Nationalpark Eifel

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Praktika und Studienarbeiten

Sie möchten ein Praktikum oder eine Studienarbeit im oder über den Nationalpark Eifel machen? Dann melden Sie sich bitte bei der Nationalparkverwaltung Eifel.

Im Anschluss finden Sie mögliche Themen, die Interessenten im Rahmen einer Bachelor-, Diplom-, Master-, Examens- oder Doktorarbeit bearbeiten könnten. Bereits umgesetzte Arbeiten stehen in der Literaturdatenbank (derzeit in Überarbeitung!) und solange sie noch nicht eingepflegt sind, unter "Forschung". Dort erfahren Sie auch Interessantes zum Fachgebiet selbst.

Geplante Arbeitsschwerpunkte für Bachelor-, Diplom-, Master-, Examens- oder Doktorarbeiten sind:

 

Erstellung einer kommentierten Artenliste der Farn- und Blütenpflanzen des Nationalparks Eifel

Vorrangiges Ziel des Nationalparks Eifel ist der Schutz der Naturlandschaft sowie der für sie charakteristischen Tier-, Pilz- und Pflanzenarten. Darüber hinaus werden in der Managementzone des Nationalparks auf ca. 700 ha auch artenreiche Wiesen und Weiden als Kulturlandschaftsbiotope durch naturschutzausgerichtete landwirtschaftliche Nutzung erhalten und weiter entwickelt. Wichtig für die wissenschaftliche Forschung und die Effizienzkontrolle durchgeführter Maßnahmen ist die Ersterfassung des Artenbestandes zur Dokumentation des Ausgangszustandes.

 

Erfassung von Zikaden bzw. Wanzen im Hetzinger Wald

Wichtig für die wissenschaftliche Forschung und die Effizienzkontrolle durchgeführter Maßnahmen ist die Ersterfassung des Artenbestandes (Dokumentation des Ausgangszustandes). Zikaden und Wanzen sind weit verbreitete, methodisch leicht erfassbare, überwiegend gut bestimmbare und – in Deutschland – überschaubare Tiergruppen. Ihre Zusammensetzung kann zur ökologischen Beurteilung von Biotopen herangezogen werden. Zu beiden Artengruppen liegen bisher nur Erfassungsdaten aus den mittleren und südlichen Nationalparkteilgebieten vor. Der Hetzinger Wald weist aufgrund seiner Lage und Topografie teilweise andere Lebensbedingungen als das Restgebiet auf, weshalb u.a. auch andere Arten zu erwarten sind.

 

Erhebungen zur Biodiversität Höherer Pflanzenarten auf Grünland-Vertragsflächen im Norden und Süden des Nationalparks Eifel

Vorrangiges Ziel des Nationalparks Eifel ist neben dem Schutz der Naturlandschaft auch der  artenreicher Wiesen und Weiden als Kulturlandschaftsbiotope. In der Managementzone des Nationalparks werden auf ca. 700 ha diese  durch naturschutzausgerichtete landwirtschaftliche Nutzung erhalten und weiter entwickelt. Wichtig für die wissenschaftliche Forschung und die Effizienzkontrolle durchgeführter Maßnahmen ist die Ersterfassung der Biodiversität der Grünlandvegetation. Hierzu wurden 2014 erste Untersuchungen in Grünlandvertragsflächen auf der Dreiborner Hochfläche im Rahmen einer Bachelorarbeit durchgeführt. Vergleichbare Daten zu den z. T. besonders artenreichen Vertragsgrünlandflächen im Norden (Hetzinger Wald) und Süden (Dedenborn, Wahlerscheid) des Nationalparks Eifel liegen aber bisher nicht vor.

 

Kleinsäuger im Nationalpark Eifel

Der Nationalpark Eifel ist geprägt durch ausgedehnte Laub- und Nadelwälder, große zusammenhängende Offenlandflächen in Plateaulage und zahlreiche Fließgewässer. Hinzu kommen einzelne Stauteiche, eine Talsperre und Felskomplexe. Zum Arteninventar der Säugetiere liegen bisher genauere Daten zu den Fledermäusen sowie zu großen, unter das Jagdrecht fallenden Huftieren vor. Im Hinblick auf die Kleinsäugerfauna wurde 2014 auf der Dreiborner Hochfläche eine erste Untersuchung der Mäuse und Spitzmäuse im Rahmen einer Masterarbeit durchgeführt. Für das überwiegende Restgebiet liegen noch keine genaueren Informationen über Kleinsäuger vor.

 

Schneckenfauna unterschiedlicher Laubwaldstandorte sowie Waldentwicklungsstadien im Nationalpark Eifel

Zielvegetation des Nationalparks sind die naturnahen Laubmischwälder der potentiell natürlichen Vegetation. Während manche Bereiche seit langer Zeit durchgehend bewaldet waren, waren andere Teilbereiche seit Jahrhunderten für eine landwirtschaftliche Nutzung weitgehend gerodet und waldarm. Auch durchgehend bewaldete Flächen sind teilweise durch Einbringung nicht heimischer Baumarten naturfern bestockt. In der Prozessschutzzone des Nationalparks sollen sich auf allen diesen Flächen sowie auf früheren genutzten Grünlandflächen naturnahe Laubwaldbestände entwickeln. Diese Entwicklung muss wissenschaftlich dokumentiert und die durchgeführten Maßnahmen evaluiert werden. Als Indikatorartengruppe eignen sich besonders wenig mobile Arten wie Schnecken (Mollusca: Gastropoda).

 

Erfassung der FFH-Anhang IV-Art Haselmaus (Muscardinus avellanarius (Linnaeus, 1758)) sowie anderer Schlafmausarten im Nationalpark Eifel

Vorrangiges Ziel des Nationalparks Eifel ist der Schutz der Naturlandschaft sowie – nachgeordnet – artenreicher Kulturlandschaftsbiotope und der für sie charakteristischen Tier-, Pilz- und Pflanzenarten. Wichtig für die wissenschaftliche Forschung ist die Ersterfassung des Artenbestandes (Dokumentation des Ausgangszustandes). Der Haselmaus als Art des Anhangs IV der EU-FFH-Richtlinie kommt als typischer gehölzbewohnender Art dabei eine besondere Bedeutung zu. Zum Vorkommen der Haselmaus und anderer Arten der Schlafmäuse im Nationalpark liegen bisher nur unzureichende Zufallsbeobachtungen vor.

 

Beiträge zur Kulturgeschichte der Dreiborner Hochfläche

Ziel des Nationalparks Eifel ist der Schutz der Naturlandschaft sowie – nachgeordnet – artenreicher Kulturlandschaftsbiotope und der für sie charakteristischen Tier-, Pilz- und Pflanzenarten. Hierfür werden naturnahe Bereiche in den Prozessschutz entlassen, stark von früherer menschlicher Nutzung überformte Bereiche renaturiert sowie – in der Managementzone – Offenlandbiotope durch naturschutzorientierte Pflege bzw. Nutzung erhalten und weiterentwickelt. Die Dreiborner Hochfläche im Zentrum des Nationalparks ist mindestens seit 900 Jahren zunehmend intensiv landwirtschaftlich genutzt worden. Die Plateauflächen waren mindestens seit dem ausgehenden 18. Jh. vollständig waldfrei. Seit 1946 ist das Gebiet als Truppenübungsplatz aus der regulären land- und forstwirtschaftlichen Nutzung herausgenommen, durch Landwirte und Schäfer aber weiterhin großflächig für den Übungsbetrieb offengehalten worden.

 
 



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