Herzlich willkommen im Nationalpark Eifel!
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Inmitten einer Landschaft aus WALD und WASSER ist im Nationalpark Eifel die Faszination WILDNIS hautnah erlebbar. Denn in dem 65 Kilometer südwestlich von Köln gelegenen Großschutzgebiet findet die Natur wieder in ihren eigenen Kreislauf aus Werden und Vergehen zurück. Auf einer Fläche von ungefähr 110 Quadratkilometern, das entspricht etwa 17.000 Fußballfeldern, heißt das Motto "Natur Natur sein lassen", wie in allen Nationalparks weltweit.
Entdecken Sie die Urwälder von morgen. Hier leben Wildkatzen, Schwarzstörche und rund 1.000 weitere bedrohte Tier- und Pflanzenarten, die Forscher bereits im Nationalpark nachgewiesen haben. Genießen Sie einmalige Ausblicke auf die Talsperren Rur-, Ober- und Urftsee. Entspannen Sie, während Sie zum Beispiel auf dem Wildnis-Trail durch romantische Bachtäler und beeindruckende Buchenwälder wandern. Im Frühjahr begrüßen Sie Blütenteppiche Gelber Wildnarzissen. Die Dreiborner Hochfläche rund um Vogelsang erstrahlt nicht nur zur Ginsterblüte. Im Herbst ist die Hirschbrunft ein besonderes Erlebnis, im Winter lassen sich Tierspuren besonders gut entdecken.
Fast jeden Tag des Jahres können Sie sich Rangern anschließen - kostenlos und ohne Anmeldung. WaldführerInnen sind für individuelle Wanderungen buchbar. Einen Überblick geben der digitale Veranstaltungskalender und die Broschüren, die Sie herunterladen oder bestellen können. Aktuelle Hinweise finden Sie weiter unten auf dieser Seite. Das Personal der Nationalpark-Tore berät Sie gern persönlich. Diese Informationshäuser sind der beste Startpunkt für Ihren Besuch. Mit Hilfe der Nationalpark-Karte können Sie sich einen Überblick über Ranger-Treffpunkte, Nationalpark-Tore, Buslinien und alle anderen wichtigen Anlaufstellen im Nationalpark verschaffen.
Viel Spaß wünscht Ihnen
Ihre Nationalparkverwaltung Eifel
Erlebnistipp am Samstag: "Gehölze im Winter"
Ranger-Themenführung durch den Hetzinger Wald
Wer lernen möchte, Baumarten nur anhand von Rinde und Knospen zu unterscheiden, sollte sich die erste saisonale Thementour der Ranger am kommenden Samstag, 28. Januar, nicht entgehen lassen. Die drei- bis vierstündige Wanderung ist für ältere Menschen und Kinder geeignet, jedoch nicht für Kinderwagen. Da die Führung auch den Tastsinn anspricht, ist die Tour außerdem besonders attraktiv für blinde und sehbehinderte Wanderer mit Begleitperson. Treffpunkt ist um 11 Uhr am Parkplatz Scheidbaum bei Nideggen-Schmidt.
Erstmalig Untersuchung von Zikaden im Nationalpark Eifel
200 Arten nachgewiesen, davon eine vom Aussterben bedrohte
2011 wurden erstmalig Zikaden im Nationalpark Eifel untersucht. Dr. Herbert Nickel von der Universität Göttingen, einer der führenden Zikadenforscher Deutschlands, hat 200 Arten dieser kleinen, an Pflanzen saugenden Insekten nachgewiesen. Fast ein Viertel davon ist in der Roten Liste Deutschlands als gefährdet eingestuft. Die Arguszikade (Sardius argus, siehe Foto) ist sogar vom Aussterben bedroht. Insgesamt beschreibt Dr. Nickel den Nationalpark Eifel als ausgesprochen reich an Arten aus sehr verschiedenartigen ökologischen Gruppen und reich an gefährdeten Arten. Gerade die Extremstandorte wie Moore und felsreiche, warmtrockene Wälder erweisen sich als unbedingt schutzwürdige Lebensräume. Aktuell sind insgesamt 6.228 Arten im Nationalpark Eifel nachgewiesen, davon 1.455 in der Roten Liste.
Frühlingserwachen 2012 in der Erlebnisregion Nationalpark Eifel
Erleben Sie vom 13. bis 29. April 2012 das Frühlingserwachen im und um den Nationalpark Eifel. Die zertifizierten Gastronomie- und Unterkunftsbetriebe des Nationalparks haben für Sie ein rundum frühlingshaftes Programm mit geführten Wanderungen, regionalen Köstlichkeiten und Rundum-Wohlfühl-Arrangements kreiert. Die Auswahl reicht von einer Wanderung mit "Atempausen" in fachkundiger Waldführer-Begleitung, einem Wildnarzissenurlaub mit E-Bike-Tour bis hin zu einem Entspannungsurlaub im Naturstammhaus oder auf einem idyllischen Campingplatz.
Filmtipp: Die Nationalpark-Wildnis nach Kyrill in der WDR-Lokalzeit
Vor fünf Jahren wütete Orkan Kyrill und forderte allein in NRW sechs Todesopfer und 150 Verletzte. Ganze Wälder waren nach dem Sturm kahl rasiert - auch die Fichtenwälder im Nationalpark hatte es erwischt. Die Nationalparkverwaltung hat in den Verwüstungen eine Chance gesehen: "Kyrill hat uns im Nationalpark ein Stückchen mehr Wildnis beschert. Hier soll die Natur selbst sehen, was sie daraus macht," so Gerd Ahnert von der Nationalparkverwaltung im Interview mit der WDR-Lokalzeit Aachen.
Fichten sollen einer heimischen Pflanzenwelt Platz machen
Aktuell können Wanderer im Nationalpark die Entnahme von Fichten entlang von Bachläufen beobachten. Auch am Sauerbach auf der Dreiborner Hochfläche haben Baumfällungen begonnen. Diese Renaturierungsmaßnahmen sollen die Laubwälder im Nationalpark fördern und finden im Rahmen des von der Europäischen Union und dem Land Nordrhein-Westfalen geförderten Projektes „Wald - Wasser - Wildnis" statt.
Was ist denn hier los? Ranger Sascha zum Schicksal der Douglasien
Dezember 2011. "Was ist denn hier los?" lautet die Frage vieler Nationalparkbesucher, wenn sie einem Ranger begegnen. Deshalb haben die Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung Eifel schon vor einigen Monaten auf die am häufigsten gestellten Fragen reagiert. „Was ist denn hier los?" lautet auch die Überschrift der Schilder an verschiedenen Stellen im Nationalpark, wo wir mit bestimmten Maßnahmen noch in die Natur eingreifen müssen. Danach erst können wir sie, gemäß des Nationalparkmottos „Natur Natur sein lassen", sich selbst überlassen.

































