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Pressemitteilungen des Nationalparks Eifel

Willkommen auf der Presseseite des Nationalparks Eifel! Lesen Sie hier alle bisher erschienenen Pressemitteilungen seit Eröffnung des Parks am 1. Januar 2004.

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Abschlussfeier des LIFE+ Projekts "Wald - Wasser - Wildnis" im Nationalpark Eifel

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Rund 300 Gäste feierten auf Burg Dreiborn sechs Jahre erfolgreiche Naturschutzarbeit

Schleiden-Gemünd, 23. September 2016. Das Nationalparkforstamt Eifel bei Wald und Holz NRW und die Biologische Station StädteRegion Aachen e.V. feierten vergangenen Freitag den Abschluss ihres 2011 gestarteten gemeinsamen EU-Naturschutzprojekts „Wald-Wasser-Wildnis“. Rund 300 Gäste erschienen, darunter Vertreter aus Politik und Verwaltung, Naturschutzverbänden, Institutionen und Unternehmen. Sie ließen auf einer Wanderung durch Wüste- und Viehbachtal und einem anschließenden Festakt unter der Moderation von Andreas Wiebe, Leiter von Wald und Holz NRW, auf Burg Dreiborn das erfolgreiche Projekt Revue passieren.

In drei Natura 2000-Gebieten im Nationalpark Eifel wurde in sechs Jahren viel in Sachen Naturschutz bewegt. Ziel war es, den Lebensraum Mittelgebirgsbach sowie heimische Rotbuchen- und Auwälder zu verbessern und in der Fläche auszudehnen.

Sichtlich beeindruckt zeigte sich Dr. Martin Woike, Abteilungsleiter für Naturschutz und Forst im Umweltministerium Nordrhein-Westfalen, über die Vielzahl der erfolgreich durchgeführten Naturschutzmaßnahmen: „600 Hektar Maßnahmenflächen und 500 Einzelmaßnahmen, das ist eine beachtliche Bilanz und deutlich mehr als ursprünglich vorgesehen.“

 

Nationalpark-Tor Rurberg lockt mit neuen Attraktionen

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Jetzt auch für sehbehinderte Besucher: Barrierefreie Ausstellung im Nationalpark-Tor Rurberg um Sinnesmodelle und weitere Sprachen ergänzt

Simmerath-Rurberg/Schleiden, 22. September 2016. Seit der Eröffnung vor elf Jahren besuchten 899.000 Personen das Nationalpark-Tor in Rurberg. Das Haus kombiniert seit 2005 eine nationalparkspezifische Tourist-Info mit der Nationalparkausstellung „Lebensadern der Natur“. Jetzt hat die Nationalparkverwaltung Eifel die Ausstellung über die Ökologie der Still- und Fließgewässer hinsichtlich ihrer Mehrsprachigkeit und Barrierefreiheit wesentlich optimiert und auch thematisch erweitert. Unterschiedlichste Tierarten zogen als Tastmodelle ein: Darunter Wasserfledermaus, Köcherfliegenlarve und Edelkrebs. Allesamt hergestellt von Ranger Helmut Bergsch, der die Figuren der heimischen Tierarten für den Bronzeguss modellierte. „Wir arbeiten stets daran, die Barrierefreiheit weiter auszubauen und zu verbessern“, ist der Experte für Barrierefreiheit aus dem Fachgebiet Kommunikation und Naturerleben der Nationalparkverwaltung Eifel, Tobias Wiesen stolz auf die Neuerungen. So können nun auch blinde Gäste mit Begleitperson die Angebote über verschiedene Sinne wahrnehmen.

 

Sechs Jahre Naturschutzarbeit im Nationalpark Eifel

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Abschlussfeier des LIFE+ Naturschutzprojekts im Nationalpark Eifel am 23. Septem-ber 2016 ab 17:00 Uhr auf Burg Dreiborn

Schleiden-Gemünd, 19. September 2016. Die Nationalparkverwaltung Eifel und die Biologische Station StädteRegion Aachen laden alle Interessierten zur Abschlussfeier des LIFE+ Projektes "Wald, Wasser, Wildnis" ein:

Am Freitag, 23. September 2016, findet um 17 Uhr eine Feierstunde mit anschließendem geselligem Beisammensein statt.
Gefeiert wird auf Burg Dreiborn in Schleiden-Dreiborn.

Nach einer Begrüßung durch Udo Meister, Bürgermeister der Nationalpark-Stadt Schleiden, gibt Dr. Martin Woike vom Umweltministerium NRW (MKULNV NRW) einen Überblick über die Bedeutung des LIFE+ Förderprogramms für NRW. Die Grundschule Dreiborn bringt mit einer kleinen Darbietung Unterhaltung in die Feier. Schließlich geben die Projektleiterin Bettina Krebs von der Biologischen Station und Dr. Michael Röös, Leiter der Nationalparkverwaltung, einen Überblick über sechs Jahren Naturschutzarbeit im Nationalpark Eifel.

