Pressemitteilungen des Nationalparks Eifel
Willkommen auf der Presseseite des Nationalparks Eifel! Lesen Sie hier alle bisher erschienenen Pressemitteilungen seit Eröffnung des Parks am 1. Januar 2004.
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"Wildnis(t)räume" für das geplante Nationalparkzentrum in Vogelsang
Berliner Kommunikationsagentur Triad verwirklicht interaktive Erlebnisausstellung
Schleiden-Gemünd/Berlin, 26. Juli 2011. Das Projektteam für den Aufbau des Nationalparkzentrums mit Erlebnisausstellung in Vogelsang steht nun offiziell fest: Die seit 1994 bestehende Triad Berlin Projekt GmbH als eine der führenden Kommunikationsagenturen Deutschlands hat sich mit einem interdisziplinär besetzten Team für die Umsetzung der „Wildnis(t)räume" qualifiziert. Triad realisiert somit das im Wettbewerb 2009 als standortgerecht und innovativ ausgewählte Gewinnerkonzept der Stauffenegger & Stutz GmbH aus Basel. Die Nationalparkverwaltung reiht sich ein in eine Liste teils internationaler Auftraggeber Triads, wie beispielsweise das chinesische Organisationskomitee der Shanghai World Expo 2010. Leiter der Nationalparkverwaltung Henning Walter freut sich: „Die langjährige Erfahrung der Triad GmbH in Sachen Ausstellungsinszenierung gepaart mit der fachlichen Unterstützung des Fachgebiets Nationalparkzentrum schafft die beste Voraussetzung, um einen einzigartigen und interaktiven Kommunikations- und Erlebnisraum im Nationalparkzentrum in Vogelsang zu verwirklichen."
"Wildnis" für Alle im Nationalpark Eifel
Fünf Rangerführungen in Gebärdensprache ermöglichen Menschen mit und ohne Behinderung ein gemeinsames Naturerleben
Schleiden-Gemünd, 14. Juli 2011. Das prächtige „Eifelgold" gab den thematischen Auftakt von fünf gebärdensprachlich begleiteten Rangerführungen durch den Nationalpark Eifel, die sich sowohl an schwerhörige, gehörlose als auch hörende Nationalpark-Gäste richten. Gemeinsam mit Ranger Sascha Wilden und Gebärdendolmetscherin Claudia Dubbelfeld durchwanderten Menschen mit und ohne Behinderung die Dreiborner Hochfläche und den in voller Blüte stehenden Ginster.
Anpfiff für pfiffige Torjäger im Nationalpark Eifel
Ein neues Quiz für jedes der fünf Nationalpark-Tor-Ausstellungen gibt Jung und Alt knifflige Rätsel auf
Heimbach, 12. Juli 2011. „Welche Spitznamen geben sich Wildkatze und Schwarzstorch im Hörspiel?", „Wie lautet das damalige Rezept zum Bibergericht in der Fastenzeit?" und „Welches Tier in der Sinnes-Bar hat das weichste Fell?" An insgesamt 40 Fragen können Naturfreunde jetzt ihr Wissen über die Ausstellungen in den fünf Nationalpark-Toren testen. Die Nationalparkverwaltung hat, pünktlich zur Frauen-Fußball-WM in Deutschland, für jedes Tor einen individuellen Fragebogen erarbeitet. Wer alle fünf lösen kann, hat Anspruch auf den Titel „Torjäger im Nationalpark Eifel". Den Anpfiff machte am heutigen Dienstag eine Grundschulklasse aus Heimbach. Gemeinsam grübelten die Viertklässler über den neun Aufgaben in der Ausstellung „Waldgeheimnisse" des Nationalpark-Tors in Heimbach.
Was ist denn hier los?
Neue Infoschilder im Nationalpark Eifel erklären aktuelle Entwicklungs- und Pflegemaßnahmen
Schleiden-Gemünd, 24. Juni 2011. Seit kurzem kann der Eifel Nationalpark-Besucher neben einzigartigen Naturlandschaften, Tieren und Pflanzen auch den „Aha-Effekt" erleben: die Nationalparkverwaltung stellt derzeit insgesamt 86 Infoschilder zu aktuellen Entwicklungs- und Pflegemaßnahmen im Schutzgebiet auf. Die Durchführung solcher Maßnahmen in einem Nationalpark scheint zunächst widersprüchlich, denn heißt es nicht „Natur Natur sein lassen?", also die Natur sich selbst überlassen? Gemeint ist jedoch Natur in ihrer ursprünglichen Form, Natur wie sie ohne menschliche Einflussnahme vorzufinden wäre.
Nationalpark Eifel Ranger - ausgezeichnet!
Neun Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung Eifel zu Natur- und Kulturinterpreten zertifiziert
Heimbach, 7. Juni 2011. Interpretation im anglo-amerikanischen Sprachraum bedeutet, Gegebenheiten in eine Sprache zu übertragen, die auch einem fremden Hörer verständlich ist. Dies war das Ziel des drei Wochen umfassenden ParcInterp-Grundkurses, den neun Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung nun erfolgreich abgeschlossen haben. Die frisch zertifizierten Naturinterpreten aus der Nationalparkwacht, des Jugendwaldheims Urft und der Wildniswerkstatt Düttling haben sich der Herausforderungen gestellt, zukünftig als „Brückenbauer" zwischen Naturphänomen und Besuchern tätig zu sein.
