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25.05.2010

Monat des „Eifelgoldes“ (PM vom 25. Mai 2010)

Ginsterwanderungen und Gebärdensprach-Führung

Im Nationalpark Eifel steht die Blüte des Ginsters bevor. Besonders beeindruckend ist die Blüte des „Eifelgoldes" auf der Dreiborner Hochfläche. Landschaftlich prägend ist dort der ständige Wechsel aus Offenland, Strauch- und Waldstrukturen. Davon profitieren auch zahlreiche Tierarten wie der Neuntöter, eine in Nordrhein-Westfalen als gefährdet eingestufte Vogelart.

Seinen Namen verdankt der Neuntöter der Eigenart, größere erbeutete Tiere wie Heuschrecken oder junge Kleinsäuger als Nahrungsreserve oder zur Bearbeitung auf Dornen von Sträuchern zu spießen. Auch große Säugetiere nutzen den Ginster als Schutz auf den ansonsten freien Plateaulagen der Dreiborner Hochfläche. Manch ein Nationalparkgast wird bei Wanderungen deshalb dicht an einem Reh, einem Fuchs oder einer Wildkatze vorbei gehen, ohne etwas von ihnen zu bemerken. Wer das Areal unter fachkundiger Begleitung kennenlernen möchte, kann am Samstag, 22. Mai, an einer speziellen Ginsterwanderung mit den Rangern der Nationalparkverwaltung im Landesbetrieb Wald und Holz NRW teilnehmen. Treffpunkt ist um 12 Uhr am Parkplatz Walberhof am Kreisel Vogelsang an der B266 zwischen Schleiden-Gemünd und Simmerath-Einruhr. Am gleichen Treffpunkt beginnt am Mittwoch, 26. Mai, um 11 Uhr eine Ginsterführung mit Gebärdensprach-Dolmetschung. Diese Tour bieten die Ranger gemeinsam mit dem LVR-Gehörlosenheim Euskirchen an.
Weitere Ginsterwanderungen finden am 30. Mai ausgehend vom Parkplatz Montana und am 20. Juni ausgehend vom neuen Parkplatz Dreiborner Hochfläche (beide Parkplätze in Dreiborn) statt. Alle Führungen sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer den Nationalpark auf eigene Faust erkunden möchte, sollte unbedingt die Regeln des Schutzgebietes einhalten. Hierzu gehören die Leinenpflicht für Hunde und ein Wegegebot für Wanderer. Damit sichern Naturfreunde nicht nur ungestörte Lebensräume, sondern fördern gleichzeitig auch das eigene Naturerlebnis. „Nur wenn sich alle Gäste an die Regeln des Nationalparks halten, ist der Mensch für die Wildtiere berechenbar. Erst dann trauen sich Rothirsch und  Co. auch am helllichten Tage aus ihren Verstecken und werden so erlebbar", erklärt Michael Lammertz, Leiter des Fachgebiets Kommunikation und Naturerleben der Nationalparkverwaltung. Sämtliche freigegebenen Wege im Nationalpark Eifel sind ausgeschildert. Weitere Informationen zum Nationalpark Eifel und weiteren Ginster-Führungen unter www.nationalpark-eifel.de.

Kontakt:

Malte Wetzel  
Pressereferent, Fachgebiet Kommunikation und Naturerleben
Landesbetrieb Wald und Holz NRW, Nationalparkforstamt Eifel
Urftseestr. 34, 53937 Schleiden-Gemünd
Tel.: +49 (0) 2444/9510-0
Fax: +49 (0) 2444/9510-85
Mobil: 0171/5870998
wetzel@nationalpark-eifel.de
www.nationalpark-eifel.de         

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