 

Nationalpark Eifel - 2000 Meter unter dem Meer

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Zum Tag des Geotops am 18. September in der Nationalparkregion Eifel

Hürtgenwald/Schleiden, 14. September 2016. Zum Tag des Geotops bieten der Geologische Dienst NRW und die Nationalparkverwaltung Eifel eine geologische Wanderung durch das Kalltal bei Nideggen an. Dabei können Teilnehmer die Spuren eines Meeres entdecken, das sich im heutigen Nationalpark Eifel vor rund 400 Millionen Jahren erstreckte. Dort haben die gebirgsbildenden Kräfte der Erde, die Gesteine und das Landschaftsbild geschaffen. Felsen aus dem Erdzeitalter des Unterdevons begleiten die Wanderstrecke. Dabei wird eine Schichtfolge von über 2000 Metern Dicke „durchwandert“, die am Boden eines heute verschwundenen Meeres entstanden ist. Vor 400 Millionen Jahren waren diese Gesteine tonige Ablagerungen eines flachen, warmen Meeres. Diese wurden in viele Kilometer Tiefe versenkt, zu Festgesteinen umgewandelt und aufgefaltet. Heute liegen sie durch Hebungsprozesse wieder an der Erdoberfläche.

 

NRW-Umweltminister Remmel eröffnet Nationalpark-Zentrum Eifel

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2.000-Quadratmeter-Ausstellung "Wildnis(t)räume" unterstützt Konversion der ehemaligen NS-"Ordensburg" Vogelsang

NRW-Umweltminister Johannes Remmel hat heute, 11. September, das neue Nationalpark-Zentrum Eifel mit der Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ eröffnet. Auf 2.000 Quadratmetern Fläche bietet die Ausstellung sieben Themenbereiche rund um den einzigen Nationalpark Nordrhein-Westfalens. „Der Nationalpark mit seinem neuen Zentrum ist die ersten Adresse, wenn es um Wildnis in Nordrhein-Westfalen geht“, sagte Minister Remmel. „Es ist beachtlich, was hier in den vergangenen Jahren auf die Beine gestellt worden ist. Das Konzept ist rund und bietet den Besucherinnen und Besuchern spannende Erlebnisse, überraschende Informationen und bei Interesse ergänzende Angebote und Programme.“

Realisiert wurde das Nationalpark-Zentrum im Rahmen der Konversion der ehemaligen NS-„Ordensburg“ zum „Forum Vogelsang IP“, das heute eine internationale Begegnungs- und Bildungsstätte ist. Neben der Nationalparkausstellung wurden hier auch die NS-Dokumentation, das Besucherzentrum mit weiterführenden Informationen zu Standort und Umgebung sowie die Gastronomie eröffnet.

 

Freiwillger Einsatz für naturnahe Wälder im Nationalpark Eifel

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Würzburg/Schleiden-Gemünd, den 26.08.2016. Das Bergwaldprojekt ist erneut zu Gast im Nationalpark Eifel. Vom 28.08 bis 3.09.2016 kommen 18 freiwillige TeilnehmerInnen aus ganz Deutschland in die Wälder des Entwicklungs-Nationalparks, wo sie bei verschiedenen Arbeiten helfen, um einen persönlichen Beitrag für die natürliche Entwicklung des Waldes zu leisten und dabei das faszinierende Ökosystem des Buchenwalds näher kennen zu lernen. Ziel des Einsatzes ist es zudem, die Teilnehmenden auch über die Projektwoche hinaus für einen schonenden Umgang mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen zu sensibilisieren.

Unter der Anleitung von Projektförsterin Anna Helms und unter der Regie von Julian Mauerhof, dem Fachgebietsleiter des Biotop- und Wildtiermanagements im Nationalparkforstamt Eifel, werden die Freiwilligen bei einer Bachrenaturierung standortfremde junge Fichten zupfen und Totholzstrukturen fördern sowie die kanadische Hemlocktanne entfernen und Feuchtwiesen mähen. Neben der praktischen Arbeit ist auch ein Exkursionsnachmittag in der Woche vorgesehen, um die vielfältigen Aspekte des Waldes, die sukzessiv natürlichen Abläufe in einem Nationalpark und deren Bedeutung für den Menschen näher zu beleuchten und theoretisch zu untermauern.

