Nationalpark Eifel

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Das Klima in der Eifel

Das Klima im Nationalpark ist, hier am Westrand Deutschlands, gerade noch vom Einfluss des Atlantiks geprägt. Verhältnismäßig milde Winter und relativ kühle, niederschlagsreiche Sommer sind charakteristisch für diesen Einfluss.

Da unser Klima überwiegend von Westwinden beherrscht wird, regnet sich das meiste Wasser an den westlich gelegenen Hängen ab. Weniger Niederschlag bleibt für die östlich gelegenen Gebiete. Auch die Höhenlage spielt eine Rolle: Um höhere Bergrücken zu überwinden, muss die Luft höher steigen und kühlt stärker ab, entsprechend mehr Niederschlag entlässt sie beim Überqueren größerer Höhen.

Diese beiden Faktoren führen bereits auf der relativ kleinen Fläche des Nationalparks zu deutlichen Unterschieden in der Niederschlagsmenge. Im südwestlichen Teil des Nationalparks regnet es 1000-1200 Millimeter im Jahresmittel; im Bereich Heimbach (Nordosten) gibt es ca. 600-800 Millimeter Niederschlag.

Entsprechend verhält sich die mittlere Jahrestemperatur: sie liegt bei ca. 6,5° C auf den Hochlagen und bei 8° C in den tiefen Lagen. Die Vegetationsperiode im südlichen Teil auf den Hochlagen bei Wahlerscheid beträgt cirka 130 Tage; im nördlichen Teil bei Nideggen hingegen haben die Pflanzen durchschnittlich 30 Tage länger wärmere Temperaturen.
 
 



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