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Pressemitteilungen des Nationalparks Eifel

Willkommen auf der Presseseite des Nationalparks Eifel! Sie finden hier alle bisher erschienenen Pressemitteilungen seit Eröffnung des Schutzgebiets am 1. Januar 2004.

Presseverteiler

Sie möchten direkt über Neuigkeiten aus dem Nationalpark informiert werden? Füllen Sie dazu einfach das unten anhängende Formular aus und schicken es ab, um in den Presseverteiler aufgenommen zu werden.

Ansprechpartnerin für Presseanfragen ist Frau Simantke:

Annette Simantke
Wald und Holz NRW
Nationalparkforstamt Eifel
Pressestelle
Urftseesraße 30
53937 Schleiden 

Tel.: 02444.9510 57
Mobil: 0171.5870 941
Fax: 02444.9510 85

Email: simantke@nationalpark-eifel.de

 

Bunte Blätter, Brunft & Co. - Herbst im Zentrum

Ausflugstipp für die Familie: herbstliche Erkundungstour durch die "Wildnis(t)räume"

Schleiden-Vogelsang, den 11. September 2018. Warum verfärben sich die Buchenblätter?  Wieso röhrt der Hirsch und warum fliegen jetzt viele Vögel in den Süden? Was passiert, wenn im Nationalpark Eifel der Herbst beginnt? Antworten finden Groß und Klein bei der Herbst-Erkundungstour durch die Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ im Nationalpark–Zentrum Eifel.

Diese Erkundungstour findet speziell in der Zeit vom 15.09. bis zum 28.10.2018 jeweils samstags, sonn- und feiertags um 14 Uhr ohne Voranmeldung statt. Im Anschluss an die Erkundungstour wird eine Eule gebastelt, die jeder mit nach Hause nehmen kann.

Die 2.000 Quadratmeter große Erlebnisausstellung mit über 50 Tast-Installationen, Modellen und Tierpräparaten regt zum Staunen, Entdecken, Mitmachen und Träumen an. Die gesamte Ausstellung ist barrierefrei erlebbar, mehrsprachig und auch für seh- und hörbehinderte Gäste attraktiv. Sie ist täglich von 10-17 Uhr geöffnet. Neben Gruppenangeboten werden dort auch geführte Erkundungstouren angeboten – diese finden täglich um 14 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen um 11 und 14 Uhr statt. Weitere Informationen unter: www.nationalparkzentrum-eifel.de

 

 

WILDE EIFEL - Grünes Herz im Westen

Nationalpark Eifel - Preview im Filmforum Museum Ludwig am Mittwoch

Schleiden/Köln, den 10. September 2018. Aufregende und spektakuläre Landschafts- und Tieraufnahmen aus dem Nationalpark Eifel erwarten den Zuschauer bei dem neuen Dokumentarfilm „Wilde Eifel“.  Nach anderthalb Jahren Drehzeit wird die Dokumentation nun erstmals mit einer Preview im Museum Ludwig in Köln dem Publikum präsentiert. In 90 Minuten geht die Reise durch das grüne Herz des Westens.

Mittwoch 12. September, 20:00 Uhr

Filmforum im Museum Ludwig, Bischofsgartenstr. 1, 50667 Köln.

Im Rampenlicht des Films von Regisseur Herbert Ostwald stehen nicht nur prominente Bewohner der Eifel wie Rothirsch, Uhu, Biber oder Luchs. Auch weniger auffällige Tiere wie Perlmuscheln, Edelkrebse, Fledermäuse und Rotmilane werden zu Hauptdarstellern. Kaum ein anderes Gebiet in Nordrhein-Westfalen bietet eine so ungewöhnliche Naturbühne für eine Vielzahl von Arten wie die Eifel. Herzstück der wilden Eifel ist der erste und bislang einzige Nationalpark Nordrhein-Westfalens.

Zwei Ranger begleiteten das Filmteam während der Dreharbeiten durch den Nationalpark Eifel.