Stichprobeninventur im Nationalpark Eifel
Dauerhaftes Gebietsmonitoring mit 1.700 Untersuchungspunkten
Schleiden-Gemünd, 24. Mai 2011. Im Nationalpark Eifel gilt der Grundsatz „Natur Natur sein lassen" bereits auf über der Hälfte des 110 Quadratkilometer großen Schutzgebiets. Auf der übrigen Fläche werden entweder befristet Maßnahmen zur Entwicklung von Laubwäldern oder dauerhaft Maßnahmen zur Erhaltung artenreicher Bergwiesen durchgeführt. Doch was genau geschieht, wenn sich der Mensch zurücknimmt oder gar nicht mehr einmischt? „Die Nationalparkverwaltung schafft nun im Rahmen des Gebietsmonitorings mit einer Permanenten Stichprobeninventur - kurz PSI - die Grundlage, um Fragen zur Veränderung der Vegetation besser beantworten zu können", so der Projektleiter Dr. Hans-Joachim Spors aus dem Fachgebiet Forschung und Dokumentation.
Fotowettbewerb "Adlerauge" kehrt als Wanderausstellung im Nationalpark-Tor Gemünd ein
Schleiden-Gemünd, 20. Mai 2011. Noch bis Mitte Juni ist im Nationalpark-Tor Gemünd die Wanderausstellung zum Kinder-Fotowettbewerb „Adlerauge 2010" zu sehen. Doppelt schön sind die ausgestellten Werke, denn Wasserspiegel-Bilder sind das Thema der Ausstellung. Im April 2010 rief Deutschlands auflagenstärkstes Kinderwissensmagazin - GEOlino - zusammen mit dem bundesweiten Junior-Ranger-Programm zum Fotowettbewerb Adlerauge 2010 auf. Die Kinder waren aufgefordert, Wasserspiegel-Bilder zu schicken. Fast 300 Jungen und Mädchen sendeten in den folgenden Wochen ihre Fotos ein. Vom Schwimmbad bis zum Wattenmeer - doppelt gute Motive fanden sie überall. Die 30 besten Bilder zeigt nun die digitale Wanderausstellung.
Einladung zur Lokalzeit-Frühlingswanderung am 21. Mai durch den "Wilden Kermeter" im Nationalpark Eifel
Geeignet für: Rollstuhlfahrer, Gehbehinderte, gehörlose Menschen, Menschen mit Hörbehinderung, blinde Menschen, sehbehinderte Menschen, Senioren, Menschen mit Lernschwieirgkeiten, Familien
Heimbach, 17. Mai 2011. Die „Lokalzeit aus Aachen" des WDR Fernsehens, die Nationalparkverwaltung Eifel und die Nationalpark-Stadt Heimbach laden gemeinsam zur Lokalzeit-Frühlingswanderung durch den Barrierefreien Natur-Erlebnisraum Wilder Kermeter ein. Gleichgültig, ob traditioneller Lokalzeitwanderer oder neugieriger Neueinsteiger, egal, ob seh- oder hörgeschädigt, mit dem Rollstuhl unterwegs oder einfach nicht gut zu Fuß: Bei dieser Wanderung sollen alte und junge Menschen mit und ohne körperliche Einschränkungen die Natur erleben können.
2.000ster Wildnis-Trail-Bucher
Jubiläums-Wanderer aus dem hohen Norden fasziniert von entstehender Nationalpark Eifel-Wildnis
Schleiden-Gemünd, 12. Mai 2011. Seit Eröffnung des Wildnis-Trails Ende 2007 buchten bereits über 2.000 Wanderer das Arrangement der viertägigen und 85 Kilometer langen Tour quer durch den gesamten Nationalpark Eifel. Das Angebot beschert der Nationalparkregion rund 7.000 zusätzliche Übernachtungen. In dieser Zahl nicht enthalten sind die Wanderer, die den Wildnis-Trail auf eigene Faust erkunden und auch ihre Unterkunft selbst buchen. Das teilten die Nationalparkverwaltung im Landesbetrieb Wald und Holz NRW und der Monschauer Land Touristik e.V. mit. „Besonders erfreut sind wir über die Entwicklung, dass die Wildnis-Trail-Wanderer nicht mehr nur aus der näherer Region kommen, sondern mittlerweile 30 % aus anderen Bundesländern, wie auch unsere Jubiläums-Bezwinger aus Hamburg", so Cornelia Freuen, Leiterin der Buchungsstelle des Wildnis-Trails bei dem Monschauer Land Touristik e.V..
Tierfilmer Andreas Kieling neuer Schirmherr der Junior Ranger
Heimbach-Düttling, 10. Mai 2011. Die Junior-Ranger-Gruppen im Nationalpark Eifel freuen sich über ihren neuen Schirmherrn. Der bekannte Tierfilmer aus der Eifel, Andreas Kieling, macht sich nun für die jungen Naturforscher stark. Zusammen mit seiner Frau Birgit und seinem Hund Cleo stellte er sich den Junior Rangern während einer Gruppenstunde in der Wildniswerkstatt der Nationalparkverwaltung vor. Er erzählte ihnen von seinen vielfältigen Abenteuerreisen, von seinen Anfängen als Tierfilmer, von Krokodilen, von Eis- und Grizzlybären, aber auch von verschiedenen einheimischen Tieren wie dem Schwarzstorch oder der Flussperlmuschel.
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