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Pressemitteilungen des Nationalparks Eifel

Willkommen auf der Presseseite des Nationalparks Eifel! Lesen Sie hier alle bisher erschienenen Pressemitteilungen seit Eröffnung des Parks am 1. Januar 2004.

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Eifel Nationalpark-Gastgeber räumen Barrieren aus dem Weg

Bild 1: Acht Gastgeber des Nationalparks Eifel haben sich durch Teilnahme an einer Fortbildung und betrieblichen Begutachtung durch die Nationale Koordinationsstelle Tourismus für Alle (NatKo) e.V. das „Barrierefreiheit geprüft"-Siegel verdient.

Neue Qualifizierungsrunde bescheinigt acht Unterkunftsbetrieben und Restaurants "Barrierefreiheit: geprüft!"

Schleiden-Gemünd, 7. September 2011. Acht Gastgeber des Nationalparks Eifel haben an einer Zusatzqualifizierung teilgenommen, um ihre Betriebe für Besucher mit Sinnes- und Mobilitätseinschränkungen zugänglich zu machen. Die in Kooperation von Nationalparkverwaltung Eifel und Naturpark Nordeifel e.V. angebotene Qualifizierung besteht aus zwei Bausteinen: Eine betriebliche Fortbildung der Inhaber und Mitarbeiter sensibilisiert für die Anliegen von Menschen mit Behinderung, während eine ausführliche Begutachtung und Beschreibung der Räumlichkeiten durch die Nationale Koordinationsstelle Tourismus für Alle (NatKo) e.V. wichtige Informationen für die entsprechenden Zielgruppen aufbereitet. Nationalpark-Gastgeber aus Mechernich-Firmenich nahmen bereits zum zweiten Mal an der Qualifizierung teil: „Die Teilnahme hat sich schon jetzt gelohnt: wir waren erstaunt, mit wie wenig Veränderungen unser Angebot für Rollstuhlfahrer und andere Zielgruppen verbessert werden konnte."

 

Fußballkinder helfen blinden Menschen beim Naturerleben

Mit Eifer halten die Fußballkinder des SV Nierfeld das Blindenleitsystem des neuen barrierefreien Naturerlebnisraumes „Wilder Kermeter“ frei.

Jugendförderung 2011: Bis zum 20. September Abstimmung für Eifeler Engagement möglich

Schleiden-Nierfeld, 15. August 2011. Normalerweise rennen die sieben- bis zehn jährigen Fußballer des Sportvereines Nierfeld einem Ball hinterher. Mit ebenso großem Eifer schwingen sie jedoch auch die Besen, wenn es darum geht das Blindenleitsystem im neuen barrierefreien Naturerlebnisraum "Wilder Kermeter" im Nationalpark Eifel in Schuss zu halten. Denn nur wenn die gepflasterten Leitstreifen des fünf Kilometer langen Blindenleitsystem frei liegen, können sich blinde Menschen mit ihrem Langstock daran orientieren und so die Natur in dem einmaligen Naturerlebnisraum des Nationalparks Eifel genießen. Mindestens zwei Mal im Jahr wollen die Fußballkids diese Leitstreifen nun reinigen. Bei der Aktion säubern sie auch gleich die tastbaren Orientierungstafeln in Blindenschrift und das Landschaftsmodell mit feinen Pinseln.

 

Nachwuchskräfte für den Nationalpark Eifel

Bild 1: Schirmherr Andreas Kieling überreichte den frischgebackenen Junior Rangern des Nationalparks Eifel ihre Urkunde, Seite an Seite mit Hündin Cleo. Foto: J. D'Orsaneo

Schirmherr Andreas Kieling kürt 28 frischgebackene Junior Ranger

Heimbach-Düttling, 4. August 2011. Das Junior-Ranger-Programm ist seit 2009 fester Bestandteil der Umweltbildungsarbeit im Nationalpark Eifel. Auch der zweite Jahrgang hat seine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und darf sich nun zu den „Nachwuchskräften" des Nationalparks zählen. Tierfilmer Andreas Kieling als ihr Schirmherr ließ es sich nicht nehmen, den 28 Junior Rangern persönlich die Urkunden zu überreichen und ihnen seinen Respekt zu zollen: „Ich bin beeindruckt von der enormen Wissbegierde und Naturbegeisterung der Kinder. Wir brauchen junge Leute, die sich des Naturerbes bewusst sind und sich für dessen Erhalt stark machen."

