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11.12.2018

Beliebter Nationalpark-Infopunkt in „St. Mokka“ feiert Zehnjähriges

Geburtstagsfeier mit Programm rund um die Kirche in Nideggen-Schmidt

Nideggen, den 12. Dezember 2018. Der Nationalpark-Infopunkt in der katholischen Pfarrkirche in Nideggen-Schmidt - im Volksmund „Sankt Mokka“- feiert heute seinen 10. Geburtstag. Aus diesem Anlass hatten die Kirchengemeinde St. Hubertus und die Nationalparkverwaltung Eifel gemeinsam zu einer Feierstunde in die Schmidter Pfarrkirche eingeladen. Zahlreiche Gäste ließen sich das bunte Programm des ungewöhnlichsten Infopunktes für den Nationalpark Eifel nicht entgehen.

In zahlreichen Nationalpark-Infopunkten können sich Gäste über das Großschutzgebiet informieren, insgesamt sind es 15. Jedoch handelt es sich bei der Anlaufstelle für Nationalparkbesucher in Schmidt um einen ganz besonderen, geschichtsträchtigen Infopunkt, der zudem in einer Kirche eingerichtet wurde. Die offene Kirchengemeinde St. Hubertus stellte damals  die  ehemalige Taufkapelle zur Verfügung. Der Taufstein wurde versetzt. Von da an empfingen die Neubürger über dem Taufbecken im Kircheninneren ihr Weihwasser.

Neben Nationalpark-Themen greift der Infopunkt zudem die historische Bedeutsamkeit dieses Ortes zum Ende des 2. Weltkriegs auf. Die „Schlacht um Hürtgenwald“ beschreibt einen Schwerpunkt der damaligen Ardennenoffensive, die zahlreiche Menschenleben gekostet hat.

Bert van Londen vom Kirchenvorstand und Ortsvorsteher von Nideggen-Schmidt lobte bei seiner Begrüßung die langjährige Kooperation: „Der Infopunkt hat sich in den 10 Jahren als attraktives Bindeglied zwischen Nationalpark, der Region und der Kirche in Schmidt erwiesen und zahlreiche Gäste angezogen“. Dem schlossen sich Grußworten der stellvertretenden Landrätin des Kreises Düren Astrid Hohn sowie des Bürgermeisters der Nationalparkstadt Nideggen Marco Schmunkamp an.

Für den Nationalpark Eifel ist es nicht die einzige kirchliche Kooperation. In seiner Ansprache betonte der stellvertretende Nationalparkleiter Michael Lammertz die Beweggründe für diese Kooperationen. „Im Grunde verfolgen Kirche und Nationalpark die gleichen Ziele, jedoch nennen beide das Ziel anders: Der Nationalpark spricht von Naturschutz und Erhalt der Biodiversität, die Kirche nennt es „Schöpfung bewahren“.

Bevor sich zahlreiche Gäste der Feierstunde zu einer mehrstündigen geführten Wanderung durch den Ort und zum Nationalpark Eifel aufmachten, trug Konrad Schöller, der „gute Geist von St. Mokka“, ein Gedicht zur wechselvollen Geschichte der Pfarrkirche vor.


Bilder zum Download

Bild 1: Die am Nationalpark-Infopunkt Nideggen-Schmidt beteiligten hatten allen Grund zum Feiern: Pfarrer Hans Donks, Bert van Londen und Barbara Lindemann vom Kirchenvorstand, stellvertretende Landrätin des Kreises Düren Astrid Hohn, stellvertretender Nationalparkleiter Michael Lammertz, Konrad Schöller – der „gute Geist von St. Mokka“ (vorne), Gotthard Kirch, Geschäftsführer Rureifel Tourismus, Nideggens Bürgermeister Marco Schmunkamp und Innenarchitektin Ute Frauenkron. (Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/M. Weisgerber)

Bild 2: In der ehemaligen Taufkapelle von St. Hubertus Schmidt befindet sich seit 10 Jahren ein Infopunkt für den Nationalpark Eifel. (Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/M. Weisgerber)

Bild 3: Als vor 10 Jahren der Taufstein in das Kircheninnere versetzt wurde, tauchte dabei der Schnuller eines Täuflings wieder auf, der vor 35 Jahren getauft worden war. Zum 10jährigen Jubiläum des Infopunkts erhielt die Mutter des Täuflings Maria Schlepütz ein spezielles Nationalpark-Schwein mit Schnuller. (Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/M.Weisgerber)

Bild 4: Bei der 10-Jahres-Feier des Nationalpark-Infopunktes in der Pfarrkirche Nideggen-Schmidt („St. Mokka“) (von links nach rechts): Bert van Londen vom Kirchevorstand, stellvertretender Nationalparkleiter Michael Lammertz, Maria Schlepütz, Nideggens Bürgermeister Marco Schmunkamp und die stellvertretende Landrätin des Kreises Düren Astrid Hohn. (Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/M.Weisgerber)

 

Annette Simantke

Annette Simantke

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