 

Sumpfspitzmaus - Rarität im Nationalpark Eifel entdeckt

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Nationalparkforstamt Eifel und Museum Koenig aus Bonn starteten umfassende Untersuchungen

Schleiden-Gemünd, 23. August 2016. Sie liebt es nass und gut geschützt. Auf ihrem Speiseplan stehen Wassertiere allerlei Art. Mit ihrem Drüsengift betäubt sie ihre Beute bevor sie in den Magen wandert. Die Rede ist von der Sumpfspitzmaus (Neomys anomalus). Im Westen Europas ist sie kaum zuhause. Auf der Suche nach tierischen Verkehrsopfern im Nationalpark Eifel stieß eine Praktikantin für die Umwelt im vergangenen Jahr auf dem Urftseerandweg im Nationalpark auf eine Spitzmaus. Diese ließ sich zunächst nicht genau bestimmen. Im Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn wurde das Tier schließlich als Sumpfspitzmaus identifiziert – eine Rarität in Nordrhein-Westfalen. Nun wollen es die Forscher des Nationalparkforstamts Eifel, Wald und Holz NRW, in Kooperation mit dem Museum genauer wissen: Sie starteten in diesem Sommer detaillierte Untersuchungen in dem Großschutzgebiet.

 

Bürgerwanderung zur aktuellen Waldentwicklung in Dedenborn

Bürgerfragen zum Nationalpark Eifel - am 28. August in Dedenborn (Foto: Nationalparkverwaltung Eifel) Käseberg)

Sonntag, 28. August: Bürgerfragen zum Nationalpark Eifel werden vor Ort beantwortet

Schleiden-Gemünd, 22. August 2016. Wie entwickeln sich die Nationalparkwälder im Süden des Nationalparks? Welche Naturschutzarbeiten und Waldentwicklungsmaßnahmen stehen in diesem Herbst an? Anwohner und Interessierte erfahren alles über den aktuellen Stand der Waldentwicklung am 28. August bei einer Wanderung im Nationalparkbezirk Dedenborn.

Ob Renaturierung von Bächen, Pflege und Entwicklung von Talwiesen oder Maßnahmen zur Waldentwicklung: Im Süden des Nationalparks Eifel können Anwohner und Besucher des Großschutzgebietes die Umsetzung notwendiger Aktivitäten der Nationalparkverwaltung Eifel verfolgen. Ziel dieser Maßnahmen ist es, wertvolle Lebensräume zu erhalten bzw. zu verbessern und bestehende Wälder mit nicht heimischen Baumarten zu naturnahen Laubwäldern zu entwickeln.

 

Mediterraner Einwanderer liebt Höhenlagen im Nationalpark Eifel

Bild 1: Durch die individuelle Kombination von bunten Ringen können Wissenschaftler diesen Vogel immer wieder erkennen, ohne ihn einzufangen. (Foto: Oliver Käseberg)

Orpheusspötter im Nationalpark Eifel heimisch

Schleiden-Gemünd, 1. August 2016. Der Orpheusspötter (Hippolais polyglotta) ist eigentlich eine mediterran verbreitete Vogelart, dennoch fühlt er sich seit einigen Jahren auch im Nationalpark Eifel in Höhenlagen über 500 Metern heimisch. Benannt ist der Orpheusspötter nach dem sagenhaften antiken Sänger, der so schön gesungen haben soll, dass er sogar die Felsen zum Weinen brachte.

Im Nationalpark Eifel konnten in diesem Jahr sechs Reviere dieser Art auf der Dreiborner-Hochfläche festgestellt werden. Einige Orpheusspötter sind dort inzwischen schon mit ihren Jungvögeln unterwegs.

 

Was schwimmt denn da?

Bild 1: Der Auszubildende Robin Klemp beim Entleeren der Reusen in der Urfttalsperre. (Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/A. Simantke)

LANUV erfasst Fischarten in der Urfttalsperre im Nationalpark Eifel

Schleiden-Gemünd, 27. Juli 2016. Fischereifachleute vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) waren in den vergangenen Tagen auf der Urfttalsperre im Nationalpark Eifel unterwegs. Sie zählten dabei mit verschiedenen Methoden (E-Befischung, Reusen, Netzfang) Fische, bestimmten Arten und untersuchten Mageninhalte, um Schlüsse auf das Futterverhalten ziehen zu können. Einmal im Jahr kommt Fischwirtschaftsmeister Sven Hüttemann mit seinem Team in das Großschutzgebiet, um das so genannte Fischmonitoring für die Nationalparkverwaltung und den Wasserverband Eifel-Rur durchzuführen. Der Fischbestand hat große Bedeutung für die Wasserqualität.

„Wie schon in den Vorjahren konnten wir auch 2016 hauptsächlich Flussbarsche feststellen“, so Hüttemann. Da es sich bei der Urfttalsperre um ein künstliches Gewässer mit starken Wasserstandsschwankungen handelt, haben es verschiedene Fischarten, insbesondere die für die Wasserqualität wichtigen Raubfischarten Hecht und Zander, nicht leicht, sich natürlich zu vermehren.

 

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