Nationalpark Eifel

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Pressemitteilungen des Nationalparks Eifel

Willkommen auf der Presseseite des Nationalparks Eifel! Sie finden hier alle bisher erschienenen Pressemitteilungen seit Eröffnung des Schutzgebiets am 1. Januar 2004.

Presseverteiler

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Ansprechpartnerin für Presseanfragen ist Frau Simantke:

Annette Simantke
Wald und Holz NRW
Nationalparkforstamt Eifel
Pressestelle
Urftseesraße 30
53937 Schleiden 

Tel.: 02444.9510 57
Mobil: 0171.5870 941
Fax: 02444.9510 85

Email: simantke@nationalpark-eifel.de

 

Die Rückkehr des Wolfes nach NRW

NABU-Wanderausstellung "Die Rückkehr des Wolfes nach NRW" bis Ende März im Nationalpark-Zentrum Eifel in Vogelsang zu sehen

Düsseldorf/Schleiden. Er ist zurück in Deutschland –der Wolf. Nordrhein-Westfalen stattete er Stippvisiten ab, bei denen er alleine im letzten Jahr sieben Mal nachgewiesen wurde. Jetzt im Winter ist wieder mit erneuten Nachweisen zu rechnen, da Jungtiere nun verstärkt ihre Rudel verlassen. Ein potentielles Gebiet, das sie auf ihren Wanderungen durchstreifen können, ist der Nationalpark Eifel.

Die Nachweise durchziehender Wölfe sind Anlass, mit dem von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen geförderten Projekt „Die Rückkehr des Wolfes nach NRW“ des Naturschutzbundes (NABU) NRW über das Wildtier Wolf zu informieren. Kern des Projekts ist die vom NABU NRW gemeinsam mit NRW-Partnerzoos initiierte interaktive Wanderausstellung, die heute offiziell in der Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ des Nationalpark-Zentrums Eifel am Internationalen Platz Vogelsang eröffnet wurde. Während der Standzeit der Wolfsausstellung bis Ende März wird das Thema Wolf mit Sonderführungen durch die „Wildnis(t)räume“ begleitet.

„Hier in Nordrhein-Westfalen haben wir die einmalige Chance, die Menschen noch vor der dauerhaften Rückkehr des Beutegreifers in sein ursprüngliches Verbreitungsgebiet aufzuklären, Wissenslücken zu schließen und Vorurteile abzubauen. Nur so lässt sich die Akzeptanz für den Rückkehrer Wolf weiter steigern. Daher freuen wir uns sehr, dass wir mit der durch die Partnerzoos und weitere Ausstellungsorte wandernden Ausstellung zur Rückkehr des Wolfes nach NRW viele Menschen erreichen“, erklärte Josef Tumbrinck, Vorsitzender des NABU NRW. Vielfach sei das Wissen um das richtige Verhalten im Umgang mit dem Wolf, wie mit anderen Wildtieren auch, verloren gegangen. Dies gelte es wieder zu verbessern.

 

"Wildnis(t)räume" im Mondlicht

Nachts unterwegs in der Erlebnisausstellung im Nationalpark-Zentrum Eifel

Schleiden, den 08. Januar 2018. Im Licht des Mondes den Tieren des Nationalparks Eifel auf der Spur: Am Samstag, den 13. Januar führen Ranger des Nationalpark-Zentrums Eifel Kinder und ihre Familien durch die Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ bei Mondlicht. Start der spannenden Entdeckerreise ist um 16.45 Uhr bei Sonnenuntergang im Nationalpark-Zentrum in Vogelsang IP.

 

Veranstaltungskalender für 2018 ist da

Von Astronomie bis [zoom]ability: Die druckfrische Broschüre bietet Überblick über 740 begleitete Nationalpark-Angebote in 2018

Schleiden-Gemünd, den 22.12.2017. Kurz vor Weihnachten präsentiert die Nationalparkverwaltung Eifel den Veranstaltungskalender für 2018 – die Broschüre bietet dem Leser einen Überblick über mehr als 740 attraktive Nationalpark-Angebote im neuen Jahr. Sie steht Interessierten in allen Informationseinrichtungen des Nationalparks oder online kostenfrei zur Verfügung. Ob Groß oder Klein, auf eigene Faust oder mit Begleitung, mit oder ohne Behinderung, zu Fuß oder mit Kutsche, Boot oder Elektro-Rollstuhl: Auf 84 Seiten findet jeder Gast zu ihm passende Angebote – und das zu jeder Jahreszeit.

Erster Fotowettbewerb im Nationalpark Eifel

Winterliche Fotos einsenden und tolle Preise gewinnen!

Schleiden-Gemünd, den 18. Dezember 2017. Verschneite Landschaften, tiefgefrorene Details und stimmungsvolle Lichtsituationen: Der Winter bietet Fotografen eine Vielzahl an spannenden Motiven. Die Nationalparkverwaltung Eifel ruft zum Jahreswechsel Jugendliche und junge Erwachsene auf, zu Handy oder Kamera zu greifen und unter dem Motto „Wildnis im Schönheitsschlaf“ am ersten Fotowettbewerb im Nationalpark Eifel teilzunehmen. Es winken tolle Preise!

