1: Übergabe des Starter-Rucksacks für ein erfolgreiches Meistern des Umweltpraktikums

Euskirchen/Schleiden-Gemünd, 01. Juni 2016. Die drei Studierenden Annika Schäfer, Laura Popp und Martin Kasprzyk sind bereits seit mehreren Wochen in ihr Praktikum für die Umwelt eingetaucht, das sie im Nationalpark Eifel absolvieren und gegen ein Semester im Hörsaal eintauschen.

Thomas Lövenich, Filialleiter der Commerzbank Euskirchen, empfing die diesjährigen Umweltpraktikanten. „Viele Menschen aus der Region wissen nicht, dass wahre Perlen wie der Nationalpark direkt vor unserer Tür liegen. Ich finde es unterstützenswert, wenn sich junge Menschen für den Erhalt und die Entwicklung dieser Gebiete engagieren", berichtet Thomas Lövenich. Die Commerzbank unterstützt das bundesweite Projekt in den deutschen Großschutzgebieten mit einem Praktikantenentgelt und Unterkunft; der Nationalpark Eifel stellt die fachliche Betreuung.

Wohlgerüstet berichteten die jungen Studierenden der Fachrichtungen Naturschutz und Landschaftsökologie, Biologie sowie Sporttourismus und Erholungsmanagement über ihre Einsatzbereiche und Themengebiete. Gleich zu Beginn des Praktikums nahmen sie erst einmal den einzigen Nationalpark Nordrhein-Westfalens unter die Lupe.

 

Mit Kopf und Körper: Auf dem Weg in die Natur ist Demenz kein Hindernis

Bild 1: Anschaulich zu kommunizieren und verschiedene Sinne anzusprechen, ist im Umgang mit Menschen mit Demenz wichtig. Ranger und Waldführer des Nationalparks Eifel sind nun im Umgang mit Betroffenen geschult und gehen auf die speziellen Bedürfnisse ein

Nationalparkverwaltung Eifel erweitert barrierefreie Kompetenz

Schleiden-Gemünd, 20. Mai 2016. Wer „Demenz“ hört, denkt an das „Vergessen“ und körperliche Unzulänglichkeiten, die mit dem Krankheitsbild verbunden sind. Dabei verfügen Betroffene häufig über Stärken, wie eine hohe emotionale, körperliche und sinnliche Erlebnisfähigkeit. Und wo lassen sich diese Eigenschaften besser fördern als in der Natur? Damit die hauptamtlichen Ranger und ehrenamtlich tätigen Waldführer des Nationalparks Eifel das Krankheitsbild und die Bedürfnisse von Betroffenen kennen und sich darauf einstellen können, veranstaltete die Nationalparkverwaltung Eifel Fortbildungen zu diesem Thema.

Schwerpunkt der Fortbildungen, die in Zusammenarbeit mit dem Demenz-Servicezentrum Region Köln und südliches Rheinland durchgeführt wurden, ging es um die Sensibilisierung der Exkursionsführer zum Krankheitsbild Demenz. Bedingt durch den steigenden Anteil der älteren Bevölkerung wird es voraussichtlich immer mehr von Demenz betroffene Menschen geben, die auch an den geführten barrierefreien Angeboten im Nationalpark teilnehmen.

 

Am "Tag der Parke" (22. Mai) lockt ein buntes Programm nach Heimbach-Düttling

Bild 1: Am 22. Mai werden im Rahmen des "Tag der Parke" unter anderem Führungen durch das sonst nicht öffentlich zugängliche Gelände der Wildniswerkstatt Düttling angeboten. Foto: R. D'Orsaneo

Europäischer Aktionstag trifft auf altes Köhlerhandwerk im Nationalpark Eifel

Schleiden-Gemünd, 12. Mai 2016. Ein Aktionstag, der jährlich die Bedeutung von Großschutzgebieten wie National- und Naturparken in das öffentliche Interesse rückt – das ist der europäische „Tag der Parke“. Zu diesem Anlass bietet die Nationalparkverwaltung Eifel mit vielen Partnern wie dem Förderverein Nationalpark Eifel und der Biologischen Station StädteRegion Aachen am Sonntag, den 22. Mai, im Nationalpark-Dorf Heimbach-Düttling ein spannendes Programm an.

