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Pressemitteilungen des Nationalparks Eifel

Willkommen auf der Presseseite des Nationalparks Eifel! Lesen Sie hier alle bisher erschienenen Pressemitteilungen seit Eröffnung des Parks am 1. Januar 2004.

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Mit Kopf und Körper: Auf dem Weg in die Natur ist Demenz kein Hindernis

Bild 1: Anschaulich zu kommunizieren und verschiedene Sinne anzusprechen, ist im Umgang mit Menschen mit Demenz wichtig. Ranger und Waldführer des Nationalparks Eifel sind nun im Umgang mit Betroffenen geschult und gehen auf die speziellen Bedürfnisse ein

Nationalparkverwaltung Eifel erweitert barrierefreie Kompetenz

Schleiden-Gemünd, 20. Mai 2016. Wer „Demenz“ hört, denkt an das „Vergessen“ und körperliche Unzulänglichkeiten, die mit dem Krankheitsbild verbunden sind. Dabei verfügen Betroffene häufig über Stärken, wie eine hohe emotionale, körperliche und sinnliche Erlebnisfähigkeit. Und wo lassen sich diese Eigenschaften besser fördern als in der Natur? Damit die hauptamtlichen Ranger und ehrenamtlich tätigen Waldführer des Nationalparks Eifel das Krankheitsbild und die Bedürfnisse von Betroffenen kennen und sich darauf einstellen können, veranstaltete die Nationalparkverwaltung Eifel Fortbildungen zu diesem Thema.

Schwerpunkt der Fortbildungen, die in Zusammenarbeit mit dem Demenz-Servicezentrum Region Köln und südliches Rheinland durchgeführt wurden, ging es um die Sensibilisierung der Exkursionsführer zum Krankheitsbild Demenz. Bedingt durch den steigenden Anteil der älteren Bevölkerung wird es voraussichtlich immer mehr von Demenz betroffene Menschen geben, die auch an den geführten barrierefreien Angeboten im Nationalpark teilnehmen.

 

Am "Tag der Parke" (22. Mai) lockt ein buntes Programm nach Heimbach-Düttling

Bild 1: Am 22. Mai werden im Rahmen des "Tag der Parke" unter anderem Führungen durch das sonst nicht öffentlich zugängliche Gelände der Wildniswerkstatt Düttling angeboten. Foto: R. D'Orsaneo

Europäischer Aktionstag trifft auf altes Köhlerhandwerk im Nationalpark Eifel

Schleiden-Gemünd, 12. Mai 2016. Ein Aktionstag, der jährlich die Bedeutung von Großschutzgebieten wie National- und Naturparken in das öffentliche Interesse rückt – das ist der europäische „Tag der Parke“. Zu diesem Anlass bietet die Nationalparkverwaltung Eifel mit vielen Partnern wie dem Förderverein Nationalpark Eifel und der Biologischen Station StädteRegion Aachen am Sonntag, den 22. Mai, im Nationalpark-Dorf Heimbach-Düttling ein spannendes Programm an.

Dazu zählen Führungen durch das sonst nicht öffentlich zugängliche Gelände der Wildniswerkstatt Düttling, bei denen die Natur mit allen Sinnen erlebbar ist, sowie zahlreiche Aktionen rund um das Thema Natur. Beispielsweise laden Präparate und Mikroskope dazu ein, selbst einmal zum Forscher zu werden – fachkundiges Personal steht dabei mit Rat und Tat zur Seite. 

 

Düttlinger Meilertage: Am Pfingstsamstag fängt altes Handwerk wieder Feuer

Bild 1: Führungen rund um den Holzkohlemeiler gibt es zu den Meilertagen in Heimbach-Düttling am Nationalpark Eifel. (Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/M. Lammertz)

Ehrengast Henning Walter entzündet mit "künstlicher Sonne" des DLR den 5. historischen Kohlenmeiler

