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26.05.2006

Besucher-Befragung im Nationalpark Eifel, 26. Mai 2006

12 Prozent "Neukunden"

„Zwölf Prozent der Interviewteilnehmer kannten das Gebiet vor Gründung des Nationalparks nicht aus persönlichen Erfahrungen. Bei diesen Personen handelt es sich um echte Neukunden“, so Prof. Dr. Claudia Erdmann, Leiterin des Studienschwerpunktes Tourismus am Geographischen Institut. An sieben Sonntagen von Frühsommer bis Herbst vergangenen Jahres führten Studierende die Befragung im Auftrag des Nationalparkforstamtes Eifel durch. Gleichzeitig ließ die Eifel Tourismus (ET) GmbH zur Bestimmung von Zielgruppen und Optimierung des touristischen Angebotes von dem Institut eine Analyse der Ergebnisse durchführen. Diese zeigte, dass etwa 90 Prozent der interviewten Personen aus Deutschland anreisten, überwiegend aus dem linksrheinischen Nordrhein-Westfalen. Mehr als ein Viertel der Befragten kamen speziell wegen des Nationalparks in die Region. Geschätzt werden vor allem die intakte Natur sowie die Landschaft mit ihrer Vielfalt, Weite und Schönheit. Zudem überzeugt die touristische Angebotsstruktur, welche Erholung und Entspannung sowie Aktivitäten unterstützt. Bezüglich der Nationalpark-Wanderwege herrscht bereits zu 70 Prozent bei auswärtigen und fast 80 Prozent bei einheimischen Besuchern volle Zufriedenheit (Note „sehr gut“ bis „gut“). Für die Vielfalt und den Service der Gastronomiebetriebe vergaben etwa 60 Prozent der Befragten die Noten „sehr gut“ und „gut“. Ein Ergebnis, über das sich Klaus Schäfer, Geschäftsführer der Eifel Tourismus GmbH, freut: „Die Interviews zeigen uns deutlich, dass der Nationalpark Eifel und die umliegenden Kommunen als räumliche Erlebniseinheit gesehen werden. Wandern, Spazierengehen und ein gutes Essen sind die Hauptmotive für einen Ausflug in die Nationalparkregion.“ Vorschläge für die weitere Entwicklung des noch jungen Nationalparks hatten etwa die Hälfte der Befragten. 80 Prozent der Nennungen betrafen dabei die Verbesserung von Informationen, räumlicher Erschließung und weiterer Angebote; insbesondere dem Wunsch nach einer Ergänzung der Beschilderung. Noch während und nach Abschluss der Befragungen kam die Nationalparkverwaltung diesem Wunsch mit der Markierung von fünf Wander-Rundwegen sowie von 50 Kilometern Wanderwegen auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Vogelsang und der Veröffentlichung eines Wander-Faltblattes nach.

 

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