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Einzelne Tiere und Pflanzen im Nationalpark Eifel

Kurze Texte, Fotos und teilweise Geräusche zu einzelnen Tieren und Pflanzen. Klicken Sie auf ein Bild, um sie genauer kennen zu lernen:

[Foto einer Wildkatze][Foto eines Rothirschs][Foto eines Bibers][Foto eines Luchs]

[Foto eines Buchenwalds][Foto einer Narzissenwiese][Foto eines Schwarzstorchs][Foto eines Uhus]

[Foto einer Nilgans][Foto von zwei Großen Mausohrfledermäusen][Foto eines Feuersalamanders][Foto von Flussperlmuscheln]

Einen Überblick über alle gut 4.500 Tiere und Pflanzen, die Forscher im Nationalpark Eifel bereits nachgewiesen und gelistet haben, gibt die digitale Artenliste.

 

Die Wildkatze - scheuer "Eifeltiger" mit Platzbedürfnis

Die Wildkatze durchstreift am liebsten die naturnahen Laubwälder im Nationalpark Eifel. Foto: H. Grabe

Während die süße Hauskatze im Mehrfamilienhaus zur Not mit 50 Quadratmetern auskommt, braucht ihre wilde Schwester mindestens das 40.000-fache.

 

Der Rothirsch - das größte Tier der Eifel

Jedes Jahr wächst den Rothirschen ein neues, beeindruckendes Geweih. Foto: R. Dahmen

Der Rothirsch ist das größte Tier der Eifel. Im Nationalpark leben rund 1.000 Exemplare. Bei den Tieren handelt es sich damit um eines der bedeutendsten Rothirschvorkommen in Europa.

 

Der Biber - mit der Lizenz zum Fällen

Der Biber hat sich wieder erfolgreich in weiten Teilen der Eifel angesiedelt. Foto: H. Pieper

Eigentlich werden im Nationalpark keine Laubbäume mehr gefällt, weil sie zur natürlichen Vegetation der Eifel gehören. Der einzige, der auch heute noch die Erlaubnis dazu hat, ist der Biber.

 

Der Luchs - selten gesichteter Herumtreiber

Der Luchs genießt die Ruhezonen im Nationalpark Eifel auf einem sonnigen Platz im Schnee. Foto: H. Pieper

Eine große Raubkatze in der Eifel? Keine Sorge: Obwohl der Luchs ungefähr so groß ist wie ein Schäferhund, braucht der Mensch keine Angst vor ihm zu haben.

 

Die Buche - Herrscherin über die Eifeler Wälder

Herbstlicher Buchenwald im Nebel. Foto: C. Heer

Vor 2.000 Jahren war die Buche die Herrscherin über die Wälder der Eifel. Und sie wäre es wohl noch heute, wenn der Mensch ihr nicht immer stärker zu Leibe gerückt wäre.

 

Die Gelbe Wildnarzisse - Schönheit der südlichen Bachtäler

Blühende Narzissen im Wüstebachtal und in der Döppeskaul, mit vereinzelten Buschwindröschen. Foto: M. Wetzel

Im April und Anfang Mai verwandelt die Gelbe Wildnarzisse die Wiesen der Bachtäler in ein gelbes Blütenmeer.

 

Der Schwarzstorch - scheuer Waldbewohner

Der Schwarzstorch mag strukturreiche Laubwälder in der Nähe von Gewässern. Foto: H. Bach-Kolster

Sind Storche nicht eigentlich vor allem weiß? Ja, die Mehrheit schon. Aber neben dem Weißstorch gibt es in Mitteleuropa den seltenen Schwarzstorch.

 

Der Uhu - bärenstarker Lastenträger

In freier Wildbahn können Uhus ein maximales Lebensalter von 27 Jahren erreichen. Foto: R. Behlert

Der Uhu ist die größte lebende Eulenart. Er in der Lage, Tiere im Flug wegzutragen, die fast so schwer sind wie er selbst.

 

Die Nilgans - Neuling an Urft und Rur

Zwei Brutpaare der Nilgänse ziehen am Urftsee ihre Jungen groß. Foto: A. Trepte (www.photo-natur.de)

Die Nilgans ist ein Neozoon, also ein Tier, das hier ursprünglich nicht heimisch war. Sie ist erst 2005 in den Nationalpark Eifel eingewandert.

 

Das Große Mausohr - 40 Gramm schwerer Riese

Im Nationalpark Eifel leben 15 verschiedene Fledermausarten. Foto: M. Woike (www.wikipedia.org)

40 Gramm, also etwa acht Blätter Papier, sind nicht viel? Für eine Fledermaus schon. So viel wiegt das Große Mausohr.

 

Der Feuersalamander - Paradiesvogel unter den Amphibien

Der Feuersalamander ist nachtaktiv und nur schwer in den Laub- und Mischwäldern des Nationalparks Eifel zu beobachten. Foto: M. Linnenbach (www.wikipedia.org)

Was leuchtet denn da in auffälligem Gelb und Schwarz? Es ist der Feuersalamander, der Paradiesvogel unter den Amphibien.

 

Die Flussperlmuschel - Greis aus dem Flussbett

Die Flussperlmuschel ist heute stark vorm aussterben Bedroht. Foto: Dr. O. Niepagenkemper

Die Flussperlmuschel galt für NRW als ausgestorben. Vor einigen Jahren fanden Forscher überraschenderweise einige wenige Exemplare im Nationalparks und seiner Umgebung.

 
 



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