Schleiden-Gemünd, 9. Mai 2016. Es ist der spektakuläre Startschuss des diesjährigen Meilerfestes: Am Pfingstsamstag, den 14. Mai, gegen 14 Uhr, entzündet der ehemalige Nationalparkleiter Henning
Walter den 5. historischen Holzkohlenmeiler im Nationalpark-Dorf Heimbach-Düttling. Zu den drei ganztägigen Meilerfesten am Pfingstsonntag (15. Mai), Sonntag, den 22. Mai und Fronleichnam, dem „Tag der schwarzen Männer“ am 26. Mai, gibt es kostenlose Führungen und Holzrückevorführungen mit Kaltblutpferden. Auch außerhalb der Meilerfeste ist es für Besucher möglich, den spannenden Prozess und das Traditionshandwerk zu erleben.

 

Besucheraufkommen und Anteil Übernachtungsgäste seit 2007 fast verdoppelt

Bild 1: Die Projektbeteiligten der Studie. Foto: F. Küpper

Gäste kommen wegen des Nationalparks in die Region

Schleiden-Gemünd, 2. Mai 2016. Mehr als 870.000 Gäste besuchen den Nationalpark Eifel im Jahr. Seit 2007 hat sich die Zahl fast verdoppelt. Dabei konzentrieren sich die Gäste auf die dafür vorgesehenen Bereiche sowie Informations- und Erlebniseinrichtungen. Dies sind nur einige der Ergebnisse aus einer groß angelegten Studie zu den so genannten sozioökonomischen Kennzahlen des einzigen Großschutzgebietes dieser Art in Nordrhein Westfalen. Dabei wurde nicht nur die Anzahl der Besucher gezählt, sondern auch deren Verhalten von der Anreise über den Aufenthalt und die Auswahl und Nutzung der Angebote vor Ort untersucht. Heute präsentierten die Projektbeteiligten erstmals die Ergebnisse im Kurhaus in Schleiden-Gemünd.

Auch auf die Frage wie viel Umsatz und Arbeitsplätze die Nationalparktouristen heute nach 12 Jahren seines Bestehens erzielen, gibt die Studie Auskunft: Lag der Bruttoumsatz 2007 noch bei 8 Millionen Euro ist er jetzt auf 30 Millionen gestiegen. Daraus generieren sich fast 700 Arbeitsplätze. 2007 waren es 265. Vor zwei Jahren startete das von der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) und der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) betreute Projekt mit dem Aufbau eines permanenten Besuchermonitorings. Auftraggeber war die Nationalparkverwaltung Eifel.

"Die Auswertungen zeigen, dass der Nationalpark nicht nur für den Naturschutz von höchster Bedeutung ist, sondern auch für eine erfolgreiche Entwicklung der gesamten Nationalparkregion steht, belegbar durch handfeste Zahlen zu den regionalwirtschaftliche Aspekten", freut sich der Parlamentarische Staatssekretär des NRW-Umweltministeriums, Horst Becker, über die Entwicklung des Großschutzgebietes und seine positive Auswirkungen auf die Nationalparkregion."

 

Waldpädagogisches Angebot "Natur erleben mit allen Sinnen" im Nationalpark Eifel

Strahlende Gesichter bei der Feierstunde: Schulleiterin Elisabeth Tillessen (4.v.r.) präsentiert eine Holzplakette, die sie erhielt.

Aachener Schule zum 50. Mal im Jugendwaldheim Urft zu Gast

Schleiden-Gemünd, 19. April 2016. Ein außerschulischer Lernort mitten im Grünen, dafür steht der Natur-Erlebnis-Treff (NEsT) im Nationalpark-Jugendwaldheim Urft. Hier locken Wald statt Klassenzimmer, Tiere und Pflanzen statt Schulbücher - und die Kinder sind begeistert. Schulen aus ganz NRW sind hier zu Gast, schwerpunktmäßig Grund- und Förderschulen. Ein „Wiederholungstäter“ aus Überzeugung ist die Annaschule aus Aachen: Die Grundschule ist in diesen Tagen zur 50. Erlebniswoche im Jugendwaldheim. Anlässlich des Jubiläums gab es eine kleine Feierstunde, zu dem der Leiter der Einrichtung, Guido Senkel, eingeladen hatte.       