 

 

Als der heutige Nationalpark noch 2.000 Meter unter dem Meer lag

Reise in die erdgeschichtliche Vergangenheit: Wanderung mit Geologen und Nationalpark-Ranger am Tag des Geotops

Schleiden-Gemünd/Krefeld, den 10.09.2018. Einmal im Jahr lädt der Geologische Dienst NRW zusam-men mit der Nationalparkverwaltung Eifel zum Tag des Geotops zu einer besonderen und kostenfreien Wanderung ein. Dieses Jahr findet die Führung am 16. September am Rursee statt: An der Seite eines Geologen und eines Nationalpark-Rangers erfahren Gäste mehr über die Erd- und Landschaftsgeschich-te - also darüber, wie sich der heutige Nationalpark geologisch entwickelt hat.

 

Lernen auf Augenhöhe: Ranger deutscher Schutzgebiete zu Gast im Nationalpark Eifel

Von Rangern für Ranger - Barrierefreies Naturerleben im Fokus der Weiterbildung

Schleiden, den 7. September 2018. Unter dem Motto „Train the Trainer“ lernen Ranger aus den deutschen Großschutzgebieten aus den Erfahrungen ihrer Kollegen: Diese Woche sind 20 Ranger, unter anderem aus den nördlichen Wattenmeer-Nationalparken, Schwarzwald und Bayerischer Wald  in den Nationalpark Eifel gekommen, um sich zum Thema barrierefreies Naturerleben zu schulen. Dafür hat sich der Nationalpark Eifel ein Alleinstellungsmerkmal erarbeitet, von dem nun andere profitieren können.

Auf dem Programm stehen neben dem Kennenlernen des Konzeptes und der Philosophie des barrierefreien Naturerlebens für Alle im Nationalpark Eifel, auch die barrierefreien Einrichtungen wie die große Erlebnisausstellung „Wildnisträume“ und der Naturerkundungspfad „Der Wilde Weg“ im barrierefreien Naturerlebnisraum Wilder Kermeter. Besonders spannend fanden die insgesamt 20 Teilnehmenden die Selbsterfahrungsaktionen mit Blinden-Langstock, Rollstuhl oder Simulationsbrillen für verschiedene Sehbehinderungen.

 

Freiwillige mit dem Bergwaldprojekt im Einsatz für naturnahe Buchenwälder im Nationalpark Eifel

Würzburg / Schleiden-Gemünd, 31. August 2018 Bis heute ist das Bergwaldprojekt e.V. erneut im Nationalpark Eifel im Einsatz. Fast 20 freiwillige Naturinteressierte aus ganz Deutschland helfen in den Wäldern und im Offenland des Nationalparks bei verschiedenen Naturschutzarbeiten und möchten das Ökosystem Buchenwald näher kennenlernen. Ziele der Einsatzwoche sind, vor Ort einen konkreten Beitrag zur Verbesserung der ökologischen Situation zu leisten und die Teilnehmenden auch über die Projektwoche hinaus für eine nachhaltige Lebensweise zu sensibilisieren.

Unter der Anleitung von Projektleiterin Nana Schleißing vom Bergwaldprojekt und unter der Regie von Gabriela Geitz, vom Fachgebiet Biotop- und Wildtiermanagement in der Nationalparkverwaltung Eifel, mähen die Freiwilligen Feuchtwiesen, bauen nicht mehr benötigte Kulturgatter ab, die einst zum Schutz heranwachsender Bäume dienten und entfernen die standortfremde und invasive Art Spätblühende Traubenkirsche. Neben der praktischen Arbeit besteht das Programm auch aus einer Exkursion, um die dynamischen Abläufe innerhalb des Waldes und deren Bedeutung besser zu verstehen sowie die sukzessiv natürlichen Abläufe in einem Nationalpark näher zu beleuchten.

 

Nationalpark Eifel mit Wildnis-Trail auf der Tour Natur in Düsseldorf

Vom 31. August bis 2. September auf Deutschlands größter Wander- und Trekkingmesse

Schleiden-Gemünd/Düsseldorf, den 30. August 2018. Was erwartet Besucher im Nationalpark Eifel? Naturerleben mit allen Sinnen und das Eintauchen in die entstehende Waldwildnis. Wie? Das erfahren Besucher vom 31. August bis 2. September auf der Messe für Wandern und Trekking „Tour Natur“ in Düsseldorf am Stand des Nationalparks Eifel.

Der Nationalpark ist dieses Jahr wieder auf der Tour Natur vertreten, wo sich mehr als 5.000 Wanderdestinationen präsentieren. Sie widmet sich den Themen Ausrüstung, Beratung, Wanderregionen und Wanderwege und bietet eine interessante Mischung aus Aktionen, Sonderthemen und Fachprogramm.