 

"Wandelen met rangers" & "Randonner avec des gardes moniteurs"

Bild 1: Pünktlich zur Sommersaison bietet die Nationalparkverwaltung Eifel wöchentlich mehrsprachige Führungen an. Foto: M. Wetzel

Rangerführung "Vogelsang-Wollseifen-Route" jetzt auch in Niederländisch und Französisch

Schleiden-Gemünd, 28. Juli 2011. Pünktlich zur Feriensaison bietet die Nationalparkverwaltung Eifel nicht nur Rangertouren in Deutsch, sondern wöchentlich eine Führung in niederländischer und französischer Sprache an. Die dreistündigen Wanderungen mit Rangern und Waldführern beginnen immer sonntags am „Adlerhof" auf dem Gelände der ehemaligen NS-„Ordensburg" Vogelsang. Über den Neffgesbach geht es zur Wüstung Wollseifen, durch weite Wiesen zurück zum Forum Vogelsang. Die etwa 6,5 km lange Strecke mit einem steilen Anstieg ist für geländegängige Kinderwagen geeignet. Treffpunkt ist um 13 Uhr, die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich.

 

"Wildnis(t)räume" für das geplante Nationalparkzentrum in Vogelsang

Bild 1: Die Ausstellung soll in stimmungsvoller Atmosphäre Spannendes und Informatives aus dem Nationalpark vermitteln. Visualisierung: Triad Berlin Projekt GmbH

Berliner Kommunikationsagentur Triad verwirklicht interaktive Erlebnisausstellung

Schleiden-Gemünd/Berlin, 26. Juli 2011. Das Projektteam für den Aufbau des Nationalparkzentrums mit Erlebnisausstellung in Vogelsang steht nun offiziell fest: Die seit 1994 bestehende Triad Berlin Projekt GmbH als eine der führenden Kommunikationsagenturen Deutschlands hat sich mit einem interdisziplinär besetzten Team für die Umsetzung der „Wildnis(t)räume" qualifiziert. Triad realisiert somit das im Wettbewerb 2009 als standortgerecht und innovativ ausgewählte Gewinnerkonzept der Stauffenegger & Stutz GmbH aus Basel. Die Nationalparkverwaltung reiht sich ein in eine Liste teils internationaler Auftraggeber Triads, wie beispielsweise das chinesische Organisationskomitee der Shanghai World Expo 2010. Leiter der Nationalparkverwaltung Henning Walter freut sich: „Die langjährige Erfahrung der Triad GmbH in Sachen Ausstellungsinszenierung gepaart mit der fachlichen Unterstützung des Fachgebiets Nationalparkzentrum schafft die beste Voraussetzung, um einen einzigartigen und interaktiven Kommunikations- und Erlebnisraum im Nationalparkzentrum in Vogelsang zu verwirklichen."

 

"Wildnis" für Alle im Nationalpark Eifel

Bild 1: Ranger Sascha Wilden und die Gebärdensprach-Dolmetscherin Claudia Dubbelfeld bringen einer großen Gruppe gehörloser und hörender Wanderfreunde den Nationalpark näher. Foto: Nationalparkverwaltung

Fünf Rangerführungen in Gebärdensprache ermöglichen Menschen mit und ohne Behinderung ein gemeinsames Naturerleben

Schleiden-Gemünd, 14. Juli 2011. Das prächtige „Eifelgold" gab den thematischen Auftakt von fünf gebärdensprachlich begleiteten Rangerführungen durch den Nationalpark Eifel, die sich sowohl an schwerhörige, gehörlose als auch hörende Nationalpark-Gäste richten. Gemeinsam mit Ranger Sascha Wilden und Gebärdendolmetscherin Claudia Dubbelfeld durchwanderten Menschen mit und ohne Behinderung die Dreiborner Hochfläche und den in voller Blüte stehenden Ginster.