Der Einladung folgten Lehrerinnen der Aachener Schule mit ihren ehemaligen Kolleginnen. „Das war immer eine tolle Woche“, erinnert sich Cornelia Teusen. Seit zwei Jahren im Ruhestand, blickt die Lehrerin auf erlebnisreiche Klassenfahrten ins NEsT zurück – neun Mal war sie mit den Kindern dort. Angeregt tauschten die Lehrerinnen bei der Feierstunde die eine oder andere Anekdote aus den vergangenen Jahren aus.

 

Öffentliche Abstimmung beim "EU Citizens‘ Award" Natura 2000

Das Erstlingswerk der Junior-Ranger schaffte es auf Anhieb unter die Nominierten des Natura-2000-Awards in der Kategorie „Kommunikation“.

Drehort Nationalpark Eifel: Junior-Ranger unter den Finalisten

Schleiden-Gemünd, 13. April 2016. Großes Kino für kleine Naturschützer: Mit einem Filmbeitrag haben es Junior-Ranger aus ganz Deutschland unter die Finalisten geschafft, die um den diesjährigen „Natura 2000 Award“ wetteifern. Gedreht wurde der Beitrag im Rahmen des bundesweiten Junior-Ranger-Treffens im Nationalpark Eifel, das im Juni 2015 stattfand. Dabei lernten die jungen Naturschützer das Konzept dieses europäischen Programms kennen und setzten ihre Eindrücke gleich kreativ in Form eines Kurzfilms um. Darin erklären die Junior-Ranger unter dem Motto „Natura 2000! Was ist das?“ lebendig, was sich hinter dem EU-weiten Netz aus Schutzgebieten verbirgt und schafften es schließlich unter die 24 Finalisten. Entstanden ist der Film im Rahmen des LIFE+-Projekts „Wald-Wasser-Wildnis“, einem Gemeinschaftsprojekt des Nationalparkforstamtes Eifel im Landesbetrieb Wald und Holz NRW und der Biologischen Station StädteRegion Aachen. Ziel des Projekts ist die Verbesserung von Wald- und Wasserlebensräumen in drei Natura 2000-Gebieten im Nationalpark Eifel.

 

Jetzt: Wildnis-Trail zum UN-Dekadeprojekt des Monats wählen

Mehr als 4.000 Wanderer haben den Wildnis-Trail seit seiner Einführung 2007 gebucht.

Ob groß, klein, schnell oder berühmt: Viele lieben den Wildnis-Trail im Nationalpark Eifel

Schleiden-Gemünd, 08. April 2016. Das beliebte Naturerlebnisangebot „Wildnis-Trail - in vier Tagen durch den Nationalpark Eifel“ hat gute Chancen, UN-Dekade Projekt des Monats April zu werden. >> Hier können Freunde des buchbaren Wanderangebotes bis zum 30. April ihre Stimme abgeben. Ob berühmt wie Vater Beimer aus der Lindenstraße oder noch in den Windeln liegend, wie die mit acht Wochen jüngste Bezwingerin, auf dem Schlitten der Eltern. Der Trail durch die landschaftliche Vielfalt des Nationalparks Eifel zieht die unterschiedlichsten Menschen in seinen Bann. Das im Dezember vergangenen Jahres bereits als UN-Dekadeprojekt ausgezeichnete Angebot bestach die Jury vor allem durch seine nachahmenswerte Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt und die gute Zusammenarbeit unterschiedlichster Akteure in der Region.
Neben dem Schutz der Natur haben Nationalparke auch die Aufgabe, der Bevölkerung attraktive Naturerlebnisse zu ermöglichen. Werden solche Naturerlebnisangebote gemeinsam mit Vertretern aus Naturschutz und Tourismus entwickelt, entsteht eine Win-Win-Situation: Die Angebote lenken die Besucher so, dass ökologisch sensible Bereiche geschützt werden. Gleichzeitig liefern sie Impulse für die Tourismusentwicklung in der Region.