Passend zum Motto „Wald-Wasser-Wildnis“ ist der Nationalpark-Stand naturnah und mit Liebe zum Detail gestaltet. Die Naturholzmöbel und eine Sinnesliege in Buchenblattform laden zum Verweilen ein, im Hintergrund springt die Wildkatze aus dem Buchenwald. In Halle 6, Stand F19 informieren Ranger der Nationalparkverwaltung Eifel  über das einzige Großschutzgebiet dieser Art in Nordrhein-Westfalen.

 

 

 

Besucherzentrum von Vogelsang IP, "Wildnis(t)räume" und "Bestimmung: Herrenmensch" erhalten hohe Auszeichnung für Barrierefreiheit

Schleiden-Vogelsang, 15. August 2018. Menschen mit unterschiedlichsten Einschränkungen können das Besucherzentrum in Vogelsang IP mitten im Nationalpark Eifel, die Nationalpark-Ausstellung „Wildnis(t)räume“ sowie die Dauerausstellung der NS-Dokumentation Vogelsang „Bestimmung: Herrenmensch“ nun auch offiziell barrierefrei erleben. Die Einrichtungen erhielten heute durch Dr. Heike Döll-König, Geschäftsführerin von Tourismus NRW e.V., das Zertifikat für Barrierefreiheit durch „Reisen für Alle“.

„Diese drei Angebote des Nationalparks und von Vogelsang IP haben bei der Auszeichnung ein sehr gutes Ergebnis erzielt und stehen damit allen Zielgruppen offen. Als Ausflugsziel mit rund 270.000 Besuchern im Jahr, finden hier alle Gäste eine einmalige  Kombination unterschiedlicher Angebote, so dass sie hier gemeinsam Ferien und Freizeit verbringen können. Damit ist ein Vorzeigeort für das Thema „Reisen für Alle“ entstanden, der bundesweit Beispielcharakter hat“, freut sich Döll-König bei der Urkundenübergabe. Für Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen bedeutet das eine verlässliche Information über die von unabhängigen Experten geprüfte Barrierefreiheit.

 

 

 

Ferienspiele mit Ranger im Nationalpark-Zentrum Eifel: Wildnis aus Wasser und Wald

Foto: Dominik Ketz

Ferienspaß für Kinder rund um die Erlebnisausstellung "Wildnis(t)räume"

Schleiden-Vogelsang, den 2. August  2018. Alle Wildnisfreunde zwischen 8 und 14 Jahren sind herzlich eingeladen, jeden Mittwoch in den Sommerferien an einer speziellen Ferien-Aktion zur Ausstellung „Wildnis(t)räume“ des Nationalpark-Zentrums Eifel in Vogelsang IP teilzunehmen.

Gemeinsam mit einem Ranger geht es auf Entdeckungstour: Dabei erfahren die Teilnehmer bei gemeinschaftlichen Aktionen spielerisch und kreativ wie wichtig Wasser und Wald für die Wildnis im Nationalpark Eifel sind. „Wir werden uns in die einzelnen Bestandteile eines Baumes verwandeln, finden heraus wie sich so ein umstürzender Baum fühlt und welche  Fähigkeiten Tiere brauchen, um in der Wildnis  überleben zu können“, verspricht Ranger Klaus Leyendecker spannende Momente. 

Anschließend erkundet die Feriengruppe die Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ mit ihren über 50 Tast-Installationen, Modellen und Tierpräparaten. Um 11 Uhr geht es los. Treffpunkt ist im Besucherzentrum in Vogelsang. Von dort startet die Ferien-Exkursion nach Draußen zu den Outdoor- Aktionen. Gegen 15.30 Uhr endet die Ferientour. 

 

 

 

Bäche, Buche, Eidechse & Co - Sommer im Zentrum

Foto: Dominik Ketz

Mit der Familie auf sommerlicher Erkundungstour im Nationalpark-Zentrum Eifel

Schleiden-Vogelsang, den 06. Juli 2018. Wer ist im kühlen Bachlauf unterwegs? Warum ist es im Buchenwald immer angenehm kühl und was macht die Mauereidechse auf dem heißen Schiefer? Mit anderen Worten: Was passiert, wenn es im Nationalpark Eifel Sommer wird? Antworten finden Groß und Klein bei der Sommer-Erkundungstour durch die Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“ im Nationalpark-Zentrum Eifel. Im Anschluss an die Erkundungstour findet noch eine Bastelstunde statt, bei der die jungen Besucher kreativ werden können.