Umweltministerin Schulze Föcking zeichnet 46 Nationalpark-Schulen aus

Schleiden-Gemünd, 11. Dezember 2017. Umweltministerin Schulze Föcking: „Ich freue mich, 46 Schulen an insgesamt 54 Standorten heute ihr Zertifikat als Nationalpark-Schule Eifel überreichen zu können“  

Umweltministerin Christina Schulze Föcking hat heute im Kurhaus in Schleiden-Gemünd 46 Schulen von über 50 verschiedenen Standorten mit dem Zertifikat der Initiative “Nationalpark-Schulen Eifel“ ausgezeichnet. „Mit der Qualifizierung zur Nationalpark-Schule Eifel haben Schulen verschiedener Schulformen gezeigt, welche hohe Bedeutung der Nationalpark Eifel mittlerweile für die Menschen hier in der Region gewonnen hat. Sie haben den Nationalpark in ihr Schulprogramm aufgenommen und seine Themen fächerübergreifend bearbeitet“, freute sich Schulze Föcking über die hohe Identifikation mit dem Nationalpark.

Die vielfältigen Projekte zeigen, dass der Nationalpark Eifel ein idealer Lernort ist. Die Jahreszeiten, die Vielfalt und die Kreisläufe der Natur bieten immer wieder neue Erlebnisse und Möglichkeiten, sich mit Fragen der Nachhaltigkeit und Wildnisentwicklung zu beschäftigen. „Es ist faszinierend, mit wie viel Engagement und Einfallsreichtum die Nationalpark-Schulen diesen Fragen gefolgt sind“, sagte Schulze Föcking, die gemeinsam mit Schulministerin Yvonne Gebauer Schirmherrin der Initiative „Nationalpark-Schulen Eifel“ ist.

Erfolgreicher Testlauf für Nationalpark-Kitas

Ende der einjährigen Pilotphase markiert den Beginn eines neuen Angebotes für Kinder

Schleiden-Gemünd, den 6. Dezember 2017. Was mit den Nationalpark-Schulen schon seit 2009 erfolgreich läuft, soll nun auch für die Kleinsten ins Leben gerufen werden: Eine dauerhafte Partnerschaft zwischen dem Nationalpark Eifel und Kindertagesstätten in der Region. Draußen sein, mehr über den Nationalpark erfahren, aber auch die Natur in die Einrichtungen zu holen – all das ist Teil des Programms, das nun die ersten acht Kitas in einer einjährigen Probephase erfolgreich abgeschlossen haben. Eine kleine Feier auf dem Gelände der Umweltbildungseinrichtung Wildniswerkstatt Düttling markierte kürzlich das Ende des ersten „Testlaufs“ und damit gleichzeitig den Beginn des neuen Angebotes. Dieses wird fest in der Umweltbildungslandschaft des Nationalparks Eifel verankert und bietet Kitas die Möglichkeit einer Zertifizierung.

TV-Tipp für Freitag, 8. Dezember 20.15 Uhr in der ARD:

Eifelpraxis "Eine Frage des Muts" spielt im Wilden Kermeter im Nationalpark Eifel

Schleiden, den 4. Dezember 2017. Gute Nachrichten für alle, die sich mit den Geschichten und Helden der "Eifelpraxis" angefreundet haben: Am 8. Dezember strahlt die ARD im Ersten um 20.15 Uhr die 4. Folge der Eifelpraxis unter dem Titel „Eine Frage des Muts“ aus. Dieses Mal setzt Vera Mundt ihren Job aufs Spiel, weil sie sich im Barrierefreien Naturerlebnisraum Wilder Kermeter im Nationalpark Eifel um Rangerin Hanna (Jytte-Merle Böhrnsen) kümmert, die sie zu einer notwendigen Augenoperation überreden will.

An drei Tagen war das Team der UFA-Fiction Produktion vor Ort und drehte auf dem Rastplatz Kermeter sowie auf den ersten 200 Metern des barrierefreien Naturerkundungspfades „Der Wilde Weg“ zahlreiche Szenen zu der beliebten Eifelserie.

 

Neue Kriterien für Nationalpark-Gastgeber bürgen für hohen Standard

Bereits 10 neue Betriebe aus der Nationalparkregion möchten sich zertifizieren lassen

Schleiden-Gemünd, den 24. November 2017. Insgesamt 39 Unterkunfts- und Gastronomiebetriebe in der Nationalparkregion Eifel tragen derzeit das Markenzeichen „Gastgeber Nationalpark Eifel“. Rund um das Großschutzgebiet finden Besucher des Nationalparks dort nicht nur gemütliche Unterkünfte und regionale Speisen, sondern auch Tipps und Informationen zum Schutzgebiet. Jetzt gibt es einen neuen Satz Kriterien zur Zertifizierung, die auch in Zukunft für einen hohen Standard sorgen. Auf der jüngsten Vollversammlung der Angebotsgruppe gab es eine aktuelle Broschüre mit den neuen Kriterien.