>> Hier geht's zur Abstimmung

 

Nationalpark Eifel beteiligt sich am Aktionstag "Zu Gast in der eigenen Heimat"

Am kommenden Sonntag gibt es die Rangertour nach Wollseifen mit Zeitzeugin.

Zwischen Vergangenheit und Zukunft: Mit einer Zeitzeugin und Rangern unterwegs nach Wollseifen

Schleiden-Gemünd, 4. April 2016. Am Sonntag, den 10. April, heißt es zum dritten Mal "Zu Gast in der eigenen Heimat". Insgesamt 19 Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele laden dazu ein, die Schätze der Nordeifel zu entdecken. Angeboten werden Besuche in Ausstellungen, Parks und Kulturdenkmälern sowie geführte Wanderungen und vieles mehr. Die Nationalparkverwaltung Eifel bietet ab 13 Uhr eine Führung auf der Vogelsang-Wollseifen-Route an, die von einem Nationalpark-Ranger und einer Zeitzeugin begleitet wird. Treffpunkt der kostenlos angebotenen Tour ist das Kulturkino am Internationalen Platz Vogelsang. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Osterferien: Spielerisch der Natur auf der Spur

Wo kommt das Wasser her? Und wie alt mag das sein? Der Natur auf xder Spur heißt es bei den Familientagen zur Osterzeit im Nationalpark Eifel. (Foto: G. Braun)

Familientage im Nationalpark bieten Naturerlebnis für Groß und Klein

Schleiden-Gemünd, 17. März 2016. Woran erkenne ich wilden Wald? Wie kann ich mich in der Wildnis orientieren? Gibt es gefährliche Tiere im Nationalpark? All das und noch viel mehr können Kinder während der Familientage in den Osterferien selbst herausfinden. An vier Terminen geht es im Nationalpark Eifel spielerisch und unter fachkundiger Führung auf Entdeckungstour.
Auf kleinen Wanderungen von etwa vier Kilometern Länge erwartet alle naturbegeisterten Mädchen und Jungen zusammen mit ihren Eltern oder Großeltern ein etwa dreistündiges, kostenfreies Mitmach-Programm zu unterschiedlichen Themen. Veranstaltet werden die Angebote von der Nationalparkverwaltung.

 

Offizieller Abschied für Nationalparkleiter Henning Walter in Gemünd

Jetzt ist es schwarz auf weiß: Nationalparkleiter Henning Walter geht in Rente.

Mehr als 12 Jahre den Nationalpark Eifel erfolgreich geleitet

Schleiden-Gemünd, 15. März 2016. 12 Jahre lang leitete Henning Walter die Geschicke des ersten Nationalparks in Nordrhein-Westfalen. „In 12 Jahren hat sich der Nationalpark unter der Leitung von Henning Walter einen Namen gemacht. In enger Zusammenarbeit mit der Region hat er es verstanden, das Großschutzgebiet zum Erfolg zu führen“, lobte der Parlamentarische Staatssekretär des NRW-Umweltministeriums Horst Becker auf der gestrigen offiziellen Abschiedsveranstaltung in Schleiden-Gemünd den am 31. März aus dem Amt scheidenden Nationalparkleiter.

Mehr als 150 Gäste sind zu der offiziellen Verabschiedung von Henning Walter in den Großen Kursaal nach Gemünd gekommen. Wegbegleiter aus Politik und Nationalparkfachkreisen richteten am Nachmittag ihre Abschiedsworte an den ersten Leiter des Nationalparks Eifel.

In den ersten 12 Jahren entwickelte sich der Nationalpark zu einem angesehenen Großschutzgebiet, dessen Ziel es ist, die Natur, wo immer möglich, sich selbst entwickeln zu lassen. Im Nationalpark Eifel sollen daher langfristig 87 Prozent der Fläche einer natürlichen Entwicklung überlassen werden, womit selbst internationale Empfehlungen deutlich übertroffen werden. Bereits heute wird auf mehr als 50 Prozent der Gesamtfläche auf Holzentnahmen und andere Nutzungen verzichtet. Über 2.000 gefährdete Arten finden in dem einzigartigen Schutzgebiet einen Lebensraum.

 

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