 

Erster Nachweis in NRW: Familie Brillengrasmücke lebt im Nationalpark Eifel

Zahlen, Fakten, spannende Ereignisse - Leistungsbericht 2017 ist da. Über 10.000 Tier- und Pflanzenarten im NRWs Nationalpark erfasst

Schleiden-Vogelsang, den 03. Juli 2018. „In 2017 wurde die Grenze von 10.000 erfassten Tier- und Pflanzenarten im Nationalpark Eifel erreicht. Darunter mehr als 2.300 Arten, die gefährdet sind“, so präsentierte der Leiter der Nationalparkverwaltung Eifel, Dr. Michael Röös, den neuen Leistungsbericht 2017 zur Jahrespressekonferenz. Dieser enthält neben der Artenerfassung weitere Bündel an spannenden Zahlen, Daten und Fakten aus vielen Bereichen der Nationalparkarbeit. Das Highlight: Die extrem seltene Brillengrasmücke lebt auf der Dreiborner Hochfläche, es ist der erste Nachweis des Mittelmeervogels für NRW. Weitere Neuigkeiten gab es aus der Umweltbildung zu berichten: Mit der Einführung von Nationalpark-Kitas entstand im Fachgebiet Umweltbildung eine neue Kooperation und das Nationalpark-Zentrum Eifel testete 2017 erstmals seine neu entwickelten Schulklassenprogramme für die Erlebnisausstellung „Wildnis(t)räume“.

10.050 Tier-und Pflanzenarten zählten die Forscher zum Stichtag des 31.12.2017. Hinter diesem  Zwischenstand der erfassten Artenvielfalt stecken unendlich viel Stunden der Kartierung, Bestimmung, Einordnung und Dokumentation der gefundenen Arten. Mit Hilfe zahlreicher haupt- und ehrenamtlicher Experten gelang es, sich einen Überblick über die vorkommenden Pilze, Pflanzen und der Tiere zu verschaffen.

„Für uns ist die Brillengrasmücke die Art des Jahres 2017. Im vergangenen Jahr konnte erstmals für Mitteleuropa ein Brutnachweis dieser Vogelart, die eigentlich im Mittelmeerraum lebt, erbracht werden“, gibt Sönke Twietmeyer vom Fachgebiet Forschung und Dokumentation bekannt. Die Elterntiere zogen auf der Dreiborner Hochfläche fünf Jungvögel auf. Herausragend sei zudem der in NRW vom Aussterben bedrohte Wendehals, der mit mehr als acht Brutpaaren im Nationalpark lebt. Er zählt zu den sieben im Nationalpark Eifel vorkommenden Spechtarten.

Die weitaus artenreichste Gruppe der 10.050 Arten ist mit über 50 Prozent die der Insekten, vor allem Käfer, Schmetterlinge, Haut- und Zweiflügler.Wichtiger als die hohe Zahl ist jedoch die Bedeutung der Arten. So gibt es besonders viele nach der Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Richtlinie (Anhang 2 und 4) geschützte Arten, die von hoher Bedeutung sind, darunter: Wildkatze, Biber, viele Fledermausarten, Mauereidechse, Schlingnatter, Kreuzkröte, Nördlicher Kammmolch und Blauschillernder Feuerfalter.

Vor allem die Fledermäuse sind wichtige Indikatoren für die Qualität eines Waldes. In den ersten Jahren nach Nationalparkgründung wurde diese Tierart intensiv untersucht und 2017 wieder aufgenommen. „Besonders freute uns bei der Wiederaufnahme der Fledermausuntersuchungen, dass wir einen alten Bekannten wieder getroffen haben. Mausohrmännchen X78766 hatten wir im Gründungsjahr 2004 gefangen und beringt. Jetzt ging die Fledermaus wieder ins Netz und ist schon über 15 Jahre alt!“, berichtet der Biogeograph Twietmeyer fasziniert. Fledermäuse können im Vergleich zu anderen Kleinsäugern enorm alt werden.

 

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