 

Anpfiff für pfiffige Torjäger im Nationalpark Eifel

Bild 1: Die Viertklässler der Grundschule Heimbach mit ihrer Lehrerin, den Nationalpark-Tor-Betreibern und Mitarbeitern der Nationalparkverwaltung als erste Torjäger im Nationalpark-Tor in Heimbach. Foto: Nationalparkverwaltung

Ein neues Quiz für jedes der fünf Nationalpark-Tor-Ausstellungen gibt Jung und Alt knifflige Rätsel auf

Heimbach, 12. Juli 2011. „Welche Spitznamen geben sich Wildkatze und Schwarzstorch im Hörspiel?", „Wie lautet das damalige Rezept zum Bibergericht in der Fastenzeit?" und „Welches Tier in der Sinnes-Bar hat das weichste Fell?" An insgesamt 40 Fragen können Naturfreunde jetzt ihr Wissen über die Ausstellungen in den fünf Nationalpark-Toren testen. Die Nationalparkverwaltung hat, pünktlich zur Frauen-Fußball-WM in Deutschland, für jedes Tor einen individuellen Fragebogen erarbeitet. Wer alle fünf lösen kann, hat Anspruch auf den Titel „Torjäger im Nationalpark Eifel". Den Anpfiff machte am heutigen Dienstag eine Grundschulklasse aus Heimbach. Gemeinsam grübelten die Viertklässler über den neun Aufgaben in der Ausstellung „Waldgeheimnisse" des Nationalpark-Tors in Heimbach.

 

Was ist denn hier los?

Bild 1: Teamwork zwischen den Fachgebieten der Nationalparkverwaltung: Dr. Andreas Pardey (rechts), Martina Höller (Mitte) und die drei Ranger der Holzbauwerkstatt Harald Grieff, Rainer Reinartz und Clemens Scory (v.l.n.r.). Foto: Nationalparkverwaltung

Neue Infoschilder im Nationalpark Eifel erklären aktuelle Entwicklungs- und Pflegemaßnahmen

Schleiden-Gemünd, 24. Juni 2011. Seit kurzem kann der Eifel Nationalpark-Besucher neben einzigartigen Naturlandschaften, Tieren und Pflanzen auch den „Aha-Effekt" erleben: die Nationalparkverwaltung stellt derzeit insgesamt 86 Infoschilder zu aktuellen Entwicklungs- und Pflegemaßnahmen im Schutzgebiet auf. Die Durchführung solcher Maßnahmen in einem Nationalpark scheint zunächst widersprüchlich, denn heißt es nicht „Natur Natur sein lassen?", also die Natur sich selbst überlassen? Gemeint ist jedoch Natur in ihrer ursprünglichen Form, Natur wie sie ohne menschliche Einflussnahme vorzufinden wäre.

 

Nationalpark Eifel Ranger - ausgezeichnet!

Bild 1: Teilnehmer und Verantwortliche freuen sich über den erfolgreichen Abschluss des ParcInterp-Kurses „Natur- und Kulturinterpretation". Foto: Nationalparkverwaltung

Neun Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung Eifel zu Natur- und Kulturinterpreten zertifiziert

Heimbach, 7. Juni 2011. Interpretation im anglo-amerikanischen Sprachraum bedeutet, Gegebenheiten in eine Sprache zu übertragen, die auch einem fremden Hörer verständlich ist. Dies war das Ziel des drei Wochen umfassenden ParcInterp-Grundkurses, den neun Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung nun erfolgreich abgeschlossen haben. Die frisch zertifizierten Naturinterpreten aus der Nationalparkwacht, des Jugendwaldheims Urft und der Wildniswerkstatt Düttling haben sich der Herausforderungen gestellt, zukünftig als „Brückenbauer" zwischen Naturphänomen und Besuchern tätig zu sein.

 

Stichprobeninventur im Nationalpark Eifel

Bild 1: Ranger der Nationalparkverwaltung, hier Christian Gehlen und Samuel Mücher, bringen an 1.700 Untersuchungspunkten Vermarkungsrohre an. Foto: H.-J. Spors

Dauerhaftes Gebietsmonitoring mit 1.700 Untersuchungspunkten

Schleiden-Gemünd, 24. Mai 2011. Im Nationalpark Eifel gilt der Grundsatz „Natur Natur sein lassen" bereits auf über der Hälfte des 110 Quadratkilometer großen Schutzgebiets. Auf der übrigen Fläche werden entweder befristet Maßnahmen zur Entwicklung von Laubwäldern oder dauerhaft Maßnahmen zur Erhaltung artenreicher Bergwiesen durchgeführt. Doch was genau geschieht, wenn sich der Mensch zurücknimmt oder gar nicht mehr einmischt? „Die Nationalparkverwaltung schafft nun im Rahmen des Gebietsmonitorings mit einer Permanenten Stichprobeninventur - kurz PSI - die Grundlage, um Fragen zur Veränderung der Vegetation besser beantworten zu können", so der Projektleiter Dr. Hans-Joachim Spors aus dem Fachgebiet Forschung und Dokumentation.

 

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