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Forschung und Monitoring

Die Forschung ist eine wichtige Aufgabe des Nationalparks Eifel, solange sie dem Naturschutz nicht entgegensteht. Fachleute erforschen, welche Tiere und Pflanzen im Nationalpark vorkommen und wie sich der Wald, Bäche und andere Ökosysteme entwickeln. Sie wissen Bescheid, wenn die Verwaltung irgendwo eingreifen oder jegliche Störung verhindern muss. Nur durch die Erkenntnisse und das Wissen der Forscher sind viele Tiere und Pflanzen im Nationalpark sicher. Ziel der Forscher ist es, die Erfahrungen aus dem Nationalpark anderswo einfließen zu lassen, so dass auch außerhalb der Grenzen von Schutzgebieten Natur und Mensch langfristig miteinander leben können.

Viele der fertigen Studien und Forschungsarbeiten rund um den Nationalpark sind zwar nicht im Buchhandel erhältlich, dafür aber in der Literaturdatenbank (derzeit in Überarbeitung!) des Fördervereins hinterlegt. Was dort noch nicht eingepflegt ist, finden Sie hier im Anhang. Geplante Arbeiten, für die die Forscher noch helfende Hände benötigen, sind unter „Praktika & Studienarbeiten“ beschrieben.

Erfahren Sie hier mehr über

  • den Kenntnisstand der Arten und Lebensräume
  • die virtuelle Dreiborner Hochfläche (Simulationsmodell "GraS")
  • die Kreuzkröte auf der Dreiborner Hochfläche
  • Konzept zur Besucherlenkung im Distrikt Wahlerscheid
  • Konzeption für große störungsarme Räume
  • Neophyten im Urfttal
 

Kenntnisstand der Arten und Lebensräume

Einige Tier- und Pflanzengruppen innerhalb der Nationalparkgrenzen sind den Forschern des Nationalparks bereits umfassend bekannt, während andere noch auf ihre Entdeckung warten. Eine Übersichtstabelle zum Kenntnisstand der Arten finden Sie hier: "Anzahl im Nationalpark Eifel nachgewiesener Arten (Stand November 2014) sowie der davon für BRD, NRW bzw. die Großlandschaft Eifel oder Rheinland als arealbedingt selten bzw. im Bestand gefährdete oder zurückgehende Arten in den Roten Liste BRD (1998, z. T. aktualisiert) und NRW (LANUV 2010) eingestuften Spezies inkl. der Vorwarnarten (Kategorien 0, 1, 2, 3, V, R, G). Quellen: verschiedene im Auftrag der Nationalparkverwaltung und der LÖBF/LANUV erstellte Gutachten unterschiedlicher Autoren sowie Erfassungen ehrenamtlicher Fachleute ergänzt durch aktuelle Daten; die Artenzahlen vieler Artengruppen stellen angesichts vorliegender Stichprobenuntersuchungen nur einen Zwischenstand dar.

Eine digitale Artenliste, die mehr als 7.600 Tiere und Pflanzen umfasst und teilweise mit Fotos und Tierstimmen hinterlegt ist, finden Sie hier.

 

Die virtuelle Dreiborner Hochfläche: Das Simulationsmodell "GraS"

Das Forschungsinstitut für Ökosystemanalyse und –bewertung gaiac (Aninstitut der RWTH Aachen) und das Institut für Umweltforschung der RWTH Aachen haben am Beispiel des ehemaligen Truppenübungsplatzes Vogelsang im Nationalpark Eifel ein Computer-Modell entwickelt, mit dessen Hilfe Landschaftsentwicklungen in Abhängigkeit von verschiedenen Nutzungen bis zu 100 Jahren simuliert werden können.

>> Weitere Informationen zum GraS-Modell 

Radiobeitrag "Grasland-Simulation: Nationalpark Eifel im Super-Computer"
Der Bayerische Rundfunk berichtete 2009 über das Forschungsprojekt. "Grasland-Simulation: Nationalpark Eifel im Super-Computer" heißt der Beitrag von Udo Tschimmel, der in der von Wolfgang Kasenbacher moderierten Sendung "Windows 7 - das Computermagazin" lief.

Audiodatei zum Thema:

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Grasland-Simulation: Die Dreiborner Hochfläche im Super-Computer
 
 

Studie zur Kreuzkröte auf der Dreiborner Hochfläche

Tanja Hahn hat Freilanduntersuchungen zu Amphibien auf dem ehemaligen Truppungsplatz Vogelsang im Nationalpark Eifel, unter besonderer Berücksichtigung der Kreuzkröte, durchgeführt. Unten finden Sie ihre Masterarbeit an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universtität Bonn von 2011.

 

Konzept zur Besucherlenkung im Distrikt Wahlerscheid

Anja Hesse hat ein Besucherlenkungskonzept für den Distrikt Wahlerscheid des Nationalparks Eifel entwickelt. Unten finden Sie ihre Diplomarbeit am Geographischen Institut der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universtität Bonn von 2004.

 

Konzeption für große störungsarme Räume

Im Auftrag der Nationalverwaltung Eifel haben die Biologische Station im Kreis Euskirchen und die Biologische Station im Kreis Düren eine Konzeption für große störungsarme Räume im Nationalpark Eifel erstellt. Es handelt sich dabei um Abgrenzungsvorschläge für Ruheräume auf Basis vorliegender Untersuchungen. Die im August 2005 erschienene Arbeit haben Dr. Lutz Dalbeck, Jonas Lovens und Julia Zehlius unter Mitarbeit von Manfred Trinzen und Henrike Körber erstellt.

 

Neophyten im Urfttal

Katrin Brewitt hat 2009 im Auftrag des Nationalparks ein Gutachten über die Neophyten im Urfttal erstellt. Die Arbeit mit dem Titel "Erfassung von Neophyten im Urfttal im Nationalpark Eifel und Vorschläge für ein Maßnahmenkonzept zum Umgang mit Neophyten im Nationalpark Eifel" ist eine Beurteilungsgrundlage für den Umgang mit gebietsfremden Pflanzen. Dem Gutachten liegt eine Erfassung der Neophyten im Bereich der Urft und eine Untersuchung zu den für die Besiedlung mit Neophyten ausschlaggebenden Standort- und Umweltfaktoren zugrunde. Es ist eine Entscheidungshilfe, ob Maßnahmen gegen einzelne Neophyten getroffen werden müssen oder nicht.

 
 



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