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Wolfsnachweis nahe der Nationalparkregion

Ausgehend von Osteuropa breitet sich der Wolf wieder in Deutschland aus und kehrt in alte Lebensräume zurück. Seit einigen Jahren gibt es auch in Nordrhein-Westfalen vereinzelte Hinweise auf durchziehende Wölfe. Zwei Gebiete (Schermbeck und Senne) sind inzwischen offizielle Wolfsgebiete.

Die Rückkehr des scheuen Beutegreifers birgt Konfliktpotenzial. Nun gilt es, das Wildtier Wolf wieder kennen zu lernen und den respektvollen Umgang mit ihm neu zu erlernen. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) informiert deshalb auf dieser Seite über den Wolf in NRW:

Im Sommer 2018 und im Februar 2019 wurde ein Wolf im Hohen Venn (Belgien) nachgewiesen. Aus der Nationalparkregion liegen bislang keine Nachweise eines Wolfes vor. Auch wenn es nicht völlig ausgeschlossen werden kann, ist es aber eher unwahrscheinlich, dass Sie einen Wolf im Nationalpark Eifel zu Gesicht bekommen, denn Wölfe meiden die Nähe des Menschen. Vor allem bei jungen und unerfahrenen Wölfen kann es aber vorkommen, dass die Neugier stärker ist, als die Furcht.

Das Landesumweltamt gibt folgende Hinweise für Begegnungen mit dem Wolf:

  • Versuchen Sie nicht, sich dem Wolf zu nähern, ihn anzufassen oder zu füttern!   
  • Laufen Sie nicht weg, am besten bleiben Sie stehen und warten ab, bis sich der Wolf zurück zieht.
  • Wenn man selbst den Abstand vergrößern will, langsam zurückziehen.
  • Man kann den Wolf auch vertreiben, indem man auf sich aufmerksam macht (laut ansprechen, in die Hände klatschen, mit den Armen winken).

Melden Sie bitte jede Sichtung eines Wolfes möglichst bald an das Landesumweltamt (LANUV NRW), das dafür zuständig ist.

Werktags:
Landesumweltamt (LANUV)
Telefon: 02361/305-0

Außerhalb der Geschäftszeiten/am Wochenende:
Nachrichtenbereitschaftszentrale des LANUV
Telefon: 0201/714488

Eine Meldung ist auch via eMail möglich: wolf_nrw@lanuv.nrw.de


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