Dazu zählen Führungen durch das sonst nicht öffentlich zugängliche Gelände der Wildniswerkstatt Düttling, bei denen die Natur mit allen Sinnen erlebbar ist, sowie zahlreiche Aktionen rund um das Thema Natur. Beispielsweise laden Präparate und Mikroskope dazu ein, selbst einmal zum Forscher zu werden – fachkundiges Personal steht dabei mit Rat und Tat zur Seite. 

 

Düttlinger Meilertage: Am Pfingstsamstag fängt altes Handwerk wieder Feuer

Bild 1: Führungen rund um den Holzkohlemeiler gibt es zu den Meilertagen in Heimbach-Düttling am Nationalpark Eifel. (Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/M. Lammertz)

Ehrengast Henning Walter entzündet mit "künstlicher Sonne" des DLR den 5. historischen Kohlenmeiler

Schleiden-Gemünd, 9. Mai 2016. Es ist der spektakuläre Startschuss des diesjährigen Meilerfestes: Am Pfingstsamstag, den 14. Mai, gegen 14 Uhr, entzündet der ehemalige Nationalparkleiter Henning
Walter den 5. historischen Holzkohlenmeiler im Nationalpark-Dorf Heimbach-Düttling. Zu den drei ganztägigen Meilerfesten am Pfingstsonntag (15. Mai), Sonntag, den 22. Mai und Fronleichnam, dem „Tag der schwarzen Männer“ am 26. Mai, gibt es kostenlose Führungen und Holzrückevorführungen mit Kaltblutpferden. Auch außerhalb der Meilerfeste ist es für Besucher möglich, den spannenden Prozess und das Traditionshandwerk zu erleben.

 

Besucheraufkommen und Anteil Übernachtungsgäste seit 2007 fast verdoppelt

Bild 1: Die Projektbeteiligten der Studie. Foto: F. Küpper

Gäste kommen wegen des Nationalparks in die Region

Schleiden-Gemünd, 2. Mai 2016. Mehr als 870.000 Gäste besuchen den Nationalpark Eifel im Jahr. Seit 2007 hat sich die Zahl fast verdoppelt. Dabei konzentrieren sich die Gäste auf die dafür vorgesehenen Bereiche sowie Informations- und Erlebniseinrichtungen. Dies sind nur einige der Ergebnisse aus einer groß angelegten Studie zu den so genannten sozioökonomischen Kennzahlen des einzigen Großschutzgebietes dieser Art in Nordrhein Westfalen. Dabei wurde nicht nur die Anzahl der Besucher gezählt, sondern auch deren Verhalten von der Anreise über den Aufenthalt und die Auswahl und Nutzung der Angebote vor Ort untersucht. Heute präsentierten die Projektbeteiligten erstmals die Ergebnisse im Kurhaus in Schleiden-Gemünd.

Auch auf die Frage wie viel Umsatz und Arbeitsplätze die Nationalparktouristen heute nach 12 Jahren seines Bestehens erzielen, gibt die Studie Auskunft: Lag der Bruttoumsatz 2007 noch bei 8 Millionen Euro ist er jetzt auf 30 Millionen gestiegen. Daraus generieren sich fast 700 Arbeitsplätze. 2007 waren es 265. Vor zwei Jahren startete das von der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) und der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) betreute Projekt mit dem Aufbau eines permanenten Besuchermonitorings. Auftraggeber war die Nationalparkverwaltung Eifel.

"Die Auswertungen zeigen, dass der Nationalpark nicht nur für den Naturschutz von höchster Bedeutung ist, sondern auch für eine erfolgreiche Entwicklung der gesamten Nationalparkregion steht, belegbar durch handfeste Zahlen zu den regionalwirtschaftliche Aspekten", freut sich der Parlamentarische Staatssekretär des NRW-Umweltministeriums, Horst Becker, über die Entwicklung des Großschutzgebietes und seine positive Auswirkungen auf die Nationalparkregion."

 

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