Seit 2006 lassen sich Unterkunfts- und Gastronomiebetriebe in der Nationalparkregion zu Gastgebern Nationalpark Eifel zertifizieren. Hierzu nehmen die Betriebe an Schulungen und Exkursionen durch den Nationalpark teil. Als Nationalpark-Gastgeber informieren sie ihre Gäste über das Großschutzgebiet und beteiligen sich aktiv in der Angebotsgruppe Gastgeber Nationalpark Eifel. Vor allem aber fühlen sie sich der Nationalpark-Philosophie besonders verbunden. Zu den Gastgebern gehören unter anderem Hotels, Restaurants, Ferienwohnungen und Campingplätze. „Wir haben durch diese Partnerschaft schon stark profitiert, vor allem durch die Entwicklung erfolgreicher Angebote wie des Wildnis-Trails. Auf der anderen Seite informieren wir gerne unsere Gäste zu allen Fragen rund um den Nationalpark Eifel", so die engagierte Nationalpark-Gastgeberin erster Stunde und Sprecherin der Angebotsgruppe Marion Müller. 

Trüffelhund Jule spürt 15 Arten bei Einsatz im Nationalpark Eifel auf

Pilze sind von großer Bedeutung für das Ökosystem Wald

Schleiden, den 3. November 2017. Sie heißen Gemeine Balsamtrüffel, Gerberei-Schwärzling oder Pappel-Grünling, sind schleimig, duftend oder einfach nur unauffällig. Manche leben wie die Trüffel stets im Verborgenen unter der Erdoberfläche. Andere schieben ihre Fruchtkörper aus dem Waldboden. Den meisten Naturliebhabern bekannt sind unter den Pilzen nur schmackhafte Hutpilze wie Marone, Steinpilz und Pfifferling, bei Gourmets die Schwarze oder die Weiße Trüffel. Im September war wieder Pilzinventur im Nationalpark Eifel und erstmals half dieses Jahr ein Trüffelhund bei der Suche.

Im Nationalpark Eifel ist das Sammeln von Pilzen verboten. Dort stehen - wie die Pflanzen und Tiere - auch alle Pilze unter strengem Schutz. Denn Pilze spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem Wald. Nur Wissenschaftler dürfen hier mit Ausnahmegenehmigungen auf Pilzsuche gehen, um den Artenbestand zu erfassen. Inzwischen sind über 1.880 Pilzarten im Nationalpark Eifel kartiert worden. Davon stehen 401 als bestandsgefährdet auf den Roten Listen oder gelten als Neufunde für NRW, manche gar deutschlandweit. Damit kann sich der Nationalpark Eifel unter den Großschutzgebieten Deutschlands sehen lassen.

Die bemerkenswertesten Arten befinden sich in den Wäldern oder auch in Grünland. „Ein Fund im Nationalpark wurde hier sogar erstmals als neue Art beschrieben, der Becherling Micropeziza zottoi“, so Dr. Lothar Krieglsteiner, der zum wiederholten Mal im Auftrag der Nationalparkverwaltung Eifel auf Pilzsuche geht. Der Biologe aus Schwäbisch-Gemünd zählt zu den gefragtesten Pilzexperten Deutschlands. Er kartierte bereits die Pilzvorkommen zahlreicher Schutzgebiete.

Dieses Jahr hat er in die Eifel Verstärkung mitgebracht, um auch die im Boden verborgen lebenden Trüffelpilze finden zu können. Jule heißt die ausgebildete Trüffelkennerin auf vier Beinen. Sabine Hörnicke, geprüfte Trüffelberaterin aus Niederkassel, hat ihre elfjährige Hündin für die Suche nach den sonst schwer auffindbaren Pilzen ausgebildet. Die erfahrene Jule erschnuppert gemeinsam mit ihrer jungen Partnerin Millie die geruchsintensiven, zum Teil wie Bodenkrümel aussehenden Trüffel im Untergrund.

Kuckuck, Marder & Co. - Klimawandel im Zentrum

Sonderführungen durch die Erlebnisausstellung "Wildnis(t)räume" im Nationalpark-Zentrum Eifel zur UN-Klimakonferenz in Bonn

Schleiden-Vogelsang, den 27. Oktober 2017. Warum hat der Kuckuck plötzlich ein Terminproblem? Wird der Admiral zum Stubenhocker?  Und was tut der Baummarder wenn die Verwandtschaft klopft? Anlässlich der UN-Klimakonferenz in Bonn bietet das Nationalpark-Zentrum Eifel  eine Sonderführung durch die Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ an und gibt Antworten auf die Fragen zu dem veränderten Verhalten einiger Tiere.

Tiere und Pflanzen passen sich dem geänderten Klima an. Die einen profitieren davon, für die  anderen wird es schwerer. Was ändert sich in der Natur der Eifel durch den Klimawandel? Die im November in Bonn stattfindende Weltklimakonferenz ist ein guter Anlass, um sich bei einer Führung durch die Erlebnisausstellung "Wildnis(t)räume" auch über den Klimawandel zu informieren.

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